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Do, 28.Jul 2005, 14:38
Es gabe vor einigen Jahren im Spiegel einen Artikel über Prostitution. In diesem kam eine Domina aus dem westlichen Teil der Republik zu Wort, die berichtete wie sehr sie sich von den Kunden und den Praktiken ekelt und dass sie Medikamente, etc. braucht um dies durchzustehen.

Dies hat mir schon zu denken gegeben, aber mein Eindruck ist, dass dies eine Ausnahme ist.

Insgesamt gebe ich Dir Recht, aber man sollte auch nicht naiv sein. Der Job der meisten Damen ist kein Zuckerschlecken und birgt sicherlich auch wie alle Berufe z.T. Gefahren in sich. Umgekehrt haben aber viele andere Berufe auch nicht viele Sonnenseiten. Wer mal in einer "russischen" Fabrik war, etc. kann dies bestätigen. Der Vorteil von vielen SM-Praktiken ist jedoch, dass man verbal miteinander kommunizieren muss und so die Gefahr von Missbrauch und kriminellen Taten wie Zwangsprostitution (insbesondere mit ausländischen Frauen) kleiner ist.

Do, 28.Jul 2005, 15:19
hallo,
ja,stimmt,ich kann mich auch an den spiegelbericht erinnern, die besagte dame war bzw. ist madame lilith aus saarbrücken.
hatte mich damals sehr gewundert,weil ich einige male vorher bei ihr zu gast war und immer den eindruck hatte, sie wäre mit spass bei der sache.
gruß
s.b.

Do, 28.Jul 2005, 17:00
In der Realität dürfte es wohl drei Gruppen Dominas geben:

Die erste, vielleicht 10 %, die mit Spass an der Sache dabei sind.

Die zweite, wahrscheinlich ca. 80 %, für die es ein Job ist, mal ein guter Job, mal ein nervender Job.

Die dritte, wahrscheinlich wieder 10 %, die es ankotzt, diesen Job zu machen, die aber keinen anderen Ausweg sehen, um einigermaßen finanziell zu überleben. Die den Dominajob immer noch "normaler Prostitution" vorziehen.
Grüße

Latexus
Bild

Käufliche Dominanz

Do, 28.Jul 2005, 17:21
Hallo user-q,

was du hier dargestellt hast, ist ein grundsätzliches Problem des Sexdienstleitungsgewerbes und den dort immer wieder auftauchen schwarzen Schafen, welche sich durch die Leistungen der Frauen ein schönes Leben machen und die Frauen ausbeuten.

Diese Frauen findet man auf dem Straßenstrich, in den Eros-Centern, in Bars und Clubs und überwiegend handelt es sich bei den betroffenen Frauen um Ausländerinnen, zumindest seit die Grenzen so offen sind.

Ich treibe mich ja sehr oft und dann auch lange in den Eros-Centern herum und sehe da immer wieder, dass plötzlich eine ganze Anzahl von Frauen neu ist.

Oft sind die dann ein paar Tage dort, manchmal auch ein paar Wochen. Dann findet mal wieder eine Razzia statt und diese Frauen werden einkassiert, weil sie keine gültigen Papiere haben.

Ein Großteil dieser bemitleidenswerten Geschöpfe gehört bestimmt zu den Frauen, welche unter Druck so einen Job verrichten müssen und keine große Wahl haben, welchen Mann sie bedienen will oder nicht.

Anders sieht es dann doch schon bei den Frauen aus, welche mit gültigen Papieren arbeiten.
Klar, ein Großteil von ihnen ist mit einem Mann leiert, doch in vielen Fällen sind es wirklich Partnerschaften und auch Ehen, welche die Beiden verbindet.

Diese Frauen haben sogar einen gewissen Stolz, der sich auch darin äußert, dass sie ihrem Partner Geschenke machen, auch, um ihm zu zeigen, wie gut sie in ihrem Job sind.

Das habe ich selbst einmal erfahren, als ich für einige Monate mit einer Frau aus dem Gewerbe zusammen war.

Wenn wir ausgingen durfte ich nicht bezahlen, darauf bestand sie einfach, sonst wäre sie beleidigt gewesen. Sie erzählte mir damals was von Berufsethos und dass das halt so üblich sei.

War für mich ein komisches aber auch gutes Gefühl, wobei es sich jetzt wirklich nur um das Bezahlen ging, wenn wir ausgingen.

