Es freut mich, dass Du mir igendwie Recht gibst,liebe Nala, wahrscheinlich meinst Du mit Deinem "ja stimmt" meine Anmerkung zu den Mikroverletzungen, die ein Dildo verursachen kann, sowie die über diesen Weg übertragbaren Krankheiten.
Ich gebe Dir meinerseits Recht , dass auf oralem Wege viele Zoonosen* übertragen werden können, die auch sehr gefährlich sein können, schön dass Du das erwähnst. Aber so gefährlich wie HIV oder Hepatitis B sind sie im allgemeinen meistens doch nicht.
Ein Dildo kann von seiner BenutzerIn - vorausgesetzt, er ist aus geeignetem Material - völlig keimfrei gemacht werden, wenn sie nur wirklich will; insofern trägt sie ein grosses Stück Verantwortung. Es ist für mich keine Entschuldigung, wenn der Dildo aus mehreren Teilen besteht, ihn aus diesem Grunde nicht keimfrei zu machen. Bei ausreichender Sorgfalt kann jedenfalls bei einem Dildo das Infektionsrisiko sehr klein gehalten werden.
Keimfreier Strassendreck ist dagegen wohl kaum zu haben, insofern kann hier auch durch Sorgfalt nicht das Risiko ausgeschlossen werden.
Straßendreck und Dildos sind beide nicht mein Ding. Ich experimentiere lieber mit Spanking. Auch da ist es äußerst wichtig, dass die Instrumente (Bürste, Kochlöffel, Peitsche und Rohrstock) keine Keime mehr vom Vorgänger tragen, denn da gibt es manchmal nicht nur (unsichtbare) Mikrorisse, Am einfachsten ist das wohl beim Kochlöffel zu erreichen, am schwierigsten bei der Peitsche. Aus diesem Grunde lässt die bekannte amerikanische Domina Irene Boss den Applikationsteil ihrer Peitschen (der Teil, der den Zögling trifft), nach jeder Benutzung von ihrem Peitschenmacher austauschen, wie sie mir in einem Gespräch sagte. Leder ist eben äußerst heikel zu sterilisieren.
Zitat:
"Und so soll jeder schalten und walten, wie er dies für richtig hält - solange er niemanden mit reinzieht, der da nicht mit reingezogen werden möchte"
Schon recht, aber eine Infektionskrankheit ist nicht nur reine Privatsache, sie gefährdet ja eventuell auch die nähere Umgebung des Patienten und vor allem seine Familie. Wenn die Ansteckung denn passiert ist, ist es nicht mehr unter Kontrolle, ob nicht noch andere mit hineingezogen werden (das kann bis zum ihn behandelden medizinischen Personal gehen). Außer dem gesundheitlichen Leid können sehr erhebliche finanzielle Aufwendungen entstehen. So nehme ein jeder das Infektionsrisiko ernst

.
Viele Grüße, liebe Nala
so long
naughtyBoy
* Zoonose: Krankheiten, die von Tier zu Mensch - und umgekehrt - übertragen werden können