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Haben devote Männer es schwerer bei Frauen ?

Mi, 05.Dez 2007, 19:02
ich bin ja immer ein mensch der neugierig ist und immer wenn es mir in irgend einer form möglich ist neue dinge ausprobiert. Wie im Frühjahr meinen ersten Dominabesuch bei -Miss Solitaire-- indem es um eine Strapon/Anals Session ging. Da ich Anfänger war hatte ich immer die Möglichkeit das Tempo meist zu bestimmen. Was mir ein Vertrauen schenkte und ich den Respekt merkte. Leider kam ich nicht zum Orgasmus weil ich voller neugierde mich wenn man es so sagt von oben beobachtete sowohl brach mein Kopfkino zusammen als die verpahl erotic auf Männer aufkam.

Soweit so gut war eine sehr interessante und schöne erfahrung, aber nun merkte ich in mir natürlich auch irgendwie meine Bineigung und war knapp einen Monat mit einem schwulen Mann zusammen, was für mich auch eine aufregende erfahrung war, aber da ich keine gefühle für ihn entwickeln konnte hatte ich die beziehung bzw. mögliche angehende beziehung beendet, was ich schade fand weil sich mein gegenüber sehr um mich bemüht hatte, aber lieber mit offenen karten spielen als gefühle vor spielen und gar verletzen. meine meinung.

nun will ich mir noch einen wunsch erfüllen und dann mich ergründen, warum ich plötzlich so viele dinge testen will. mein nächster wunsch wäre mal von einer Transe/Shemale/TS gepoppt zu werden.

Aber in irgendeiner Form ist meine Suche nach einer weiblichen Dominaz immer im Vordergrund. aber es scheint mir das devote Männer da es schwerer haben um eine normale Partnerschaft einzugehen, da sich devote veranlagt sind. natürlich werde ich wohl kaum beim ersten oder dritten date nicht gleich die tatsachen auf den tisch legen, wäre mal lustig ihn auf den tisch zu legen %klatsch% . naja spass muss sein!

Aber mal im ernst es scheint mir wirklich so das devote männer es schwer haben.
Was meinen Sie ?
Hochachtungsvoll
SadoSchlumpf

Mi, 05.Dez 2007, 19:50
Um die Frage mal kurz und knapp zu beantworten: Eine normale Partnerschaft einzugehen, fällt nach meiner Erfahrung (und über mehr kann ich nun kein Urteil fällen) nicht unbedingt schwerer. Devot heißt ja nicht ohne Selbstbewusstsein. Was tatsächlich schwerer fällt, ist das Aufrechterhalten einer normalen Beziehung, da die eigenen Wünsche und Vorlieben irgendwann schon, sagen wir eine Herausforderung darstellen.

Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass die große Mehrzahl der Männer zu Beginn der Beziehung absolut reinen Wein einschenkt ("ach übrigens, da ist noch wa in Bezug auf Frauen, Peitschen und Stiefel, was ich dir unbedingt erzählen muss"), sondern die eigenen Neigungen eher tarnt.

Ich glaube, was Frauen angeht, so sind sie weniger das Problem. Eher der devote Mann selbst.

LG
Zero
dum spiro, spero....

Re: Haben devote Männer es schwerer bei Frauen ?

Do, 06.Dez 2007, 01:13
SadoSchlumpf hat geschrieben:. Leider kam ich nicht zum Orgasmus weil ich voller neugierde mich wenn man es so sagt von oben beobachtete sowohl brach mein Kopfkino zusammen als die verpahl erotic auf Männer aufkam.
Diesen Satz verstehe ich beim besten Willen und auch mit viel Fantasie nicht duz duz


Das devote Männer es schwer haben,ist klar..umso mehr,wenn sie dieses durch ihr Benehmen zeigen.Es gibt nur sehr,sehr wenig Frauen die devotes Verhalten von Männern ihnen gegenüber nicht stört.
Erschwerend kommt hinzu,dass es im Vergleich zur Anzahl devoter Männer nur wenige dominante Frauen gibt.Und einige von den wenigen sind sich ihrer Neigung gar nicht bewusst...