Es gibt aber auch Frauen, welche wirklich auf eigene Rechnung arbeiten, sprich keine feste Beziehung haben, sie sind aber vermutlich in der Minderzahl, zumindest sieht das in den Eros-Centern so aus.

Was also die Angaben betrifft, liegen sie von hoch, über freiwillig bis hin zu keine, je nachdem, in welcher Situation sich so eine Frau befindet.

Ich will noch einmal auf die bemitleidenswerten Frauen zu sprechen kommen:

Sie befinden sich nun einmal in dieser Zwangslage, möglichst viele Freier zu haben. Sollte einem so eine Frau gefallen und man hat das Gefühl, es könnte trotzdem ganz nett mit ihr sein, warum dann nicht zu ihr gehen?

Indem man nicht zu ihr geht, tut man ihr auch keinen Gefallen, eher das Gegenteil ist der Fall, macht sie doch deswegen vielleicht zu wenig Kohle.

Zeigt man diesen Frauen, dass man sie respektiert und nicht nur als Fickmaschine betrachtet, hat man oftmals eine gute Geliebte auf Zeit, denn sie wird so einen Gast nicht unbedingt im Schnellverfahren abfertigen.

Ihrer Würde tut das dann meiner Ansicht nach auch keinen Abbruch, was die kurzfristige Beziehung angeht, zwischen ihr und jemand der sie achtet.

Was die Krankheiten angeht, sieht das Ganze dann schon wieder ganz anders aus.

In NRW, vielleicht auch bundesweit, ist es seit ein paar Jahren keine gesetzliche Pflicht mehr, dass sich die Frauen untersuchen lassen müssen.

Diese Untersuchungen fielen dem Rotstift zum Opfer, vermutlich, um die Werbespots „Gib Aids keine Chance“ finanzieren zu können.

Verschiedene Eros-Center bestehen aber darauf, dass die Frauen ein Gesundheitszeugnis vorlegen müssen und sich regelmäßig untersuchen lassen.
Und, es gibt auch eine ganze Reihe Frauen, die machen das aus eigenem Interesse.

Die Frauen aus der bemitleidenswerten Kategorie gehören aber in vielen Fällen wohl eher zu denen, wo zumindest Vorsicht angeraten ist.

Leider gibt es immer noch eine ganze Reihe Männer, die stehen auf Sex ohne Schutz, was sich ganz gut in den Foren herauslesen lässt, wo es in der Regel ums F… geht.

Falls man sich also wirklich einmal nicht richtig beherrschen kann und in Versuchung gerät, zu einer Frau zu gehen, wo man nicht genau weiß, wo man dran ist, fragt man sie leise, ob es auch ohne Gummi geht und bietet ihr einen freiwilligen Bonus bzw. fragt sie, was es kosten würde.

Ist sie mit dem Bonus zufrieden oder nennt einen Preis, so sollte man nicht zu ihr reingehen, hat man doch die Gewissheit, dass sie das auch bei Anderen macht.

Kommen wir zum Thema, einen Gast ablehnen können oder nicht.

Natürlich gibt es auch hier zuerst einmal die Zweiklassengesellschaft der Frauen, welche unter Zwang stehen und denen, welche ihre eigenen Ziele verfolgen.

Wie ich das Verhältnis zu den bemitleidenswerten Frauen sehe habe ich ja schon vorstehend beschrieben, doch auch die können schon einmal den einen oder anderen Typen ablehnen, solange sie nicht dauernd unter Kontrolle sind, wie z. B. in einem Club oder einer Bar.

Die anderen Frauen haben es da bestimmt schon etwas besser, können sie sich eine gewisse Auswahl leisten. Doch auch sie müssen sich damit abfinden, dass nicht jeder Gast wie ein Adonis aussieht oder ihren Idealvorstellungen entspricht.

Das Problem haben andere Berufsbilder aber auch (Frisör, Krankenpfleger, Arzt usw.), da macht sich bestimmt auch keiner einen Kopf, ob diese Leute einen mögen oder nicht, das sei einmal ganz am Rande erwähnt.

Ich glaube aber, dass die Frauen und auch die vorstehend genannten Berufsbilder in gewisser weise abstumpfen (meine ich nicht negativ, es geht um die Gewöhnung) und dann eigentlich noch mehr auf das Auftreten, den Charakter und die Sauberkeit ihres Gegenübers achten und positiv oder auch negativ reagieren.

Diese Gewöhnung macht vieles für sie leichter und es ermöglicht auch ein angenehmeres Umgehen mit dem Gegenüber, was sogar für die bemitleidenswerten Frauen gilt.

