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Die andere Seite der Hölle (Fantasiegeschichte)

So, 16.Okt 2005, 13:27
Nachdem sausauger nun den Anfang machte möchte ich nun auch meinen Beitrag dazu leisten. Ich schrieb diese Geschichte vor gut einem Jahr.

Feedback wäre sehr wilkommen!


Helena
oder
Die andere Seite der Hölle


Es war ein Samstagabend wie schon hunderte davor. Wir waren zu dritt, mein Bruder, ein Freund von uns und ich, und wir trafen uns in einem Cafe. Es waren die ersten schönen Frühlingstage in diesem Jahr, und man sah das Leben und die Natur an allen Ecken und Enden wieder aufblühen.
Der Sommer konnte jetzt nicht mehr weit sein, denn man konnte auch schon die ersten mutigen, nackten Beine in hohen Stiefel sehen. Wir saßen einfach nur da, in der noch etwas schüchternen Sonne und tranken Kaffee und beobachten das Erwachen neuer Lebensfreude in den Strassen.
Es wurde über alles Mögliche geredet aber ohne eigentliches Thema, keiner wollte sich anstrengen, weder körperlich noch geistig.
Es waren wahrscheinlich die ersten Frühlingsgefühle welche aufkamen, denn mein Bruder schlug vor, wieder einmal so eine richtige Tour durch das Nachtleben der Stadt zu machen, bis in den frühen Morgengrauen. Er brauchte nicht viel Überredungstalet, denn innerhalb kürzester Zeit waren wir alle einverstanden, wir bezahlten unsere Getränke und verließen das Café.

Unser erstes Ziel war eine Prosecco Bar, da diese nicht so sehr von den Teenager besucht wird deren übersteigertes Balzverhalten auf die Dauer einem den letzten Nerv rauben kann. Es war noch sehr früh an diesem Abend und die Bar war auch nicht besonderes gut besucht. Die meisten Menschen zogen vor den ersten warmen Abend des Jahres noch im Freien zu verbringen, denn die Strassen, Biergärten und auch die Terrassen der Cafes waren voll.
Obwohl die Mehrzahl der Tische noch frei war setzten wir uns wie immer an die Bar, und auch wie immer stand diese nette Bedienung hinter der Bar welche uns auch gleich nach unseren Getränkewünsche fragte. So saßen wir da und planten die Stationen der Nacht, was eigentlich völlig sinnlos war, denn es kommt ohnehin immer anderes als man denkt, und genauso war es auch in dieser Nacht auch.

Die Bar füllte sich langsam und auf einmal setzte sich eine Frau an den Tisch hinter uns. Keiner sah sie kommen, auf einmal war Sie da, wie aus dem Nichts. Es war eine Frau bei der es uns allen Drei den Hals verrenkte. Sie war sehr elegant gekleidet, und passte eigentlich gar nicht in diese Gegend. Es war eine Frau die wusste das an ihr alles perfekt war und auch genau wusste wie sie diese Reize einzusetzen hatte. Das war keine Frau, das war eine Lady, von Kopf bis Fuß und ich schätzte sie auf Mitte Dreißig. Sie trug ein
weiße Nerzjacke welche bis unter die Brust geöffnet war und man konnte so die schwarze Bluse darunter gut sehen.
Aus dem engen schwarzen Rock kamen ein Paar schier endlos lang wirkender Beine welche in edlen schwarzen Nylons gehüllt waren. Ein Paar eher schlicht wirkende hochabsätziger Pumps machten diese Beine zum Objekt meiner Begierde. Sie trug ihr langes schwarzes Haar offen über den Schultern und ihre Haut war weiß von pozellanhafter Zartheit und Durchsichtigkeit. Ihr Gesicht hatte sie war etwas übertrieben geschminkt und ihre Lippen trugen ein grelles Rot.
Ich war mir sicher sie war eine Russin, diese aufrechte Haltung und der stolze fast schon arrogant wirkende Blick verriet es. Außerdem das übertriebene Schminken war typisch für diese Frauen, und wahrscheinlich ein Komplex aus den Jahren der Entbehrung.

Als wir unsere Hälse wieder eingerenkt hatten begann mein Bruder wieder zu erzählen, doch ich hörte nicht mehr hin, und beteiligte mich auch nicht mehr an dem Gespräch, denn in meinen Gedanken drehten sich alles nur um diese Lady welche keine zwei Meter hinter mir saß.
Ich konnte hören wie sie einen Campari Soda bestellte in einem sehr gutem Deutsch doch ihr russischer Akzent war nicht zu überhören, “ich hatte also recht’ dachte ich mir. Das Bild dieser Beine ging mir nicht mehr aus dem Hirn und ich drehte mich auf meinem Barhocker um neunzig Grad, wenn ich nun meinen Kopf leicht zur Seite drehte konnte ich sie unauffällig in meinem Blickwinkel bekommen.
Ich musste es mit meinen verstohlenen Blicken übertrieben haben, denn sie sah mich auf einmal an und anstatt die Augen von Ihren Beinen ins Leere abzuwenden viel mein Blick in Ihr Gesicht und wir sahen uns für ein paar Sekunden tief in die Augen. Ich drehte mich schnell wieder der Theke zu den ich fühlte mich ertappt wie ein reuiger Dieb.
Doch dieser Blick war anderes als all die kurzen Blicke in die Augen anderer Menschen. Ich konnte in ihren Augen bis weit hinter den Ural sehen, ich sah die ganze Weite Russlands in welcher sich Hitler und Napoleon tot liefen. Ich sah die ganze Grausamkeit der Geschichte dieses Landes, von den Zaren über Lenin bis hin zu Stalin, und den Kommunisten. Ich sah die Kälte Sibiriens und die Hitze Georgiens, die Armut der Bauern und den Prunk der Mafiabosse in Moskau.
Und auf einmal spürte ich wie diese Frau mich in ihren Bann zog.

Meine Freunde schlugen vor zu gehen, doch ich bestellte noch eine Runde ohne meine Begleiter zu fragen um Zeit zu gewinnen. Ich wollte bleiben, musste aber die beiden los werden, und ich sah meinen Bruder mit einer kurzen Geste und einem Blick an den es nur unter Brüdern geben kann welche sich gut verstehen, und er hatte es auch kapiert, denn er trank sein Bier in einem Zug leer und sagte "ich will hier raus". Mein Freund wollte dann auch gehen und ich sagte dass ich noch langsam austrinken werde und dann nachkomme.
Sie zogen mit einem machohaften Lächeln in meine Richtung ihre Jacken an, welche wir zur Vorsicht vor den doch noch sehr kühlen Nächten mitgenommen hatten, und verließen die Bar. Ich blieb zurück, allein, und fragte mich warum ich das tat denn ich würde mich ja sowieso nicht trauen sie anzusprechen. Wie viel Zeit wird mir noch bleiben?, denn ich konnte im Spiegel gegenüber von mir erkennen das ihr Glas nur noch halb voll war.