Ich halte Dich aufgrund Deiner Beiträge übrigens gar nicht für besonders devot,eher passiv-sub.Du sagst nie, was Du für die Domina tun kannst,sondern was sie für Dich machen kann.

Die Frauen,die uns wegen unserer Devotheit nicht verachten ,sollten wir umso mehr hegen und pflegen...
Finde ich.

Gruss Mechanik
zu leiden für die Schönste...ist das schönste

Do, 06.Dez 2007, 20:17
Um das mit dem Orgasmus zu erklären, da ich für eine lange Zeit eine ich sags mal derbe eine Latte während der Analsession hatte war auch das Ziel meiner Domdame mit zum Höhepunkt zu bringen. Leider konnte ich mich nicht mehr so kontrollieren, das ich in meinem Kopfkino blieb und als noch das Thema "jetzt hole ich noch ein paar Männer rein" zusammen gebrochen ist, sodass ich trotz bemühen nicht zum Höhepunkt kam.

Zu dem devoten, dachte das devot und passive gleich auszulegen sei, natürlich bin ich ein mensch der naja sagen wir mal die kontrolle habe
möchte. aber ich denke mal das die herrschaften die zu dominas gehen egal welche neigungen diese haben im täglichen leben ihren mann stehen bzw. müssen und nicht da auch noch ihre devote ader raushängen lassen. winke winke

Fr, 07.Dez 2007, 16:26
Ich denke auch das es devote Männer schwerer haben. Jetzt mal abesehen vom SM spiel, stehen glaube ich mehr Frauen auf Machos als man denkt. Manchmal denke ich echt Frauen wollen das man Arsch ist. Man sollte devot aber trotzdem stolz sein, damit Madam auch stolz sein kann. Also ich gehe die Sache mit dem outen auch langsam an. Aber doch zügig genug, weil sm gehört zu mir und wenn die Frau damit nichts anfangen kann ist sie für mich Zeitverschwendung so schön sie auch seien mag.
Leidenschaft die manchmal Leiden schaft

Fr, 07.Dez 2007, 16:57
Devote Männer mit Charakter und Stil haben es einfacher als sie glauben, verzetteln sich aber nur zu gern in zu schleimiges Getue, was ihnen nicht selten das Genick bricht. Welche Frau will Kriecher? Sie wollen, dass man kriecht wenn sie sich das wünschen, nicht ständig. Sie wollen ja ebenso wenig den ständigen Maso. Die gesunde Mischung macht es und deshalb bringen wir Kerle sie zum verzweifeln. Weshalb sollen sie es auch einfach haben? Haben wir Kerle es einfach? *lach*

Ich selber mag devote Männer. Man kann sich prima mit ihnen unterhalten. In der Regel haben sie etwas auf dem Kasten. Mein Ratschlag wäre: wenn man schon auf allen Vieren zu ihr hindackelt, auch mal zwischen den Zähnen eine insgeheim gekaufte schöne Peitsche vor ihren Füßen abzulegen und ihr zu sagen "Na komm, Süße. Sie gehört Dir, wie mein Fleisch und meine Seele. Und danach ziehst Du Dich ordentlich an, denn ich habe zwei Karten für AC/DC."

%raucher%

Grüße,
Steffen

So, 09.Dez 2007, 04:31
Juks hat geschrieben:Ich denke auch das es devote Männer schwerer haben. Jetzt mal abesehen vom SM spiel, stehen glaube ich mehr Frauen auf Machos als man denkt. Manchmal denke ich echt Frauen wollen das man Arsch ist.
Habe auch mal so gedacht.Mittlerweile glaube ich eher,das Frauen auf souverän auftretene Männer stehen

Juks hat geschrieben:Man sollte devot aber trotzdem stolz sein, damit Madam auch stolz sein kann.
Wahre Worte!Nur ist mancher devote junge Mann mit 20 nicht so weit,das zu verstehen...
Juks hat geschrieben: weil sm gehört zu mir und wenn die Frau damit nichts anfangen kann ist sie für mich Zeitverschwendung so schön sie auch seien mag.
Und genau DAS ist souverän.

