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Phantasie und Wirklichkeit

Mo, 12.Dez 2005, 21:26
Ich war nun doch einmal bei einer richtigen Domina in Düsseldorf.
Die Dame ist sehr hübsch und ich habe mich zu Beginn schon sehr wohl gefühlt. Ich schilderte ihr meine Vorliebe für Fußerotik, wollte aber auch härtere Erziehung. Im Laufe der session habe ich jedoch festgestellt, dass Klammern und Peitschenhiebe gepaart mit Kerzenwachs doch nur schmerzhaft für mich sind. Während der ganzen session dachte ich - wie viele andere Männer bei dem Anblick wohl auch denken würden- nur an das "Eine". Die Dominanz rückte für mich immer mehr in den Hintergrund, das Ganze war nur schmerzhaft, aus Höflichkeit habe ich alles nur über mich ergehen lassen. Es war eine Erfahrung, ich habe letztlich wohl nur mich selbst erfahren. Ich empfand dominante Erotik immer als erregend, jedenfalls beim Ansehen von diversen Videos im Internet. Ich bin wohl doch nur ein ganz "Normaler", der Sex eben mit Fußerotik zu kombinieren mag- nicht mehr und nicht weniger. Mir ging es nach der session nicht ganz gut, ich war etwas durcheinander und leicht frustriert. Nun aber bin ich wieder ganz glücklich, eine solche Erfahrung gemacht zu haben. Ich weiß jetzt: ich bin weder devot noch masochistisch noch Sklave. Ich nenne bewusst nicht den Namen der Dame. Sie ist eine wundervolle Frau, für die Enttäuschung ist wohl nur meine eigene Phantasie verantwortlich. [/i]

Mo, 12.Dez 2005, 22:37
Der Fehler den Du gemacht hat lag vielleicht in Deiner Fantasie
mit der härteren Erziehung.

Ich weiß nicht ob ich die Belastbarkeit hätte mit viel Spaß dabei die
ich heute habe wenn mein erster Besuch bei einer Domina so verlaufen wäre wie bei Dir.

Du must Dich als absolouter Anfänger auch als ein solcher outen.
Und wenn es zu Schmerzhaft ist zögere nicht die Domina um Gnade zu bitten.

Dafür sind Safeworte da.

Bei mir war es nichts weiter als leichte Fesselungen,abbinden der Genitalien und ein paar leichte Schläge mit der Zofenpeitsche
gepaart mit sinnlichen Berührungen von geilem Latex auf der Haut der Domina beim ersten mal.

Sie war sehr einfühlsam und das hat Lust auf mehr gemacht.

SM ist wie eine Droge:
Am anfang nur mal fühlen,tasten und riechen.

Wenn es Dir gefällt steigerst Du Dich unter Umständen bis ins extreme.

Das dauert aber seine Zeit.

Bei mir sind es über 10 Jahre und ich bin noch immer nicht am Ende
angekommen.

Der Kick auf immer mehr ist irgendwie immer bei einer Session gegenwärtig.

Vielleicht versuchst Du es ja noch mal

Fußerotic mit ganz leichter Dominanz.

Gruß Jürgen

Mo, 12.Dez 2005, 23:38
Hallo Brad,

wichtig ist erst einmal, dass du eine Erfahrung gemacht hast und dadurch deinen jetzigen Standpunkt besser beurteilen kannst.

In gewisser Weise mag deine eigenbezügliche Schlussfolgerung stimmen, doch auch wieder nicht, denn sonst würden dich diverse Filme usw. absolut nicht ansprechen.

Es steckt Etwas in dir und verlangt nach Befriedigung, vermagst es aber selbst noch nicht richtig einzuordnen und ich glaube, das geht vielen hier so oder es ging ihnen am Anfang so.

Es ist eine Lust da, Fantasien und aber auch Zweifel, ob man das selbst ist, was man da empfindet und es dauert meist eine ganze Weile, bei mir waren es auch viele Jahre, bis sich bestimmte Dinge und Veranlagungen herauskristallisieren.

Viel hängt dabei auch von deinem Gegenüber ab und wie die vielzitierte Chemie zwischen euch ist.

Jede Begegnung, selbst mit der gleichen Domina ist ein wenig anders und manchmal ist sie völlig anders, wie ich selbst erleben und erkennen durfte.

Lass Dominanz nicht immer gleich einhergehen mit Schmerzen.

Eine Domina kann dich auch dominieren, ohne dir Schmerzen zuzufügen, sie führt dich und du lässt dich führen, sie befiehlt und du gehorchst und dann bist du zumindest der devote von beiden.

Dies wäre ein Anfang, so wie es Bizarrliebhaber auch mit seinen Worten beschrieben hat.

Vielleicht wird es sogar nie passieren, dass du auf Schmerzen stehen wirst, doch ich schließe es fast aus.