"Christian, willst du dich nicht zu mir setzten und mir Gesellschaft leisten", hörte ich es auf einmal hinter mir, und ihre Stimme riss mich aus der Welt der Zweifel. Es war wie ein Stromschlag der mir vom Nacken bis tief runter in die Lendengegend durchfuhr und sich auch über die Schultern ausbreitete. Ihre Stimme war sanft und freundlich aber sie ließ auch erkennen dass sie keinen Widerspruch duldete.
Woher kannte sie meinen Namen, hatte sie ihn gehört? das konnte die einzige Erklärung sein, obwohl ich mich nicht erinnern konnte dass einer von den beiden meinen Name laut aussprach. Ich drehte mich um und sah sie an
"setz dich zu mir, dann bist du auch meinen Beinen näher welche du schon die ganze Zeit anschaust"
sagte sie mit provozierender Stimme. Mir fehlten die Worte, doch willenlos stand ich auf und setzte mich zu ihr an den Tisch. Sie fragte mich warum mich meine Freunde alleine zurück liessen, und ich antwortete irgendetwas was zwar keinen Sinn ergab, aber Hauptsache eine Antwort.
Sie schlug ihre Beine übereinander so dass sie zwangsläufig in meinem Blickfeld lagen, und ließ den Schuh des oberen Beines von ihrem Fuß gleiten und ich sah die verstärkten Fernsenteile ihrer Strümpfe. Ich konnte auch etwas von dem dunkleren Rand der Nylons auf ihren Oberschenkeln kurz unter dem Rocksaum erkennen was nur bedeuten konnte das etwas weiter oben die nackte Haut begann, und die Phantasien in meinem Kopf begannen zu blühen.
“Willst du mich nicht auf einen Drink einladen”
sagte sie und ich stimmte zu und versuchte auch gleich etwas unbeholfen die Aufmerksamkeit der Bedienung auf mich zu lenken. Auf ihrem leeren Glas konnte ich die Abdrücke ihres roten Lippenstifts erkennen und als die Bedienung kam nahm ich es und gab es ihr und bestellte zweimal das Gleiche. Sie zog ihre Pelzjacke aus und ihre Bewegungen waren wie das Strecken einer Löwin, kraftvoll, elegant, edel und voller Rasse. Danach holte sie eine Zigarette hervor von einer Marke welche ich noch nie gesehen hatte. Ich gab ihr Feuer und auf einmal lag ein süßlicher, orientalischer Geruch in der Luft. Die Bedienung brachte unsere Getränke und als sie wieder verschwunden war sagte die unbekannte Schöne
"mein Name ist Helena, ich bin zu Besuch in dieser Stadt".
“das ist ein sehr schöner Namen, und du weißt ja schon wie ich heiße”
sagte ich, und sie erwiderte darauf hin:
"ja, und ich weiß auch noch viel mehr von dir Christian, sag mir, gefallen dir meine Beine?"
Ich war sprachlos, “wer war diese Frau und was wusste und wollte sie von mir’ dachte ich mir? Sie erkannte meine Situation und mit einem Lächeln fuhr sie mir mit der Hand über meine linke Wange, aber dieses Lächeln war sehr kalt und ich spürte die Hintergedanken. Ohne auf die Antwort ihrer letzten Frage zu warten fragte sie mich ob ich heute Nacht schon etwas vor habe und ob meine Freunde mich suchen werden. Ich hatte mich immer noch nicht gefangen und verneinte nur stumm mit einem kurzen Kopfschütteln.
Sie fragte:
"willst du heute Nacht bei mir bleiben?"
jetzt war es ganz um mich geschehen, und ich fühlte wie sie ihr Netz sich um mich sponn, aber es war zu spät, es gab kein zurück mehr. Sie sah mir tief in die Augen und sie ließ mich erkennen dass sie dieses Mal eine Antwort auf Ihre Frage haben wollte. Nach kurzem zögern sagte ich mit sehr schlecht gespielten Selbstvertrauen
"gerne"
und ignorierte alle Warnsignale welche in mir aufleuchteten. Sie legte das Geld für die Drinks, welche eigentlich ich ausgeben sollte, und ein groszügiges Trinkgeld dazu auf den Tisch und sagte:
"dann lass uns gehen".
Wir standen auf und ich half ihr in ihre Jacke und wir verließen die Bar.

Die Strassen waren nicht mehr so voll wie vor einer Stunde, und es wurde auch schön kühler. Sie ging zielgenau durch ein paar Seitenstrassen und auf einmal stoppte sie an einem Auto welches wahrscheinlich mehr gekostet hat als meine Gehälter der letzten fünf Jahre zusammen. Helena stand an der Fahrertuer und ich ihr gegenüber auf der anderen Seite des teuren Wagens. Auf einmal zögerte sie, dann ging sie langsam zu mir herüber und stellte sich vor mich. Mit ihren hohen Absetzten hatte sie ungefähr die gleiche Größe wie ich und sie sah mir mit einem eisigen Blick in die Augen welche fast auf gleicher Höhe waren. So standen wir ein paar Sekunden, und mir wurde auf einmal kalt. Sie griff nach meiner Jacke und zog mich näher zu sich heran, und unsere Lippen waren keine Handbreite mehr von einander entfernt. Dann sagte sie in einem sehr ernsten Ton:
"Christian, du kannst jetzt noch gehen, aber sobald du in diesen Wagen einsteigst, wird es kein zurück mehr für dich geben. Du wirst mir gehören für diese Nacht, ohne jedes wenn und aber. Ich werde dich benutzen, und ich werde dich quälen, und ich werde auch nicht aufhören bis ich meine Lust an dir gestillt habe. Ich werde dir Schmerzen geben wie du dir es jetzt nicht vorstellen kannst, aber auch eine Art von Zärtlichkeiten wie du sie noch nie im Leben erfahren hast. Du wirst mich dafür lieben, und deine Sehnsucht nach mir wird dich danach fast umbringen. Bist du wirklich bereit?"
Ihr russischer Akzent gab der ganzen Szene einen schauerlichen Eindruck und mein Schweiß lag mir wie Frost im Nacken. Ich hätte in diesem Moment alles gegeben um zu wissen was hinter diesen kalten Augen ablief, doch es gab schon lange kein zurück mehr für mich und ich flüsterte ein schwaches
"ja".
Auf einmal hörte ich das Klicken aller Schlösser des Wagens und wie von Geisterhand gingen an jeder Tür im Inneren des Fahrzeuges die Knöpfe in die Höhe und Helena sagte:
"dann steig ein, willkommen in meiner Welt",
sie drehte sich um, ging zu Fahrerseite hinüber und nahm im Inneren der Wagens platz. Ich atmete noch einmal tief durch, schaltete mein Handy aus, dann öffnete ich die Tür und stieg auch ein. Sie startete den schweren Motor den man fast nicht hören oder fühlen konnte und fuhr los.

Wir schwiegen, und sie bewegte das Auto zügig und sicher durch den Strassendschugel der Großstadt. Mir fiel auf das sie sich für jemanden der nur zu Besuch hier war sehr gut auskannte, und es dauerte auch nicht lange und wir ließen die Lichter der Stadt auch schon hinter uns. Mitten auf einer Landstrasse hielt sie an und sagte mir ich solle aussteigen und mich in den hinteren Teil des Wagen setzten. Ich gehorchte und hatte nicht einmal mehr den Mut nach dem warum zu fragen. Irgendetwas ging von dieser Frau aus,
irgendetwas machte mich willenlos ihr gegenüber, und ich fühlte mich wie eine Marionette deren Fäden sie in der Hand hielt.
Sie fuhr wieder los und sagte nach ein paar Minuten ich solle mich jetzt mit dem Gesicht nach unten hinlegen, und erst wieder aufschauen wenn sie es mir erlaubt. Ich gehorchte wieder ohne den geringsten Widerspruch und legte mich flach auf die Rücksitzbank welche mich wegen der Ausmaße an eine Wohnzimmercouch erinnerte. Das kalte Leder fühlte sich sehr angenehm an in meinem Gesicht und auch der Geruch gab mir ein gewisses Gefühl von Wohlbehagen.
Wir fuhren schätzungsweise noch eine gute halbe Stunde und der Wagen änderte mehrmals seine
Fahrtrichtung, und auch die Geschwindigkeit war sehr unterschiedlich. Doch auf einmal hielten wir an, und ich vernahm das Geräusch eines schweren Eisentors welches sich öffnete. Mit Schrittgeschwindkeit fuhren wir wieder los, und ich konnte das Knirschen des Schotters unter den breiten Reifen hören. Kurz darauf standen wir wieder und Helena sagte:
"du kannst jetzt aussteigen".
Ich kroch aus dem Wagen und stand vor einer großen modernen Villa, welche von einem gepflegten Garten umgeben war. Es war zwar schon dunkel aber ich konnte keine anderen Häuser in der Nachbarschaft erkennen, und hatte auch keine Ahnung wo wir waren. Helena ging voraus und öffnete die Hausture und wir betraten das Innere des noblen Gebäudes. Man konnte sofort erkennen hier war der Luxus zu Hause, und wir gingen in ein Zimmer welches mich an eine teure Hotelsuit erinnerte, denn das Zimmer war riesengroß und es war alles da, es fehlte an nichts. Man konnte eine große Terrasse durch die Gardinen sehen und hinter einer Tür auf der rechten Seite vermutete ich das Bad. Helena sagte freundlich:
"setzt dich und mach es dir bequem, wenn du etwas trinken willst, dort drüben ist die Bar"
Nach Trinken war mir im Moment nicht zumute und ich ließ mich auf der großen Sitzgarnitur nieder. Helena machte sich einen Drink und setzte sich dann neben mich und schlug ihre langen Beine wieder übereinander.
"Nun sind wir alleine Christian, bist du nervös?"
sagte sie und in ihrem Gesichtsausdruck erkannte ich die Züge einer Raubkatze welche ihre Beute umkreist. Noch bevor ich antworten konnte fuhr sie fort
“Du hast keinen Grund aufgeregt zu sein, du kannst mir vertrauen, sag mir, findest du mich attraktiv?”,
ich musste keine falsche Freundlichkeit vortäuschen und flüsterte ihr zu:
“ja, sehr sogar”.
“Warum hast du mir in der Bar immer auf die Beine gesehen, glaubst du etwa eine Frau merkt so etwas nicht?”
Sie brachte mich in Verlegenheit und ich spürte wie die Röte in meinem Gesicht aufstieg. Helena bemerkte es und lächelt dabei dann sagte sie mit ihrer sanften Stimme:
"du darfst dich jetzt vor mich knien und mir die Füße küsse, das ist es doch wonach du dich so sehr sehnst",
und sie gab ihrer Aussage noch einen gnädigen Unterton. Ich musste schlucken aber gehorchte und ging vor ihr wie ferngesteuert auf die Knie. Sie streifte den Schuh des oberen Beines von Fuß und sagte:
"fang an, worauf wartest du noch!"
Ich tat so und nahm ihren rechten Fuß in meine Hände und begann ihn zärtlich zu massieren und zu küssen. Sie zündete sich eine Zigarette an und wieder lag dieser seltsame Geruch in der Luft. Ich blickte kurz zu ihr auf und sie saß über mir wie eine Göttin. Ihre Nerzjacke war jetzt weit geöffnet und ich sah ihre Taille. Erhaben, so nah und doch unerreichbar fern, mit einem Ausdruck von Triumph im Gesicht, denn sie hatte mich dort wo sie mich haben wollte. Sie war zufrieden mit sich, zog an ihrer Zigarette und entspannte sich sichtbar als sie sich in das Polster zurück gleiten ließ.
So vergingen die Minuten und es lag eine angenehme Stille im Raum bis auf die leise sanfte Musik aus dem Hintergrund welche der Atmosphäre einen düsteren Charakter verlieh. Es war diese Art von Stille die es nur geben kann wenn zwei Menschen aufeinander treffen die für einander gemacht sind, wenn Worte nur noch stören. Nach einer Weile sagte Helena:
“du musst noch viel lernen wie man eine Frau richtig behandelt”
und in Ihrer Stimme erkannte ich die Nachdrücklichkeit ihrer Feststellung. Sie befahl mir ihren Schuh wieder anzuziehen, stand auf und verließ den Raum.

