Mo, 09.Okt 2006, 22:53
von Wolf17
In Heidelberg kann man nicht nur sein Herz verlieren, sondern auch fachfraulich den Hintern versohlt bekommen. Ich kann es bezeugen. Ich war bei Lady Wanda von Dunjanew. Nicht als Gezüchtigter, sondern als Zuschauer. Zum Glück. Als bekennender Voyeur durfte ich - natürlich mit der Einwilligung des Vorführobjekts - bei einer Session zuschauen. Kurz zum Objekt: Ein Mann mittleren Alters mit einem – ich kann meine Bewunderung nicht verhehlen - sehr strapazierfähigen Hinterteil. Wanda-kompatibel. Er küsste zur Begrüßung die High-Heels der Herrin, die wie der empfehlenswerten Anthologie „Kick im Kopf“ zu entnehmen ist, auch schon mal in einem Anus platziert werden können. Penetration war der vorletzte Akt der beeindruckenden Aufführung.
Beginnen wir chronologisch. Die erfahrene Lady wärmt natürlich auf. Mit der Hand, der Lederpatsche, einem Gummiriemen. Nett fand ich die Begründung, weshalb sie auf die verschärfte Version - einen mit Spikes versehenen Riemen – (zunächst) verzichtete. „Wir wollen doch nicht, dass der Rohrstock blutig wird.“
Dagegen ist logistisch nichts einzuwenden. Zumal Lady Wanda den Rohrstock richtig mag. Man sah es ihr an. Sie striemte mit Begeisterung. Nach 50 Hieben mit dem Gelben Onkel ging es mit der Bullenpeitsche weiter. Die Geräusche, die der Delinquent nun machte, erinnerten - hat das furchterregende Instrument daher seinen Namen? - ein wenig an Muhkühe. Das Finale war dem spikesbewehrten Riemen vorbehalten. Kleine Tröpfchen von Blut machten sich sehr dekorativ auf dem rot-blau gemusterten Gesäß. Lady Wanda war mit ihrem „Gesamt-Kunstwerk“ zufrieden.
Sie ist nicht nur schlagfertig, sondern auch ironisch. Weil sie nahezu mühelos mit ihrer Hand den Anus durchdrang, scherzte sie: „Ein Strap-on wäre hier glatt verloren gegangen.“ Faden (um den Hodensack) und Nadeln (in gewissen Körperteilen des Opfers) bildeten den eher hausfraulich orientierten Abschluss einer schönen Session.
Mein Fazit: Lady Wanda von Dunjanew haut kräftig zu, ist dabei aber wunderbar entspannt und von einer sehr gewinnenden Freundlichkeit. Wer eine intelligente und attraktive Frau zu schätzen, darf sich auf den Weg nach Heidelberg machen - Herz und Schmerz sind garantiert.