Gruss Mechanik.
zu leiden für die Schönste...ist das schönste

Mo, 10.Dez 2007, 01:03
Nun, dann will ich meinen Senf aus meiner ureigensten Frauen-Sicht dazu geben. (Mit "ureigensten" meine ich, dass mein Senf natürlich äusserst subjektiv ist und nicht mit dem Senf der gesamten Damen-Welt übereinstimmen muss.)
%zwinki%
Also, zuerst einmal habe ich den Eindruck, dass hier zwei - oder auch mehrere - verschiedene Sachen vermischt werden.
Erstens: Was für eine Art von Beziehung wird angestrebt?
Zweitens: Was ist wirklich devot? (Mechanik hat es angesprochen devot oder passiv-sub?)
Zu Punkt 1: Ein devoter Mann, der sich an eine Domina (damit meine ich eine professionell tätige dominante Dame) wendet, hat es, meiner Meinung nach, nicht unbedingt schwer. Wieso auch? Die Domina lebt davon, dass sie sich mit devoten und masochistischen Männern abgibt. Ein devoter Mann, der jedoch die dominante Dame seines Herzens sucht mit der er zusammenleben möchte, sprich, eben eine domiante Frau, die ihre Neigung (auch) privat ausleben möchte und eine partnerschaftliche Beziehung mit einem BDSM-Anteil möchte, hat es wohl schwerer. Das mag daran liegen, dass diese Art Frauen offenbar eher dünn gesät ist oder sich oft dadurch auszeichnet, dass sie sich ihrer Neigung nicht bewusst ist (wie das schon erwähnt wurde). In diesem Zusammenhang möchte ich aber auf den Fakt hinweisen, dass es GRUNDSÄTZLICH schwierig ist, einene passende Lebenspartnerin zu finden, egal ob man nun devot ist oder nicht. Grundsätzlich von Vorteil ist es sicher, wenn ein Mann glaubwürdig rüberbringt, dass er ein Mensch ist, mit dem es schön ist zusammenzuleben. Schön bedeutet natürlich individuell oft etwas ganz anderes, aber ich denke, dass viele dominante Frauen ähnliche Bedürfnisse haben wie Vanilla-Frauen was den Alltag anbelangt. Das Devot-Sein ist da bloss das entscheidende Sahnehäubchen. Also eine dominate Frau, die sich als Lebenspartner einen veritablen "Wurm" wünscht, der nichts anderes tun will, als in einem Käfig zu stecken, dann und wann ausgepeitscht zu werden, etc. ist wohl eher eine Seltenheit. Denn auch domianten Damen sind so nebenbei auch Frauen mit ganz gewöhnlichen Bedürfnissen, die abgedeckt werden müssen. (Mit Bedürfnissen meine ich nun z.B. das Bedürfnis einen Partner zu haben, mit dem man seine alltäglichen Sorgen besprechen kann, ein Partner, mit dem man Lachen kann, ein Partner, der sich am gemeinsamen Lebensunterhalt beteiligt, mit dem man vielleicht auch Kinder grossziehen kann. Ein Partner, der auch mal zärtlich ist ...) %zwinki%
Alles andere ist meiner Meinung nach Kopfkino der devoten Männer!
DAS ist wohl der wesentliche Unterschied zwischen einem Besuch bei einer Domina und einer Partnerschaft mit einer dominanten Frau. O.K. es gibt auch noch sogeannte Spielbeziehungen - wo es nur um BDSM geht. Das mag es geben, aber ich persönlich habe den Eindruck solche dominanten Damen, die das suchen, gibt es eher weniger.
Zu Punkt 2: devot oder passiv-sub (ev. auch maso). Es gibt wohl etliche Sklaven (oder wie man sie auch immer nennen mag), die absolut NICHT devot sind. Devot-sein bedeutet nämlich seine eigenen Wünsche loslassen, sich wirklich in die Hände der dominanten Person begeben ...
Etliche Sklaven, die zu einer Domina gehen, haben aber ganz klare Vorstellungen, was da geschehen muss. Das ist nichts Schlimmes, aber mit Devot-Sein hat das nichts zu tun. Bei einer Partnerschaft mit einer wirklich dominant veranlagten Frau wird es zu einem Problem. Diese hat nämlich absolut keine Lust Wunscherfüllerin zu sein. Auch nicht insgeheime Wunscherfüllerin, die so tut, als ob sie nur das tun würde, wozu sie grad Lust hat. %zwinki%
Wieso sollte sie das tun? Was hat sie davon?
Ein Mann, der also denkt, dass er devot ist, sollte einmal ganz genau in sich hineinhorchen: Kann ich meine Wünsche loslassen? Kann ich mich total auf das einlassen, was jemand anderes mit mir tun möchte? Wenn er das kann und das auch glaubwürdig rüberbringt, hat er schon eine wesentlich bessere Chance auf eine Beziehung zu einer dominanten Frau, als wenn er irgendwelche Phrasen von sich gibt.
SadoSchlumpf ich hoffe, ich konnte dir damit weiterhelfen!
Viel Erfolg!
Annemarie
Freiheitsberaubungen aller Art