Als sie zurückkam hatte sie ihre Nerzjacke ausgezogen und hielt einen Rohstock in der einen Hand und in der anderen hatte sie ein aufgewickeltes Seil. Sie sagte in einem strengen aber netten Ton:
“zieh dich aus, ich möchte dich jetzt nackt sehen”.
Ohne jeden Einspruch begann ich mich zu entkleiden, und dann stand ich auch schon vor ihr so wie Gott mich erschaffen hat. Sie ging auf mich zu und legte das Seil auf den Tisch, behielt aber den Rohstock in ihrer Hand.
“Geh jetzt auf die Knie”.
Ich gehorchte wieder und ich spürte wie sich die Schlinge um meinen Hals immer enger zuzog. Sie umkreiste mich, die Hände im Rücken verschränkt und in ihren Fingern noch immer diesen Rohstock, und in mir begann ein Gefühle der Angst hoch zu kommen. Die leise Musik begann bis unter die Haut zu gehen und es lag eine Spannung im Raum welche die Luft zum Knistern brachte. Sie legte den Rohrstock auf den Tisch, nahm das Seil und fesselte mir meine Hände auf den Rücken und auch die Beine und Arme wurden eingeschnürt bis ich fast keine Bewegungsfreiheit mehr hatte. Helena sagte als sie fertig war:
“leg dich jetzt auf den Boden mit dem Rücken nach unten”.
Ich lies mich nach vorne fallen und versuchte den Aufprall mit der Schulter etwas abzufangen, dann drehte ich mich herum. Helena schob einen Sessel in meine Nähe, nahm den Rohrstock wieder vom Tisch und setzte sich nieder. Mein Kopf lag zu ihren Füssen und sie sagte:
“und jetzt machen wir weiter, nur die Regeln sind jetzt ein wenig anders”.
Sie ließ ihren Schuh vom Fuß gleiten welcher auf dem kalten Marmorboden aufschlug, und mit dem Rohrstock schob sie ihn zur Seite. Ich verstand und begann ihren Fuß zu küssen. Sie sagte:
“ich gebe dir jetzt noch fünf Minuten, und wenn du bis dahin das nicht besser tun kannst, dann werde ich es dir beibringen”.
Meine Angst stieg, und ich gab mir alle Mühe sie zufrieden zu stellen mit dem was ich tat, doch der Ton in ihrer Stimme ließ die Ahnung in mir aufkommen wie sehr ich mich auch bemühte ihre Füsse zu verwöhnen es wird ihr nie gut genug sein. Und so kam es dann auch denn als die fünf Minuten vorbei waren ging auch schon der erste Schlag auf die Vorderseite meiner Oberschenken nieder. Es tat höllisch weh und ich bäumte mich mit einem Laut des Schmerzes auf, was auch schon den nächsten Schlag zur Folge hatte, welcher mich mindestens genauso hart traf.
“Und jetzt gib dir mehr Mühe”
sagte sie als sie sich wieder in den Sessel zurücklehnte. Ich gab mir alle Mühe und küsse und liebkoste ihre Füsse mit meiner Zunge so gut wie ich nur konnte, aber es kam so wie es kommen musste, denn sie beugte sich schon wieder nach vorne und die nächsten Schläge trafen meine ungeschützten Schenkel. Ich drehte mich zur Seite um mich zu schützen was sie nur noch mehr erzürnte denn sie schlug mir sehr hart auf die Seite meines linken Beines und sagte:
“habe ich dir erlaubt aufzuhören”
und da ich in meinem Schmerz nicht reagierte gab es schon wieder die nächsten zwei harten Schläge auf die gleiche Stelle. Trotz der Schmerzen ließ ich mich wieder auf den Rücken fallen und setzte meine Arbeit fort, und so vergingen die Minuten. Ich wusste nie wann und wohin der nächste Schlag kam und das Gefühl der Hilflosigkeit und Angst stieg in mir auf bis zu einem unerträglichen Mass.
Sie änderte ihre Haltung und stellte ihren rechten Fuß an dem sie noch ihren Schuh an hatte auf meine Brust und der andere Fuß blieb auf meinem Gesicht. Ihr spitzer Absatz bohrte sich in mein Fleisch und die Schmerzen waren am Rande des Erträglichen. Da ging auch schon wieder der nächste Schlag mit dem Rohrstock auf meine Schenkel nieder und ich wollte mich vor Schmerzen aufbäumen nur dabei bohrte sich ihr Absatz tief in meine Brust was so weh tat das es mich die Schmerzen an den Schenkeln vergessen ließ. Und so ging das grausame Spiel weiter, bis ich mit den ersten Tränen in den Augen begann sie anzuflehen:.
“Bitte hör auf, es tut so weh, ich halte das nicht mehr aus”
winselte ich und sie genoss es sichtbar, denn mein Bitten und Betteln war wie Musik in ihren Ohren.
“Und jetzt den anderen”
sagte sie auf einmal und streifte den zweiten Schuh an meinem Körper von ihrem Fuß und schlug ihre Beine wieder übereinander. Ihre Fußsohle war ungefähr zwanzig Zentimeter über meinem Gesicht und ich musste mich eine wenig aufrichten um sie mit meiner Zungen und Lippen zu erreichen. Die Angst trieb mich an und ich verwöhnte ihren Fuß so gut wie ich in meine Lage nur konnte. Aber es kamen immer mehr Schläge und Anweisungen und egal was ich tat, ich machte immer alles verkehrt. Die Schmerzen nahmen ein unerträgliches Maß an und die Kraft in Schultern und Rücken verließ mich. Ich konnte nicht mehr und ließ den Kopf zu Boden fallen und rollte mich von ihr weg um aus der Reichweite ihres Rohrstockes zu kommen welcher mit Sicherheit schon wieder auf mich zielte. Da lag ich nun auf der Seite etwa zwei Meter von ihr entfernt und sah sie an. Ich sah kein Mitleid in ihren Augen, nur die reine Lust am quälen, sie hatte Blut geleckt und war jetzt unberechenbar. Sie beugte sich nach vorne und sagte ganz ruhig in einem ironischen Ton:
“was hast du denn, komm wieder her”
Ich schwieg und schüttelte ganz leicht den Kopf und hoffte eigentlich dass sie die Geste nicht sehen konnte.
“Wenn ich jetzt aufstehen muss, dann wirst du es bereuen”.
Dann herrschte eine Unheimliche Stille.
“Christian, überlege dir jetzt genau was du tust”
Ich zögerte ein paar Sekunden, doch mir war bewusst was dies bedeuten würde und ich ergab mich. Langsam rollte ich mich wieder in die Gefahrenzone und bereitete mich auf das Schlimmste vor. Aber das kam nicht, sie lehnte sich zufrieden zurück und ich hörte das Klicken eines elektrischen Feuerzeuges und kurz darauf wie sie den Rauch einer Zigarette in die Luft blies.
Ohne das sie etwas sagte begann ich wieder ihre Füße zu küssen und sie war zufrieden, denn sie hatte mich besiegt, ich war zerrissen, und ich wusste das ab jetzt jeder Widerspruch und Widerstand ihr gegenüber zwecklos sein wird.
Als sie Ihre Zigarette zu Ende geraucht hatte stand sie auf und ging neben mir in die Hocke. Sie streichelte mir über meine Haare und über mein Gesicht. Dann ließ sie ihre Hände sanft über meine Schultern gleiten bis hinunter zu meinen überstriemten Oberschenkeln. Mein Körper zitterte doch ich war dankbar, nicht für die Schmerzen welche sie mir gab sondern für das Lächeln welches sie mit jetzt schenkte. Ich lag noch immer gefesselt am Boden und in mir kam auf einmal ein Gefühl von grenzenlosem Vertrauen auf, und ich fühlte mich auf einmal sehr wohl in ihrer Nähe und die Schmerzen welchen sie mir nur Minuten vorher gab waren schon vergessen. Sie half mir mich aufzurichten und ich saß vor ihr auf dem Boden. Ihr Gesicht war jetzt ganz nahe an dem meinem und ich konnte ihren Atem spüren und auch ihr Parfüm deutlich riechen. Sie küsste mich auf meine Mund und legte dabei ihre beiden Hände auf meine Schultern und ich konnte dabei jeden ihrer langen Fingernägel in meiner Haut spüren. Sie löste meine Fesseln, stand auf und sagte
“gehe jetzt duschen, ich komme bald wieder”
mit diesen Worten verließ den Raum, und ich war allein mit der sanften Musik im Hintergrund welche mir erst jetzt wieder auffiel.