Der Unterschied zwischen Frauen liegt halt nur darin, dass sich manche halt eher erlauben können, einen Mann wegzuschicken, doch auch da gibt es bestimmt Grenzen, die auch diese Frauen manchmal überschreiten werden, wenn das Geschäft wirklich mies laufen sollte.

Fazit meines ganzen Geschreibsels:

Egal, welche Frau ich vor mir habe, mit dem nötigen Respekt und einer angemessenen Achtung ihr gegenüber, brauche ich mir kein schlechtes Gewissen machen, wenn ich gleichzeitig bereit bin ihre Entscheidung zu akzeptieren, ob sie mich hereinbittet oder nicht.
Ach kann man mit euch herrlich spielen

Käufliche Dominanz

Do, 28.Jul 2005, 19:55
Hallo user-q,

ich kann gut nachvollziehen was Du meinst. Würde sogar noch einen Schritt weiter gehen, da mir auch ausserhalb von Studios Leute unsympathisch sind, die nur um des Geldes Willen arbeiten.

Latexus hat es mit seiner Schätzung glaube ich ganz gut getroffen mit den 10-80-10 - vielleicht sind es auch 5-80-15 wer weiss.
Ich habe zumindest versucht in meiner kurzen und eigentlich schon wieder beendeten "Studiokarriere" Ladies aus der ersten Kategorie zu finden.
Dass "Sie" sich nur nicht ekelt und "nur" Ihren Job macht, wäre mir schon zu wenig (weiss ich seit meinem Besuch im House of Passion *g).
Glücklicherweise gibt es Sie wirklich, die Ladies , die sich auch im Studio nicht verbiegen, nein sagen können und für die das Studio ein Weg ist Neigung und Lebensunterhalt in Einklang zu bringen.

Grüsse
Alles verändert sich - wenn Du es veränderst,
doch Du kannst nicht gewinnen, solange Du allein bist
( Ton Steine Scherben )

So, 31.Jul 2005, 15:18
Hallo user-q,

über das Thema der käuflichen Liebe / Sessions denken bestimmt viele der Gäste nach. Ich bekomme oft die Frage gestellt ob mir das auch Spass macht / gemacht hat. Fasst niemand, zumindest aus dem Studiobereich möchte ein belangloses abgespulte Programm, sondern das Gefühl, dass der Sessionpartner mit Leidenschaft und blitzenden Augen die Session gestahltet.

Wie du erwähnt hast, haben wir es immer noch mit Menschen zu tun. Doch leider ist bei vielen das Geld im Mittelpunkt. Es kommt auch häufig vor das einige gegen ihrer Neigung oder mit keinerlei Veranlagung im Studio arbeiten, oder diese SM-Dienstleistung anbieten. Da ich mit mehreren Frauen im Studio zusammenarbeite, bewerben sich natürlich auch einige Damen aus der "normalen" Prostitution. Einige auch mit Zuhälter. Wenn ich so ein halbwüchsiges Bürschen sehe, der mir eine junge Frau als Sklavin, hart belastbar, macht alles, hauptsache Kohle anbietet und die Frau hat keine Ahnung von dem was auf sie zukommt,
da kommt mir das große kotzen!!

Ich komme nicht aus der normalen Prostitution und habe damit auch nichts am Hut, werde aber durch ein großes Studio mit sowas natürlich konfrontiert und musste auch erstmal lernen mit sowas umzugehen. Ich habe bisher soweit gelernt, das ich niemnanden beschäftige, der in dem Job als Domina, Bizarrlady, Sklavin etc. zur das Geld im Vordergrund sieht. Das bringt weder für die Gäste des Hauses etwas noch macht es mir Vergnügen mit gefrusteten Frauen zusammenarbeiten sobald die Kasse nicht stimmt. - Ich will das nicht verallgemeinern, sondern schreibe über extreme Fälle die ich erlebt habe--

Ich stelle mir das auch nicht besonders gesund vor, wenn man einen Job macht und man kann diesen nicht verarbeiten. Ich denke das trifft im allgemeinen auf jeden Beruf zu, es gibt ja auch "normale" Berufe die dem Arbeitnehmer an die Nieren gehen, dieser dann mit sich un der Welt unzufrieden ist und dann zu Flasche greift weil er keinen Ausweg findet.
Muss nicht unbedingt immer die Prostitution sein. Aber ich weiss das es viele in der Prostitution gibt die sich betäuben müssen um ihrer Arbeit nachzugehen oder um abzuschalten.
Ein ziemlich teuflischer Kreislauf.