Nach und nach wirst du neue Reize suchen und die einfühlsame Domina wird es verstehen dein Verlangen nach mehr zu steigern und du wirst lernen Lust dabei zu empfinden.

Wenn dich also dieses Erlebnis nicht völlig kalt gelassen hat und du immer noch derartige Fantasien haben solltest, versuch es zuerst nur, indem du den rein devoten Part durchlebst und erweitere deine Grenzen nach und nach, mit Hilfe einer verständnis- und gefühlvollen Domina.

Viel Glück. winke winke

Mi, 14.Dez 2005, 06:01
Ja das mit der Realität und Fantasie sind so Sachen, und ich bin sicher du bist nicht der einzige der diese Erfahrung gemacht hat. Aber glaube mir das geht Leuten im „Vanillasex“ genauso, ja sogar in allen Lebensbereichen kann die Wirklichkeit eine Ernüchterung bringen. Sprich, der berühmte Traumjob, welche sich dann doch als Scheißjob herausstellt.
Es kann aber auch sein, das die Wirklichkeit alle Vorstellungen übertrifft. Und es kann sein, dass die Wirklichkeit sich als etwas ganz anderes herausstellt, was zwar anders als erwartet ist, aber dennoch eindrucksstark.

Devot und masochistisch wird oft im selben Atemzug genannt, und ich finde das ist ein großer Fehler, und manchmal ist es gar nicht einfach für einen selbst herauszufinden warum man sich danach sehnt, dass einem Schmerzen zugefügt werden.
Ist es die Geilheit oder ist es die Sehnsucht, auch darin besteht ein sehr großer Unterschied.

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, und man muss seine Erfahrungen sammeln und man kann es auch lernen mit dem Schmerz umzugehen und diesen richtig umzusetzen und dann eben nicht solche Erlebnisse zu haben wie du sie da beschreibst.

Ich denke der klassische Maso hat es da etwas leichter, denn der besitzt die Fähigkeit der Schmerz in sexuelle Lust umzuwandeln. Er wird einfach geil dabei und spritzt ab. Natürlich kommen da noch andere Faktoren hinzu die ihn abheben lassen.

Beim Devoten sieht es meiner Meinung nach anders aus. Er hat das tiefere innere Bedürfnis sich hinzugeben, und für eine andere Person den Schmerz auf sich zu nehmen um dieser damit einen Genuss zu bereiten. Im Idealfall ist zwischen diesen beiden Personen etwas mehr als wie Sympathie vorhanden, man kann fast schon Zuneigung sagen. Dies macht die Erlebnisse natürlich weit eindrucksstärker. Als Devoter nimmst du den Schmerz auf und wandelst diesen in ein inneres Glücksgefühl um. Dies will natürlich gelernt sein, und das geht nicht von heute auf morgen.

Eine gute Domina kann dich schon allein durch ihre Stimme, ihre Hände, ihre Aura (sofern vorhanden) in einen gewissen Rauschzustand versetzten, dich öffnen, und dich dafür vorbereiten. Dabei trennt sich meiner Meinung nach die Spreu vom Weizen. Aber sie kann es nicht allein, dazu musst du auch deinen Teil beitragen, und es zulassen, sonst kämpft sie gegen Windmühlen. Du müsst ganz einfach ein „Ja“ im Kopf haben und nicht abblocken.
Eine Einstellung, „so Kleine hier ist meine Kohle und jetzt mach mal“ ist dafür mit Sicherheit verkehrt.

Da dich diese Fantasien ja doch nicht mehr loslassen werden, solltest du vielleicht einmal versuchen was dich in eine Session hineinbringen kann. Das kann ein längeres Bondage sein, eine bestimmte Atmosphäre (Kerzenlicht, sanfte Musik im Hintergrund), ein starkes Parfüm welches die Domina benutzt, ein Fetisch, Nylonbestrumpfte Beine was immer…………..
Verbundene Augen können dies auch fördern, da der Sehsinn und die ganzen Eindrücke welcher er dem Gehirn vermittelt, dieses arbeiten lässt, und du willst ja genau das Gegenteil erreichen.
Etwas was dich entspannt und vielleicht sogar schon ein wenig benebelt. Dazu braucht man keine Poxxxxxxx den der Körper hat genug eigene Substanzen welche das Gleiche zu tun vermögen, nur diese müssen freigesetzt werden, und das kannst nur du. Die Domina kann dir dabei helfen.

Man liest immer wieder, das spiel mit Distanz und Nähe, Schmerz und Zärtlichkeit, das ist es eigentlich was dann immer tiefer fallen lässt.