Ich kann mich nicht mehr erinnern wie langen es dauerte doch auf einmal hörte ich wieder das Klacken ihrer Absetzte, die Tür öffnete sich und sie kam zurück. Sie hatte sich auch frisch gemacht und die Spitzen ihre Haare waren noch feucht. Sie trug einen seidenen schwarzen Morgenmantel welcher nur mit einem Gürtel provisorisch geschlossen war und ich konnte die edlen Dessous darunter gut sehen. Sie ging Richtung Bett und sagte:
“komm mit mir!”.
Sie befahl mir mich auf das Bett zu legen mit dem Bauch nach oben, was ich auch gleich tat. Auf einmal hatte sie mehrere kurze Stricke in der Hand und sie begann auch schon zuerst an meinen Handgelenken die Seile zu verknoten und anschließend tat sie das gleiche an meinen Fußgelenken. Das andere Ende verknotete sie an den jeweiligen Ecken des Bettgestells. So lag ich nun da, nackt mit weit gespreizten Armen und Beinen und konnte mich kaum bewegen da sie die Fesseln sehr straf anzog. Helena setzte sich neben mich auf die Bettkante und begann mit ihren langen Fingernägeln ganz sanft mit meinen Brustwarzen zu spielen. Ihre Hand glitt langsam über meiner Körper und das Ziel dieser zärtlichen Finger war zwischen meinen Beinen. Geschickt begann sie mein Glied zu massieren welches auch schnell anschwoll. Helena lächelte zufrieden und wendete sich wieder meinen Brustwarzen zu.
Ich war erregt und versuchte ein Gespräch mit ihr zu beginnen, doch sie legte mir ihren Zeigefinger auf die Lippen und ich brach noch mitten in meinem ersten Satz ab. Sie nahm ein weißes Seidentuch und verband mir die Augen, dann steckte sie mir einen Knebel tief in den Mund und verschloss ihn an meinem Hinterkopf.
Helena saß auf der Bettkante und beugte sich nach vorne und ich konnte wieder ihren Atem spüren und kurz darauf berührten ihre Lippen mein Gesicht für einen kurzen Augenblick. Auf einmal spürte ich ein Kratzen welches nicht von ihren Fingernägeln kommen konnte denn es war viel feiner und auch spitziger. Da spürte ich schon wie sie mit der einen Hand die Haut auf meine linke Brust anhob und eine Nadel drang auch schon durch mein Fleisch.
Ich biss auf den Knebel und ein Laut des Schmerzes kam aus meinem Mund. Jetzt spürte ich Ihre Hand an meiner rechten Brust und der Schmerz des nächsten Stiches durchzog auch schon meinen Körper. Und so ging es langsam weiter, von Nadel zu Nadel wurden die Schmerzen unerträglicher und mein Körper krümte sich immer stärker. Jeder Muskel war angespannt und verzweifelt versuchte ich im Schmerz die Fesseln zu zerrissen, was mir aber nicht gelang. Ich glaube ich hatte sieben oder acht Nadeln in jeder Brust als Helena aufhörte. Sie wartete ein wenig bis ich mich wieder beruhigt hatte und nahm mir dann das Seidentuch von meinen Augen. Sie sagte:
“weißt du was das Schöne an Nadeln ist Christian! Es ist nicht der Schmerz welchen sie verursachen, es sind die Momente der Angst kurz davor welche sie in dir auslösen”
sie machte eine Pause, dann fuhr sie fort:
“ich habe jetzt noch zwei Nadeln”
und sie hielt sie jetzt etwas höher in ihrer rechten Hand und ich konnte die Spitzen gut sehen.
“Wo willst du sie denn hin haben?”
fragte sie leicht amüsiert, und nahm auch schon in jede eine Nadel und umkreiste meine linke Brustwarze mit der Spitze. Dann nahm sie ein Kissen, faltete es in der Mitte und schob es mir in den Nacken. Mein Kinn berührte meine Brust und ich konnte zum ersten Mal die Nadeln sehen welche sich sternförmig um meine Brustwarzen zogen.
Ich sah ihr in die Augen und die funkelten eisig wie eine Moskauer Winternacht, nach welcher am nächsten Morgen die erfrorenen Obdachlosen in den Strassen und Kellerschächten lagen.
“Es ist der Ausdruck von Angst in deinen Augen vor dem was kommen wird, und du weißt auch was jetzt kommt”.
Ich versuchte mit aller Kraft meine Arme anzuwinkeln und die Seile gruben sich tief in die Haut an meinen Handgelenken. Mir gelang es zwar meinen Körper ein wenig zum oberen Ende des Bettes zu ziehen, aber es änderte nichts an meiner Situation, nur auf Helenas Gesicht zeichnete sich ein leichtes Lächeln ab über meinen sinnlosen Widerstand. Vergeblich versuchte ich was zu sagen, doch es kamen wegen des Knebels nur Würgelaute hervor.
“Es ist die Angst und auch die Verzweiflung in deinen Augen, aber auch immer noch der kleine Funke Hoffnung welche bis zum letzten Moment bleibt, und in der Sekunde verschwindet wenn der Schmerz zur Realität wird, das ist es was ich so liebe”.
Sie beugte sich leicht nach vorne und ihr Gesicht war etwa einen halben Meter von meinem entfernt, und ich konnte jede einzelne ihrer langen Wimpern erkennen. Sie legte eine Nadel auf mein Brustbein und ich sah direkt in die Spitze dieser Nadel. Mit der linken Hand nahm sie meine Brustwarze und hob sie leicht an, und mit der anderen Hand führte sie Nadel an die Haut meiner Brustwarze heran. Ich bekam Panik und versucht mir durch drehen und winden meines Körpers den kommenden Schmerz zu entziehen, und auch durch Schütteln meines Kopfes sie davon abzuhalten.
Helena erregte das nur noch mehr und sie ließ sich lange Zeit und genoss jede Sekunde meiner Angst und ihrer Macht über mich. Und da stach sie zu, der Schmerz war grausam und er zog sich über das Rückrad bis hinauf unter die Schädeldecke. Mein ganzer Körper war angespannt und meine Zähne bohrten sich tief in den harten Gummi des Knebels. Ich gab unbeschreibliche Laute von mir und schloss die Augen. Der Schmerz verflog schnell, und als ich die Augen wieder öffnete saß Helen wieder aufrecht und hielt auch schon die letzte Nadel in der Hand.
Ich wusste das nichts in dieser Welt sie von ihrem Vorhaben aufhalten könnte, und darum begann ich innerlich zu flehen das sie es so blad wie möglich hinter mich bringt. Aber sie ließ sich Zeit, sehr viel Zeit und wie bei einer Zeremonie spielte sie mit der Nadel an meiner anderen Brustwarze. Ich fügte mich meinem Schicksal und gab nur noch ein stilles Winseln von mir. Als sie sich dann endlich nach vorne beugte schloss ich meine Augen und biss fest auf den Knebel in meinem Mund. Sekunden wurden zu Ewigkeiten, doch dann kam der Stich überraschend und meine Reaktion war auch nicht mehr so heftig wie bei dem Anderen. Ich spürte wie Helena sich wieder aufrichtete, da öffnete ich wieder meine Augen und atmete wie nach einem hundert Meter Sprint. Sie betrachtete ihr Kunstwerk mit glänzenden Augen und war glücklich. Nach einer Weile stand sie auf, und ging in den Wohnbereich des großen Zimmers wo sie sich eine Zigarette anzündete. Sie kam zurück zum Bett und setzte sich wieder, aber sie war auf einmal wie ausgetauscht, wie eine andere Person. Es vergingen noch einige Minuten bis ich mich beruhigt hatte, dann nahm sie mir den Knebel aus dem Mund und fragte:
“war es wirklich so schlimm”,
und zu ersten Mal sah ich Mitleid in ihren Augen, und ich beantwortete ihre Frage mit einem Kopfnicken, denn zum Sprechen fehlte mir noch die Kraft. Als sie ihre Zigarette zu Ende geraucht hatte sagte sie in einem fast schon mütterlichen Ton:
“es wird jetzt noch ein wenig wehtun wenn ich dir die Nadeln herausziehe, danach mache ich dich wieder frei”.
Bei jeder Nadel die sie entfernte ging ein kurzer Laut über meine Lippen und ich war froh als sie sagte dass dies jetzt die Letzte war. Helena desinfizierte danach die Ein- und Ausstriche mit einem Alkoholtuch was noch einmal höllisch brannte. Danach wartete sie ein paar Minuten und dann löste sie die Fesseln nur von den vier Ecken des Bettgestells doch die kurzen Seile blieben an meinen Hand- und Fußgelenken.
“Willst du etwas trinken”
fragte mich Helena und ich flüsterte ein leises ja was ich noch durch ein Kopfnicken verstärkte. Helena stand auf und brachte mir ein großes Glas Wasser welches ich zur Hälfte in einem Zug leerte. Sie nahm mir das Glas aus der Hand und stellte es zur Seite und so lag ich da und Helena saß neben mir. Mit der rechten Hand richtete sie mir mein Haar wieder zu Recht und gab sich dabei sichtbar Mühe. Es war schon lange nach Mitternacht und ich musste auf einmal an meine zwei Begleiter denken, was die jetzt wohl trieben, und ob sie mich suchten, oder Sorgen machten?
Helena fragte mich:
“geht es dir wieder besser?”
und ich gab ihr als Antwort dass ich wieder in Ordnung sei.
“Das ist gut, denn ich bin für heute Nacht noch nicht fertig mit dir”
sagte sie und der Ausdruck in meinem Gesicht veränderte sich von einer Sekunde zur Anderen. Sie bemerkte es und mit einem sanften Lächeln legte sie mir ihre Hand auf die Brust und sagte:
“hab keine Angst, ich tue dich jetzt nichts mehr, außer……”.
Als sie das außer aussprach konnte ich wieder diese Lust am Quälen in ihren Augen erkennen, und ich bekam ein mulmiges Gefühl im Magen.
“Du wirst mich jetzt verwöhnen mit deiner Zunge, und du wirst dir Mühe geben bei dem was du tust, denn was sonst passiert hast du ja schon erfahren”
sagte sie.
“Dreh dich jetzt auf den Bauch”
Als ich mich umgedreht hatte band sie die Enden der vier Seile welche noch an meinen Händen und Füssen waren geschickt zusammen. Ich hatte meine Arme auf dem Rücken und meine Beine waren stark angewinkelt, und ich berührte mit meinen Knien die untere Kante des Bettes. Es war nicht gerade bequem aber auch nicht schmerzhaft und ich konnte es in dieser Position lange aushalten. Helena stand auf und ließ ihren seidenen Mantel von den Schultern gleiten und ich sah sie zum ersten Mal fast nackt. Sie bemerkte meine gierigen Blicke und verband mir wieder die Augen, dann legte sie sich auf das Bett und rutschte mit ihrem Schoss in die Nähe von meinem Gesicht.
“Und jetzt fang an, denke immer daran der Rohrstock keine fünf Meter weg von hier liegt”
sagte sie und legte dabei ihre Hand auf meinen Hinterkopf und griff in mein Haar um ihren Wunsch Nachdruck zu verleihen. Die Musik war sehr entspannend und ich begann ihr das zu geben was sie von mir wollte und gab mir dabei auch alle Mühe sie zufrieden zu stellen. Es schien ihr zu gefallen den ich hörte von ihr zuerst gar nichts, und nach einer Weile leise Laute der Lust. Hin und wieder gruben sich ihre langen Fingernägel in meine Kopfhaut und ihr Becken begann zu zucken. Es dauerte aber dann noch sehr lange bis sie kam und ganz gegen meinen Erwartungen war sie eine sehr stille Genießerin, eben zu jeder Sekunde immer voll und ganz die Lady.
Auf einmal rutschte ihr Becken weg von mir und ich konnte an den Bewegungen spüren, dass sie sich aufrecht am oberen Ende des Bettes aufsetzte. Helena schob mir ihren Fuß ans Gesicht und ich begann ihre nackten Zehen zu lutschen ohne dass sie mich dazu aufforderte. Helena war zufrieden, sie sagte es zwar nicht aber ich war mir sicher. Ich hörte wieder das Klicken ihres Feuerzeuges und dieses süßlicher Geruch stieg mir auch schon wieder in die Nase.
Während sie rauchte wechselte sie immer wieder die Füße welche sie mir an meinen Mund hielt denn es schien ihr zu gefallen. Als sie ausgeraucht hatte lockerte sie meine Fesseln so weit das ich mich zwar ein wenig bewegen konnte aber nicht aufstehen. Sie sagte mir dass ich jetzt vom Bett runter soll und ich ließ mich vorsichtig mit den Beinen zuerst auf den Boden gleiten. Da lag ich nun immer noch gefesselt auf dem Teppich neben ihrem Bett und Helena sagte:
“du kannst jetzt ein wenig schlafen, doch der Höhepunkt kommt morgen Früh”.
An Schlaf war nicht zu denken, zu viele Gedanken gingen mir durch den Kopf. Helena bemerkte dies und sie ließ ihren Fuß aus dem Bett gleiten, gerade vor mein Gesicht und sagte
“mach dich noch ein wenig nützlich”
wieder begann ich ihren Fuß zu verwöhnen, aber schlief dann irgendwann ein.