Mo, 10.Dez 2007, 02:58
Hallo SadoSchlumpf,

leider habe ich keine Ahnung wie alt du bist und über welche bisherige Real-Erfahrung du verfügst. Zumindest gibt es bei der Durchsicht deiner bisherigen Beiträge keinen Besuschbericht ausser hier einen kurzen Hinweis, daß du bei Miss Solitär warst.

Weiterhin lese ich von dir nur über deine Erlebnisse und Gedanken zu deinen bevorzugten Praktiken.

Dir ist aber schon klar, daß sich dieses Forum hauptsächlich um professionelle Damen und die Erlebnisse im professionellen Bereich drehen?

Deshalb fällt es mir schwer, deine Frage
"Haben devote Männer es schwerer bei Frauen?"
zu beantworten.

Geht es dir um Frauen die du beim Real-Supermarkt kennenlernst? Oder geht es dir um Profi-Damen, oder gar um private Bekanntschaften?

Gruss
Lady Lotus
Am 1. Tag erschuf Gott den Hund.
Am 2. Tag erschuf Gott den Menschen, damit der sich um den Hund kümmert.
... Punkt 3 - 6 (Ihre Signatur ist zu lang.)
Am 7. Tag wollte Gott sich ausruhen, aber sie musste mit dem Hund "Gassi gehen".
©LadyLotus

Mo, 10.Dez 2007, 17:41
LadyLotus hat geschrieben:Hallo SadoSchlumpf,

leider habe ich keine Ahnung wie alt du bist und über welche bisherige Real-Erfahrung du verfügst. Zumindest gibt es bei der Durchsicht deiner bisherigen Beiträge keinen Besuschbericht ausser hier einen kurzen Hinweis, daß du bei Miss Solitär warst.

Weiterhin lese ich von dir nur über deine Erlebnisse und Gedanken zu deinen bevorzugten Praktiken.

Dir ist aber schon klar, daß sich dieses Forum hauptsächlich um professionelle Damen und die Erlebnisse im professionellen Bereich drehen?

Deshalb fällt es mir schwer, deine Frage
"Haben devote Männer es schwerer bei Frauen?"
zu beantworten.

Geht es dir um Frauen die du beim Real-Supermarkt kennenlernst? Oder geht es dir um Profi-Damen, oder gar um private Bekanntschaften?

Gruss
Lady Lotus
Liebe Lady Lotus,
ich habe nur eine reale erfahrung machen können, wie sie schon gelesen haben bei Miss Solitaire, bow ein Erfahrungsbericht gibt es deshalb nicht das ich 1. der spruch ein geniesser schweig gerne für mich gebrauche
2. ist es für mich schwer zusammen zu fassen was ich erlebt habe auch wenn man das eigentlich können müsste. 3. wäre dies ein gefundenes fressen für rechtschreib fetischisten.

Es geht meist um die frauen die ich wenn mal beim real supermarkt kennen lernen würde ein kennenlernen einer domina im privaten bereich sehe ich keine grossen chancen oder wie auch immer.