Aber es gibt ja Gott sei Dank auch viele Damen in der Branche die noch Spass und Freude dabei haben Sessions zu machen. Ich denke das merkt der Gast auch in einem Vorgespräch ob die Auserwählte sich mit ihm richtig interessiert uneterhält oder nur gelangweilt Plichtfragen stellt.

Hat man im Vorgespräch das Gefühl verstanden zu werden und gut aufgehoben zu sein ist das schon ein gutes Zeichen.

In diesem Sinne einen schönen Restsonntag! %klatsch%

Grüße

Daemona de Lucca

So, 31.Jul 2005, 17:32
Ich habe auch das Gefühl, dass man im Vor- und Nachgespräch, während der Session, in der Darstellung in Zeitschriften, auf dem Internet, etc. herausfinden kann, ob jemand dies nur aus finanziellen Interessen tut oder nicht. Deshalb stört es mich auch, wenn dem Vor- bzw. Nachgespräch nicht genügend Raum gegeben wird. Dies heisst nicht, dass es länger als einige Minuten gehen sollte, aber in vielen Fällen, in dem ich vom Vorgespräch enttäuscht war (Domina hat nichts nachgefragt, einem nach einem Satz unterbrochen und gesagt, dass sie schon wisse, wie meine Neigungen wären, etc.), war dann auch die Session enttäuschend.
Was Somebeing über seine Sessions bei Madame Lilith geschrieben hat, zeigt aber auch, dass es schwierig ist, dies richtig abzuschätzen.
Aber es ist vermutlich schon zuviel verlangt, von einer "kommerziellen" Domina immer Leidenschaft und Spass an der Session zu verlangen - auch wenn sie noch so gut und interessiert ist. Wer von uns ist denn in seinem Job immer voller Freunde und Engagement? Viele Dominas haben mehrere Sessions pro Tag und dies mit äusserst unterschiedlichen Männern, die einem mehr oder weniger sympathisch sind oder Neigungen haben, die einem mehr oder weniger liegen. Es wäre naiv zuviel zu erwarten.
Ich finde es z.B. auch ein gutes Zeichen, wenn eine Dame sagt, dass sie an bestimmten Praktiken weniger bzw. kein Interesse hat und dann evtl. auch jemand anderes vorschlägt. Zudem habe ich den Eindruck, dass man in diesem Job auch Pausen nehmen sollte um nicht "abzustumpfen". Dominas, die an 6 Tagen pro Woche 10 Std. im Studio sind, sind aus meiner Sicht etwas "suspekt".

Käufliche Dominanz

So, 31.Jul 2005, 21:29
Es scheint mir recht schwierig zu sein, im Vorgespräch oder gar aufgrund der Internetseite zu entscheiden, ob eine Domina wirklich Spaß bei einer Session hat. Bei den Internetseiten ist ja sowieso immer die Frage, wer sie geschrieben hat, und mein Urteil nach dem Vorgespräch habe ich schon einige Male nach der Session revidieren müssen.

Normalerweise halte ich es so, dass ich im Vorgespräch nur grob umreisse, was geht und was nicht, und dann kucke, was die Dame daraus macht. Dabei habe ich schon sowohl positive wie auch negative Überraschungen erlebt. Allen Damen, denen ich auch nach mehreren Besuchen noch den Spaß an der Session abkaufe, ist aber gemeinsam, dass sie mit den Möglichkeiten, die ich ihnen an die Hand gegeben hatte, gespielt haben und dabei ihren eigenen Stil einbrachten. Wenn es dann auch in der zweiten und dritten Session noch nicht langweilig wird, fange ich an, an die Dame bzw. ihren Spaß an der Session zu glauben. Die Vor- und Nachgespräche sind dann übrigens auch mit dem näheren Kennenlernen oft deutlich entspannter und damit besser geworden.

Mein Fazit ist also, dass ich vor der ersten Session nur grob filtern kann und erst nach und nach zu einem belastbaren Urteil komme. Fehleinschätzungen sind aber natürlich nie ganz ausgeschlossen. Wenn ich bei einer aktiven Dame dann nachträglich erfahren sollte, dass sie es doch nur wegen des Geldes gemacht hat, könnte ich noch ganz gut damit leben, aber bei einer passiven käme mir viel eher das Gruseln.

Viele Grüße, Ruwur
Carpe diem
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