Lady Yasmin hat geschrieben:das das " jammern " so ausführlich und öffentlich war, warum nicht auch Antworten ?
Das habe ich mich auch gefragt, aber ich habe den Wunsch, lieber per PM darüber zu diskutieren akzeptiert, ohne nach dem Warum zu fragen.
Bezüglich der Erwartungshaltung und den Ansprüchen an eine Studiobetreiberin wurde bereits einiges geschrieben.
Da waren die Beschwerden hauptsächlich in Richtung Vorschriften, was die Mitarbeiterin anzubieten hat und, daß vom Verdientst 50% abgegeben werden muss. Auch daß von Trinkgeldern 50% ans Haus geht ... usw.
Jede Medaille hat zwei Seiten. Alle Frauen die über die 50/50 Regelung schimpfen, sollen mal in ein Studio gehen das 100 bis 250 Tagesmiete verlangt wenn die Mitarbeiterin zur Türe rein kommt, ohne daß der erste Gast da war. Bedenkt dabei das unternehmerische Risiko der Studioinhaberin, denn SIE muss die Miete auch am Monatsanfang zahlen, ohne zu wissen ob der Monat gut wird.
Nun war eben meine extra Frage zur Erwartungshaltung deshalb, um das Ganze mal in einem neuen Thema (ich hätte es lieber im Dominaz Forum gesehen) zusammengefasst,
sachlich auf den Punkt gebracht aufzuschreiben. Ich versuche mal das aufzuschreiben was ich denke:
Allgemeine Erwartung, egal ob 50/50 Miete oder Tagesmiete.
- gute Grundausstattung.
- daß immer wieder mal neue Sachen angeschafft werden (und wenns nur Kleinigkeiten sind).
- daß das Haus gute Werbung macht, bei 50/50 daß in der Werbung auch die einzelnen Frauen gut präsentiert werden.
- daß Ge- und Verbrauchsmaterialien (Handtücher, Duschgel, Kleenex, usw.) immer ausreichend vorrätig sind.
- bei 50/50 Miete, muss ein vom Gast erhaltener Mehrbetrag für aussergewöhnliche Leistung der Dame (bei passiven z.B. Anal oder extremes mit Spuren, bei aktiven ist es eigentlich nur KV) - also alles was eigentlich das Haus nicht betrifft komplett bei der Dame bleiben. Das Gilt auch für Trinkgelder.
Einiges davon, was der unbedarfte Leser hier vielleicht als "selbstverständlich" ansieht, habe ich schon im Negativen erlebt. Da waren die Ledermanschetten zum Fesseln so ein Billigzeug, es war kein vernünftiger Rohrstock mehr im Haus, keine neuen Batterien für Vibratoren, da sind die Handtücher ausgegangen weil mal ein paar Tage hintereinander viel los war, da wurde keine vernünftige Werbung gemacht (ewig die selben Texte die selben Bilder) usw. ...
Die Beschwerden bezüglich den Vorschriften was die Dame zu machen hat betrifft meiner Meinung nach nur die Damen, welche 50/50 Miete zahlen.
Da wird einer rein aktiven dominanten und unberührbar arbeitenden Dame nahegelegt, sich doch auch lecken zu lassen oder sogar mehr, da sonst der Gast geht, das Geld nicht verdient wird, denn das "nicht verdienen" betrifft in dem Fall auch die Studioleitung. Auf der anderen Seite lässt sich eine Dame als 'klassische' Domina bewerben, aber wenn ein Gast gerne mehr sehen will, mehr machen will usw., dann macht sie das auch damit ihr der Gast bleibt. Das geht zu Lasten der bewusst switchenden bzw. der wirklich unberührbaren Damen. Umgekehrt gehts auch: Eine a/p Dame hat einen Gast der es zwar 'sehr streng' will, aber nacher mehr - die könnte doch fürs 'sehr streng' eine Domina dazu nehmen, aber wozu, wenn sie das auch selber kann? Letztendlich ist das für den Gast auch gut so, denn eine zweite Dame würde immer mehr kosten.
Nachdem der Trend zur Bizarrlady geht, wird es früher oder später nur noch wenige tatsächlich klassische unberührbare Dominas in den Studios geben und wenn, dann neben dem bürgerlichen Hauptberuf nur Abends/Wochenende oder als Einzelkämpferin in eigenen Räumen bzw. wird es vielleicht noch ein paar wenige reine Dominastudios geben, die ohne a/p Damen oder Sklavias auskommen.
Wie soll eine Studioinhaberin damit umgehen? Auf der einen Seite kann und soll sie weder "mach mehr" noch "mach weniger" anschaffen. Sicher ist es grundsätzlich falsch, einer Mitarbeiterin diese Dinge vorzuschreiben aber andererseits braucht ein Studio heute auch keine klassische Domina mehr im Team und überhaupt, die Einteilung des Teams unter Domina, Bizarrlady, Zofe, Sklavin fällt weg, wenn alle Frauen alles machen.
Gruss
Lady Lotus
Am 1. Tag erschuf Gott den Hund.
Am 2. Tag erschuf Gott den Menschen, damit der sich um den Hund kümmert.
... Punkt 3 - 6 (Ihre Signatur ist zu lang.)
Am 7. Tag wollte Gott sich ausruhen, aber sie musste mit dem Hund "Gassi gehen".
©LadyLotus