Schmerz ist nicht gleich Schmerz. Es gibt den Lustschmerz auch beim Nichtmaso. Dieser Schmerz liegt unter deinen Grenzen und man steckt in weg ohne dass dir dabei ein Laut über die Lippen geht. Es gibt dir ein gewisses Wohlgefühl, bis hin zur Geborgenheit.
Der Schmerz kann dann langsam an die Grenzen gehen und sogar darüber hinaus, und je nachdem wie du es schafft mitzugehen wirst du ihn auch umsetzten können und die Gefühle werden immer intensiver. Ein gute Domina weiß wie sie sich da vortasten muss um die Intensität zu steigern. Ein Codewort wäre ein Belastung und warum sollst du dich damit plagen. Überlass das der Domina die hat mehr Erfahrung wie du.
Der richt dosierte Schmerz kann dich dann in einem Zustand halten der weit jenseits von geil ist, aber mit Sicherheit um vieles gewaltiger. Freiflug!
Dies kann soweit gehen, dass der Schmerz zwar da ist und auch sein Wirkung hat, die Wirkung nimmst du wahr, der Schmerz nicht mehr.
Selbst wenn du dabei als Sub nichts tust kann das für die sowohl körperlich wie auch mental so anstrengen bis du total erschöpft zusammenbrichst.
Und wenn du in wirklich guten Händen bist, dann führen diese dich auch wieder ganz sanft zurück in die Realität.

Also schmeiß jetzt nicht gleich alles hin, Rom ist auch nicht in einem Tag erbaut worden.

Mit freundlichen Grüßen
Begbie

Mi, 14.Dez 2005, 11:10
Nach sovielem analytischem Geschreibsel möchte ich dir einfach nur ein paar Sätze mit auf den Weg geben.

Es gibt Dinge, die bleiben besser Phantasie, da in der Realität kein Mensch an deine "Phantasiepartnerin" rankommen würde.
Auch ich habe sehr viele Phantasien, die absichtlich Phantasie bleiben werden - sie sind mir zu wertvoll, als dass ich sie durch ein negatives Ereignis verlieren möchte.

Ob du jemals devot, masochistisch oder sonstwas wirst, ist eigentlich egal.

Wichtig ist: Deine Sexualität ist deine Sexualität.
Fall nicht mit der Tür ins Haus, sondern geh Schritt für Schritt, damit sich deine Phantasie auch entwickeln kann und weitere Ideen einplanen kann.

Alles andere - du wirst sehen - ergibt sich von selbst, wenn es an der Zeit ist.

In diesem Sinne
Nala

die dir alles gute auf deinem aufregendem Weg wünscht

Einspruch!

Mi, 14.Dez 2005, 20:09
Guten Abend Forumer,
guten Abend Bizarrliebhaber, sausauger, Begbie,

haltet ein, ehrwürdige Herren des Establishments, haltet ein, nur einen Augenblick, ehe ihr fortfahrt, was zu befürchten ist, in euren Belehrungen, Unterweisungen, an den Unkundigen, wohl auch Unwilligen, ihn überhäufend und ...was nicht noch alles.
Möge ein Sonnenstrahl der Einsicht euch auf den rechten Weg geleiten.

Vielfach wurden Dominas gescholten dem Gestammel des Gastes, nicht zuzuhören, der in erregter Erwartung, von seiner Scham gepeinigt, von seinen Sehnsüchten erzählen wollte.

Brad hat geschrieben: „Ich weiß jetzt: ich bin weder devot noch masochistisch noch Sklave.“

Warum also viele Worte?
Gruß
erodom

wenig worte

Do, 15.Dez 2005, 01:53
erodom hat geschrieben:Warum also viele Worte?
Yep, erodom, treffend bemerkt.
Man kann nicht nur mit SM glücklich werden. Manche sind einfach glücklicher ohne...

Grüsse Bernd
Alles verändert sich - wenn Du es veränderst,
doch Du kannst nicht gewinnen, solange Du allein bist
( Ton Steine Scherben )

Mo, 27.Feb 2006, 22:47
Och, ich denke diese Erfahrung hat jede/R schon gemacht.
Das sich Dinge in Wirklichkeit ganz anders anfühlen und auswirken als sie in der Phantasie zu sein scheinen.
Und vor Allem das es sich absolut anders anfühlt ob man jetzt an sich selber spielt oder ob jemand anderes das übernimmt *gg*
Ohne die Möglichkeit eine Klammer beim Setzen ein wenig zu verschieben, die Intensität verschiedener Behandlungen selbst zu bestimmen sondern auf das Geschick seines Gegenübers zu vertrauen ;)

Unterschiedliche Welten, haben aber alle durchaus ihre Daseinsberechtigung, wie Nala schon geschrieben hat. Manche Phantasien sind einfach zu wertvoll um durch die Realität abgewertet zu werden.

Fr, 17.Mär 2006, 23:01
hallo nala

warum möchtest du deine phantasien nicht umsetzen? ich muß dazu sagen daß ich ein absoluter neuling bin und bisher nur mit einer exfreundin ein paar fesselspiele und ein paar klapse ausprobiert habe. oder meinst du so phantasien die richtig an die gesundheit gehen?

gruß lustknabe
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