P.S Sie haben privat post von mir
gruss
sadoschlumpf

Mo, 10.Dez 2007, 18:14
Haben devote Männer Chancen?
Tja, Sadoschlumpf - keine Ahnung.......
Ich weiß nur, dass ich am vergangenen Wochenende ein offenes "Zeitfenster" hatte und selbiges vor dem Fernseher verbummelt habe. Und was gab es da am Samstagabend?
Nix, echt nix. Aber halt, die Fernbedienung zappte flüchtig über ein gar prächtiges, halbnacktes Mannsbild, welches nur dürftig bekleidet damit beschäftigt war, die Welt und natürlich ein schwaches Weib vor dem Bösen zu retten.
Donnerwetter! Whow!
Und trotz aller intelektueller Bedenken ob des wirklich schwachsinnigen Inhalts, verweilte ich bei dem starken, männlichen Tier, bis er endlich das Böse besiegt hatte und die Maid heimführen konnte.
*Seufz*
Doch, sollte es das gewesen sein?
Nein! Dem vor dem TV darbenden Weib wurde, als ob der knackige Kämpfer nicht schon Frust genug gewesen sei, Arnie Schwarzenegger ins Wohnzimmer geschickt, auf dass er auch seine Muskeln, seine kantigen Backenknochen und sein mutiges Herz zur Rettung der Welt ins Feuer werfen konnte. Und das ging dann aber nicht mehr lange gut.
So viel pures Testestoron auf dem Bildschirm und keines nebenan im Bett?
Was zuviel ist, ist zuviel!
Wehmütig, aber beherzt drückte ich den Aus-Knopf und begann mich in ein Buch über Golfregeln zu vertiefen.
*Gähn*
Passt vielleicht nicht, fiel mir aber gerade so ein.
Gruss von
Lady MacLaine

Mo, 10.Dez 2007, 18:21
Lady MacLaine hat geschrieben:Haben devote Männer Chancen?
Tja, Sadoschlumpf - keine Ahnung.......
Ich weiß nur, dass ich am vergangenen Wochenende ein offenes "Zeitfenster" hatte und selbiges vor dem Fernseher verbummelt habe. Und was gab es da am Samstagabend?
Nix, echt nix. Aber halt, die Fernbedienung zappte flüchtig über ein gar prächtiges, halbnacktes Mannsbild, welches nur dürftig bekleidet damit beschäftigt war, die Welt und natürlich ein schwaches Weib vor dem Bösen zu retten.
Donnerwetter! Whow!
Und trotz aller intelektueller Bedenken ob des wirklich schwachsinnigen Inhalts, verweilte ich bei dem starken, männlichen Tier, bis er endlich das Böse besiegt hatte und die Maid heimführen konnte.
*Seufz*
Doch, sollte es das gewesen sein?
Nein! Dem vor dem TV darbenden Weib wurde, als ob der knackige Kämpfer nicht schon Frust genug gewesen sei, Arnie Schwarzenegger ins Wohnzimmer geschickt, auf dass er auch seine Muskeln, seine kantigen Backenknochen und sein mutiges Herz zur Rettung der Welt ins Feuer werfen konnte. Und das ging dann aber nicht mehr lange gut.
So viel pures Testestoron auf dem Bildschirm und keines nebenan im Bett?
Was zuviel ist, ist zuviel!
Wehmütig, aber beherzt drückte ich den Aus-Knopf und begann mich in ein Buch über Golfregeln zu vertiefen.
*Gähn*
Passt vielleicht nicht, fiel mir aber gerade so ein.
Gruss von
Lady MacLaine


%klatsch%
finde ich aber gut getroffen, obwohl es natürlich nicht die reale sachlage trifft. aber ein gedankengang den man/n nicht ausser acht lassen sollte.
Das Fernsehen ist bedauerlicherweise eh nur für das berisseln und für das verdummen da. wer schaut den ab und an ausser ich ! Arte,ZDF Doku oder gar N-tv oder N24 ? nich so viele aber die es schauen wissen mehr!
Lieben Gruss
Sadoschlumpf

Di, 11.Dez 2007, 17:28
Lady MacLaine hat geschrieben:Aber halt, die Fernbedienung zappte flüchtig über ein gar prächtiges, halbnacktes Mannsbild, welches nur dürftig bekleidet damit beschäftigt war, die Welt und natürlich ein schwaches Weib vor dem Bösen zu retten.
Das haben wir die letzten paar Tausend Jahre getan, Lady MacLaine. Für die, sagen wir, nächsten 5.000 Jahre dürft Ihr uns in halbnacktem Outfit vor der bösen, bösen Welt da draußen retten. Das ist nur fair. Eine Hand wäscht die andere.