Ich hatte gar nicht gehört als Helena aufstand, denn auf einmal stand sie neben mir und war auch schon angezogen. Die Sonne war schon aufgegangen und im Zimmer war es taghell. Sie erinnerte mich heute mehr an eine gnadenlose Buisnesslady in ihrem grauen Kostüm unter dem sie eine weiße Bluse trug. Das Haar hatte sie streng nach hinten gekämmt und auch die übertriebene Schminke vom Tag zuvor war weg.
“Na, hast du gut geschlafen” fragte sie mich sarkastisch und löste dabei meine Fesseln. Nachdem ich meine Glieder ausgestreckt hatte schickte sie mich ins Badzimmer. Ich ließ mir viel Zeit, denn ich genoss die Sicherheit meiner Umgebung und konnte mich dabei ein wenig erholen. Doch dann kann mir ihr letzter Satz der Nacht wieder in den Sinn “der Höhepunkt kommt morgen früh”, und ich ließ mir nach diesem Gedanken noch mehr Zeit.
Als ich fertig war wickelte ich mir ein Handtuch um die Taille und ging aus dem Badezimmer. Helena stand in der Mitte des Zimmers und hatte in der Zwischenzeit die Möbel ein wenig verstellt, sodass ein großer freier Raum entstand.
Sie hielt eine Reitpeitsche in der Hand und ihr Gesicht war wie aus Stein. Neben ihr hing eine Kette von der Decke und der Rohrstock und Knebel von gestern lag auch noch griffbereit in der Nähe. Mir blieb die Luft weg und ich dachte an Flucht, denn ich hätte jetzt gehen können. Helena erkannte meine Gedanken und kam langsam auf mich zu. Als sie mir gegenüber stand sah sie mir für eine Weile tief in die Augen, dann durchbrach sie die Stille
“Willst du etwa jetzt gehen Christian? So kurz vor dem Ziel willst du aufgeben! Wie lange willst du den noch warten und dich in deiner Traumwelt verkriechen? Ein Jahr, zwei Jahre oder den Rest deines Lebens! Du musst den Sprung ins Leere wagen, eine Sicherheit für das was im Leben richtig oder falsch ist gibt es nicht”
dann war wieder Stille und ich hörte das Ticken der schweren Uhr an der Wand. Helena ging und legte ihre Peitsche auf den Tisch neben den Rohrstock, sie kam zurück zu mir und sagte:
“dort liegen deine Sachen, da drüben ist die Tür der Schlüssel steckt”
sie machte eine Pause, dann fuhr sie fort:
“ich werde jetzt für eine Zigarette gehen, wenn ich zurückkomme dann gibt es zwei Möglichkeiten, du bist noch da, oder du bist gegangen. Wenn du gehen willst, dann gehe jetzt, gehe zurück in dein Leben. Solltest du aber noch da sein, dann werde ich dir eine andere Welt zeigen. Du wirst es überstehen, und du wirst es später auch nicht bereuen!”
Sie drehte sich um, nahm ihre Zigaretten und das Feuerzeug vom Tisch und verließ den Raum mit festen Schritten durch eine Türe welche in den anderen Teil des Gebäudes führte.