Ihr besitzt sogar Vorteile.

Ihr müsst Euch nicht mit Säbelzahntigern oder Mammuts herum prügeln, sondern nur mit unseren Psychosen. Und wir erwarten von Euch auch keine Muckis, sondern High Heels. Gerne auch im Bett.

Na, dann mal auf die nächsten 5.000 Jahre.

Grüße,
Steffen

Di, 11.Dez 2007, 18:00
Nein, nein, nein - ich werde mir niemals das wunderbare Gefühl nehmen lassen, die Welt zu retten, um dann von den Damen der Schöpfung dafür bestraft zu werden, dass es so lange gedauert hat %lach%
dum spiro, spero....

Devotismus feat Devotismus

Mi, 12.Dez 2007, 23:51
An den Anfang meines Postings stelle ich heute einen lieben Gruß.

Für mich steht die Frage nach der Definition - DEVOTISMUS - maßgeblich eindrucksvoller im Rampenlicht als die Frage, mit welcher Leichtigkeit denn DIESER unter dem Zepter einer Dame auszuleben ist.

Solange Devotismus mit dem Bedürfnis nach Lüsternheit und "Orgasmusgarantie" im Fadenkreuz der Betrachtung steht, grenze ich den unterwürfigen Gedanken aus.

Für mich ist der reine Devotismus eine wahrliche Größe der Person, die genug Vertrauen aufbringen kann um respektvoll und in Hingabe seine Bedürfnisse hinter die des dominierenden Parts zu stellen.
Jemanden wahrlich zu dienen um darin seine Erfüllung zu finden - fern ab von Geilheit und Begierde - weit ausgegliedert aus dem "Ich-wünsche-mir-so-sehr- Lexikon" der eigenen Sprache Namens Egoismus.
-Ja, DAS nenne ich Devotismus.

Sich einer gewissen Person - für ein gewisses Zeitfenster - für die pure Begleichung sexueller Gelüste - unter Einbeziehung aller vorhandenen Neigungen, Leckerchen und Kopfkinopassagen - hinzugeben, sprich sich zu unterwerfen - für mich nicht mit dem Wort Devotismus zu beschreiben.

Hier geht es doch eher darum eine sexuelle "Spielbeziehung" auszuleben.

- Geht man für solch eine "Spielbeziehung" in ein Dominastudio sind die
Verhältnismäßigkeiten von aktiv/passiv relativ schnell geklärt.
- Solch eine Begegnung sollte verhältnismäßig einfach realisierbar sein.

- Möchte "Mann" in einer Partnerschaft auch nur diese Form der Spielbeziehung leben, dann kann sich dieser sogenannte "Devotismus" relativ schnell in das Wort Egoismus verirren, berücksichtigt man, dass eine fraglich aktive Person im sexuellem Miteinander darauf eingeschränkt wird immer wieder die Träume und Fantasien seines "Untergebenen" aktiv zu erfüllen um die pseudo-Herrschaft zu übernehmen.
- Solch eine Beziehung im privaten Rahmen zu finden ist sicherlich nicht ganz so einfach, ist der passive Teil nicht bereit sich seine Fäden des
"Neigungscharakters" auch nur ein wenig aus den Händen nehmen zu lassen.

So steht für mich zur Frage - um welche Form des "Devotismus" soll sich denn die eingangs dargestellte, erschwerte Partnersuche definieren?
- Obgleich eigentlich stellt sich diese Frage für mich nicht wirklich, denn meine Antwort habe ich in meinem Posting bereits eingegliedert.

So sehe ich sie nun einmal - die bunte Wirrnis der Dinge.

In diesem Sinne - alles Liebe in der Vorweihnachtszeit und einen Kranz voll farbenfroher Grüße hinterläßt >> Madame Zarah
Antworten

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