Und wieder war ich allein in diesem Zimmer. Woher wusste sie nur so viel von mir? Sie kannte meine Gedanken und meine Phantasien, meine Träume und meine Sehnsüchte, ich glaubte in diesem Moment sie kannte mich besser als ich selbst. Ich hatte keine Ahnung was auf mich zukommen wird wenn ich blieb, aber was ich wusste von der Nacht davor war, das es in der Wirklichkeit tausend Mal mehr weh tut als wie man es sich in seiner Phantasie vorstellt. Ich vertraute ihr, und die Sehnsucht in mir mich ihr hinzugeben war unendlich groß, genauso groß wie meine Angst davor.
Ein paar Minuten würden mir noch bleiben, und mein Blick ging von der Tür welche hinaus in den Garten führte zu der Tür durch welche sie den Raum verlassen hatte, und wieder zurück zu der anderen. Welche war die richtige? Welche führte ins Freie?
Ich hätte am liebsten den Uhrzeiger festgenagelt in diesen Sekunden. Der Verstand sagte mir “geh, es ist noch nicht zu spät”, und mein Gefühl sagte mir “bleib”, denn in jeder Zelle meines Körpers spürte ich schon wieder diese Sehnsucht in mir aufkommen. Wie weit hat mich mein Verstand im Leben gebracht auf den ich immer hörte? Und in Sekunden liefen tausend Bilder aus der Vergangenheit durch mein Hirn, und ich beschloss meinem Gefühl zu folgen, denn sie hatte recht, “man muss den Sprung ins Leere wagen, eine Sicherheit im Leben gibt es nicht”, und ich hatte nichts mehr zu verlieren, außer eben genau diese Angst. Ich zwang mein Gehirn an etwas anderes zu denken was mir auch gelang, es verging noch eine halbe Ewigkeit, doch dann öffnete sich die Tür und Helena kam zurück.

Sie kam zu mir und sagte fast schon etwas bemitleidend:
“Ich wusste das du noch da sein wirst, zu lange war deine Odyssee, du bist müde vom Kämpfen, dein Kompass klemmte und seit vielen Jahren war kein Land mehr in Sicht, du willst nur noch das sie zu Ende ist, du willst endlich nach Hause”
Helena ging vor mir in die Hocke und begann mir mit einem Seil meine Fußgelenke zusammen zu fesseln. Als sie aufstand streckte ich ihr unaufgefordert meine Arme entgegen was sie mit einem sanften Lächeln quittierte. Sie tat das Gleiche an meinen Händen und brachte zwischen den Gelenken einen Haken an das Seil an. Die Kette hing neben mir von der Decke und das Ende war etwas über meinem Kopf.
Sie holte einen Stuhl, stellte sich auf den Stuhl neben mich und sagte ich solle jetzt meine Arme weit nach oben strecken was ich auch langsam tat. Ich spürte wie sie noch etwas höher zog und dann hörte ich auch schon das Klicken des Hakens als er sich mit einem der Kettenglieder verband und dieses Geräusch verursachte einen kurzen Stich in der Magengegend, denn jetzt gab es endgültig kein zurück mehr. Helena schob den Stuhl zur Seite, zog die Jacke ihres Kostüms aus und legte sie über den Stuhl. Sie kam mit dem Knebel in der Hand zurück, und stellte sich vor mich und wir sahen uns kurz in die Augen und ich fühlte Wärme. Auf einmal war ich total entspannt und spürte nicht die geringste Aufregung in mir, denn was ab jetzt geschehen wird, darüber hatte ich keine Kontrolle mehr. Ich war in ihrer Hand und es überkam mich ein Gefühl der Erlösung und ich wusste das ist mein Weg ins Freie. Ich fühlte mich sicher und geborgen in ihren Händen wie noch nie zuvor in meinem Leben.
Sie küsste mich auf den Mund und sagte:
“vertraue mir”,
dann fixierte sie den Knebel, sie ging zu dem Tisch und nahm die Reitpeitsche blieb aber dort kurz stehen und betrachtete mich von der Weite ein wenig. Nach einer Weile kam sie zurück und stellte sich ganz dicht hinter mich, und ich spürte wieder ihren Atem in meinem Nacken und ihre rechte Hand streichelte über meine Brust. Ihre Finger glitten weiter nach unten, sie öffnete das Handtuch welches immer noch um meine Taille war und es fiel zu Boden. Meine Oberschenkel zeigten deutliche Spuren von der Nacht, doch mein Hinterteil war noch unberührt. Sie berührte sanft meine geschundenen Schenkel und ich spürte das sie zufrieden war mit dem was sie sah.
Man konnte nur noch das Klacken ihrer Absätze auf dem Marmorboden hören als sie ein paar Mal um mich herum ging. Jedes Mal wenn sie stehen blieb war Totenstille im Raum, und ich bildete mir sogar ein die schwere Uhr an der Wand hatte aufgehört zu Ticken. Man hätte die Luft greifen können, und auf einmal verlor alles von Bedeutung in mir seinen Sinn. Es gab kein Gestern, kein Heute, und kein Morgen. Es gab auch keine Namen mehr und ich wusste nicht einmal mehr wer ich eigentlich war. Das Klacken ihrer Absätze verstummte auf einmal hinter mir, und da spürte ich den ersten Hieb auf mein Hinterteil und ich zuckte mehr vor Schrecken als vor Schmerz, denn der Hieb war sehr sanft.
Es folgten noch mehrere und ich konnte diese Schläge fast laut- und bewegungslos hinnehmen, doch ich spürte wie die Schläge von Minute zu Minute härter wurden und auch schon das erste Stöhnen in mir auslösten. Aus dem Stöhnen wurden dann erste Laute des Schmerzes welche noch in dem Knebel erstickten. Die Schläge gingen auf Schultern, Schenkel und mein Hinterteil und wurden immer härter. Nach jedem Klatschen der Peitsche auf meine nackte Haut lagen jetzt die deutlichen Laute des Schmerzes in der Luft und mein Körper begann sich unter den Qualen zu winden und zu drehen. Ich versuchte den Schlägen auszuweichen, was mir aber wegen meines geringen Bewegungsfreiraum nicht gelang.
Helena gab mir immer wieder Pausen und streichelte sanft über die Stellen welche sie kurz davor malträtierte, dann setzte sie sich immer wieder und beobachtete mich.
Es waren Berührungen welche mir bis tief unter die Haut gingen. Es war ein Wechselbad zwischen Lust und Leid, zwischen Schmerzen und Zärtlichkeiten und ich wurde hin und hergerissen zwischen Himmel und Hölle. Ich versuchte mehrmals etwas zu sagen um sie zum aufhören zu bewegen aber wegen des Knebels kamen nur unerkenntlich Laute von mir. Die Schläge kamen jetzt einzeln doch sie schlug immer härter zu und ich schrie vor Schmerzen, aber sie hörte nicht auf.
Es war wie ein Hurrikan der über mich ging und sie war das Auge des Sturms. Wir trieben ineinander wie zwei Liebende, die vor Liebe blind waren, und meine Sehnsucht nach der Hingabe verschmolz mit ihrer Bereitschaft zur Grausamkeit genauso wie unsere Seelen.
Ich war dem körperlichen Zusammenbruch nahe und die Beine begannen Ihren Dienst zu verweigern. Helena musste dies bemerkt haben, denn die Intensität der Schläge wurde leichter und auf einmal hörte sie auf.
Sie setzte sich gegenüber von mir in einen Sessel, legte die Peitsche auf ihren Schoss und zündete sich eine Zigarette an. Mein ganzer Körper zitterte, mein Atem ging schnell und sie beobachtete jede meiner Regungen. Als sie ausgeraucht hatte kam sie zu mir und nahm mir den Knebel aus dem Mund. Ich hatte mich schon etwas beruhigt und begann auch gleich sie zu Bitten und Betteln aufzuhören, doch Sie sagte darauf:
“es geht immer weiter, es gibt kein Ende”.
Sie ging und holte den Rohstock und ließ ihn ein paar Mal durch die Luft pfeifen und in mir begann sich alles zu drehen. Helena stellte sich neben mich und berührte meinen geschundenen Hintern mit dem Ende des Rohrstocks. Dann ging sie einen Schritt zurück sodass sie weit genug weg war um ihren Arm ausstrecken zu können. Ich fehlte sie an es nicht zu tun, doch mein Betteln um Gnade verhallte ungehört im Raum. Da hörte ich noch das Pfeifen des Rohrstocks als er durch die Luft sauste, dann breitete sich auch schon der Schmerz über meinen ganzen Körper aus. Ich schrie auf und versuchte meinen Körper an der Kette hochzuziehen. “Das durfte nicht wahr sein was hier jetzt passierte” dachte ich mir und schrie Helena an aufzuhören. Sie stellte sich vor mich und hielt den Rohrstock waagerecht in beiden Händen vor ihren Kopper und sagte ganz sanft aber mit einem sehr entschlossenen Unterton:
“Christian, das gefällt mir gar nicht wie du mit mir jetzt redest!”
Nach einer kurzen Pause fuhr sie fort:
“du wirst jetzt dafür zehn solcher Schläge bekommen, und jedes Mal wenn dir dabei auch nur ein Laut über deine Lippen kommt wird dieser Schlag nicht zählen, und solltest du mich noch einmal anschreien, dann beginnen wir wieder bei Null, es liegt an dir, ich habe den ganzen Tag Zeit”.
Ich wünschte ich hätte mich nicht darauf eingelassen, ich hätte gehen sollen als ich es noch konnte, hier herrschte jetzt der blanke Sadismus. Ihre Gesichtszüge waren wie aus Stein, bis auf das Funkeln in ihren Augen und ich konnte sehen wie in ihren Adern das Blut pulsierte. Da ging sie auch schon wieder hinter mich und der nächste Schlag traf mich unerwartet und ich schrie auch schon wieder auf. Sie lachte und sagte:
“ich glaube das wird noch ein sehr amüsanter Morgen für mich werden, und auch ein sehr langer für dich”.
Ich flehte sie an aufzuhören und mich loszumachen doch sie hörte gar nicht hin und sie brachte sich schon wieder in Position für den nächsten Hieb. Ich biss meine Zähne zusammen, presste meine Lippen aufeinander und war auf alles gefasst. Da traf mich der Schlag und mein Körper windete sich im Schmerz, doch ich ließ den Atem nur in kurzen Stößen durch die Nase und kein Laut kam über meine Lippen. “Was hast du denn, es geht doch”
hörte ich Helena hinter mir sagen. Der Schlag war um einiges leichter als die zwei vorherigen, und mir wurde klar dass sie ein Spiel mit mir trieb. Sie gab mir Hoffnung auf Einfluss und Kontrolle, aber sie hielt die Fäden in der Hand bei diesem Spiel und konnte den Ablauf und die Regeln ganz nach ihren Wünschen bestimmen. Sie ging immer bis zum Äußersten meiner Grenzen und wenn die Verzweiflung am größten war gab sie mir wieder Hoffnung. So kamen wir bei 5 an und ich glaube ich musste an die zwanzig Schläge eingesteckt haben. Nach jedem Schlag flehte ich sie an aufzuhören, bis sie meinte:
“ich möchte jetzt von dir überhaupt nichts mehr hören”.
Sie ließ sich viel Zeit zwischen den einzelnen Schlägen und der Schmerz drückte mir dicke Tränen aus den Augen welche mir über die Wangen liefen und Helena wischte sie mir immer wieder ab. Ich war am Ende und konnte nicht mehr, doch das unfaire Spiel ging gnadenlos weiter bis wir bei neun ankamen. Helena sagte:
“beim Letzten darfst du wieder schreien”
und ich bittet sie wieder trotz aller Verbote es nicht zu tun. Sie lächelte und begann langsam vor mir auf und ab zu gehen. Als sie merkte ich hatte mich wieder beruhigt und mich mit meinem Schicksal abgefunden da stellte sie sich wieder neben mich und setzte auch schon zum Schlag an. Er traf mich mit voller Wucht und ich schrie auf und bekam für einen kurzen Moment keine Luft mehr. Helena löste den Haken von der Kette und ich fiel zu Boden. Als ich die Augen öffnete sah ich Ihre Füße denn sie stand genau vor mir. Sie beugte sich zu mir herunter und nahm mich in den Arm und tröstete mich.
“Jetzt hast du es überstanden”
Als ich ihre Hände auf meiner Haut spürte brach ich in Weinkrämpfen aus und ich weinte wie noch nie zuvor in meinem Leben. Aber jetzt waren es keine Tränen des Schmerzes mehr es waren Tränen der Erlösung und des Glücks.
In mir brach alles zusammen und ich fühlte mich so hilflos wie ein Blatt im Wind und doch geborgen und sicher in ihren Händen. Im Rausch der Gefühle verlor ich im Weltraum meiner Seele und sah auf einmal ihr Messer welches gerade mein Herz durchbohrte. Ich wollte schreien, war aber wie gelähmt in ihren Armen. Für das was sie mir gab, dafür liebte ich sie, mit mehr Liebe als die Liebe aller Liebenden dieser Welt zusammen. Ich wünschte mir in diesem Moment, dass dieser Augenblick nie enden würde.

So vergingen die Minuten bis Helena wieder aufstand, sie löste meine Fesseln und ich war frei. Sie zog Ihre Jacke wieder an und setzte sich auf den Stuhl der noch ganz in der Nähe stand. Ich lag auf dem Boden zu ihren Füssen, mein Gesicht in den Händen vergraben und schähmte mich ein wenig meiner Tränen welche noch immer flossen. Ich konnte sie nicht sehen, doch ich spürte ihre Blicke auf jeden Zentimeter meiner Haut, und die Zeit stand noch immer still. Es lag eine Spannung in der Luft und ich konnte ihre Macht über mich fühlen.

“Christian, willst du dich nicht bei mir bedanken!”
konnte ich hören, doch ich reagierte nicht und blieb regungslos liegen. Nach einigen Minuten oder Stunden, ich kann nicht sagen wie viel Zeit vergangen war, hörte ich wieder ihre Stimme “Christian, ich will das du jetzt zu mir herkommst und dich bei mir bedankst”.
Ich drehte mein verweintes Gesicht zu ihr und ich sah wie sie nach der Peitsche von vorhin griff welche auf dem kleinen Tisch neben ihr lag. Langsam erhob ich mich und kniete mich neben sie und sah wegen meiner Tränen in den Augen zu Boden. Sie hatte die Beine übereinander geschlagen und ihr Fuß ging vor mir provozierend auf und ab. Ich zog ihren Schuh aus und begann den Fuß zärtlich zu küssen. Als ich begonnen hatte sagte Helena
“die Regeln sind die Gleichen wie Gestern”.
Und wieder verwöhnte ich ihre Füße so gut ich konnte in meiner geschwächten Lage. Hin und wieder schlug sie mit der Peitsche auf meinen Rücken wenn sie nicht zufrieden war. Die Schläge waren zwar nicht mehr so hart, taten aber dennoch weh auf den vorbehandelten Stellen.
Helena genoss jeden Moment und sie ließ sich viel Zeit, doch auf einmal sagte sie:
“so Christian, jetzt gebe ich dich wieder frei, du kannst dich jetzt anziehen”.
Ich stand auf, nahm meine Sachen und ging ins Badezimmer und zog mich dort langsam wieder an. Als ich zurückkam hatte Helena wieder ihre weiße Nerzjacke übergezogen und sagte:
“ich hoffe dir hat es genauso gut gefallen wie mir”,
ich hatte keine Antwort in diesem Moment und wollte eigentlich nur noch weg von hier. Zuviel war passiert in den letzten Stunden und ich wollte alleine sein um es verarbeiten zu können. Helena sagte:
“ich werde dich jetzt weg bringen”,
und wir gingen auch schon Richtung Tür. Wir verließen das Haus und stiegen in den Wagen der noch immer vor der Garage stand. Bei Tageslicht war das Anwesen viel größer und Helena sagte ich soll mich wieder hinten in den Wagen legen was ich auch tat. Sie fuhr los und wir verließen das Grundstück.
In meinem Kopf herrschte Chaos, ich lag auf der Rückbank und starrte an die Decke des Fahrzeuges. Nach einer Weile hielt der Wagen an, und sie stieg aus, ich tat das Gleiche. Es war Sonntag um die Mittagszeit und es war wieder ein schöner Frühlingstag. Wir standen auf einem Parkplatz irgendwo auf einer Landstrasse und Helena kam auf mich zu und sagte:
“so Christian, jetzt kannst du gehen, gehe in diese Richtung und du wirst bald in eine Ortschaft kommen, von dort kommst du weiter”.
Sie küsste mich noch einmal und wir sahen uns in die Augen wie an dem Abend zuvor in der Bar nur viel länger und intensiver, und ich fragte sie:
“wer bist du?”
und Helena sagte:
“ich bin dein Ueberlebenselexier”
Wir sahen uns noch eine Weile an, dann drehte sie sich um, stieg wieder in ihren Wagen, und fuhr davon.

Mein ganzer Körper schmerzte und ich ging los in die Richtung welche sie mir noch gezeigt hatte und erreichte auch schon nach einer guten Viertelstunde eine Ortschaft. Den Namen der Ortschaft hatte ich noch nie gehört und sie war auch nicht besonders groß. Ich setzte mich an der Hauptstrasse welche durch den Ort führte in eine Bushaltestelle und rief meinen Bruder an um ihn zu sagen das er mich abholen soll. Er kannte diese Ortschaft auch nicht aber er sagte er werde sie schon finden. Es dauerte über eine Stunde bis er endlich kam und er sah mich auch gleich an der Strasse. Er stieg aus und kam auf mich zu und hatte auch gleich an meinem Gesichtsausdruck erkannt dass jede Art von Fragen oder Kommunikation unerwünscht ist. Wir stiegen in sein Auto ein und fuhren los.
Alles kam mir auf einmal so anders vor, ich stellte die Musik leiser, ließ das Schiebedach auffahren, drehte die Rückenlehne ein paar Umdrehungen nach hinten und ließ mich zurück in den Sitz fallen. Ich sah den blauen Frühlingshimmel über mir und geleitete davon. Es dauerte fast eine Stunde bis wir vor meiner Wohnung ankamen und ich stieg aus. Mein Bruder sagte noch dass er später noch einmal vorbeikommen wird und fuhr davon. Ich ging in meine Wohnung und machte mir einen Kaffee und versucht mich abzulenken. An Schlafen war jetzt nicht zu denken und ich schaltete den Computer ein und wollte mir meine Mails ansehen. Als der PC fertig war die Mails herunter zu laden bekam ich einen Schrecken, denn bei einem Mail stand unter Betreff “Helena”. Als ich mich wieder gefangen hatte öffnete ich das Mail.



Lieber Christian!

Ich hoffe du bist gut nach Hause gekommen und ich glaube ich schulde dir auch eine Erklärung. Wir hatten E-Mail Kontakt ein zeitlang und du kannst dich jetzt auch sicher daran erinnern. Ich fand deine Gedanken und Phantasien sehr interessant und ich wollte dich kennen lernen, und daher beschloss ich dir den Unterschied zwischen deiner Phantasie und der Realität zu zeigen, und du hast es auch schmerzhaft erfahren das es nicht das Gleiche ist. Du warst zu ehrlich und zu naiv in deinen Mails und deshalb wusste ich auch alles über dich, und es war auch ein Leichtes dich zu finden. Du hattest vom ersten Moment an keine Chance.

Mein Name ist nicht Helena und ich wohne auch nicht in diesem Haus, und auch nicht in deiner Stadt und wenn du diese Zeilen liest bin ich schon weg und du wirst mich auch nicht finden können, und darum versuche auch gar nicht mich zu suchen. Es hätte keinen Sinn, denn du wurdest jetzt niemals genug von mir bekommen.

Wir schlossen einen Pakt für die Ewigkeit, und es ist diese Verbundenheit mit mir welche dich jetzt befreit. Wir werden uns wieder sehen, eines Tages werde ich auftauchen in deinem Leben, genauso wie Gestern, aus dem Nichts. Du wirst es vorher schon spüren, ich werde dann nur für dich da sein, ganz nah, und du wirst dich auch meiner Macht wieder ergeben. Doch bis dahin werde ich dich mit deiner Sehnsucht nach mir quälen.

Du wirst jetzt viele Dinge mit anderen Augen sehen denn du hast heute zum ersten Mal in deinem Leben gegen deinen Verstand gehandelt. In den Momenten der Angst und des Schmerzes gingst du auch zum ersten Mal in deinem Leben tief in dein Innerstes. Du wirst jetzt anfangen darin zu graben, und je tiefer du gräbst, umso schmerzhafter wird es werden. Du wirst dich dafür selbst peiningen und in deiner Not wird in dir alles nur noch nach mir schreien. Du wirst Minuten, Stunden und Tage zählen und dabei glauben die Zeit steht still.
Ich nahm dich mit in meine Hölle, doch du musst jetzt alleine durch die andere Seite dieser Hölle wieder hinausgehen. Dieser Weg ist nicht für die Ewigkeit und am Ende wartet dein wahres Leben auf dich. Du wirst dich unterwegs verlieren, aber nur um dich draußen wieder finden zu können. Du wirst unterwegs verbrennen, aber nur um wieder neu geboren zu werden.
Geh jetzt diesen Weg nach draußen, bleib nicht stehen und gib auch nicht auf. Steh wieder auf, auch wenn du einmal am Boden liegen solltest. Du brauchst dich auch vor nichts zu fürchten, denn ich werde immer einen Schritt hinter dir sein. Du kannst mich nicht sehen, aber ich bin in jedem deiner Atemzüge und auch in jedem deiner Gedanken die du denkst. Du bist nicht allein, und du wirst es auch nie wieder sein. Habe jetzt den Mut und streife alle Ketten von dir ab, denke immer daran der einzig wahre Herrscher über dein Dasein bist du, und darum strecke jetzt deine Fühler aus und suche nach dem was dich am Leben hält.

Herzlich willkommen zu Hause!
“Helena”


Ende
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