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Gesundheitsrisiken beim Smoking Fetish

Verfasst: Fr, 25.Jul 2008, 16:48
von leathercosimo
Hallo,
ich diene gerne als Aschenbecher. Kann hier jemand sagen, welche Risiken damit verbunden sind. In Filmen habe ich auch schon geshen, dass ein Sklave die Zigarettenkippe vollständig schluckt, nachdem sie bei ihm auf der Zunge ausgedrückt wurde. Hat jemand Erfahrung mit solcher Art von Spiel. Letzteres Beispiel kann ich mir bei mir zwar nicht vorstellen, aber mich würde interressieren, welche Folgen solche Praktiken haben können.

Herzlichen Dank an alle, die darauf antworten.

Euer Leathercosimo

Verfasst: Fr, 25.Jul 2008, 18:22
von taucher
Bin zwar selber Raucher und lasse mich auch schon mal als Aschenbecher benutzen … würde aber wohl weder meine eigenen Kippen noch die von jemand anders runterschlucken … stelle mir das nicht sonderlich gesund vor …

Verfasst: Fr, 25.Jul 2008, 18:53
von Latexus
unverbrannter Tabak ist nicht gerade gesund.....

Die Pflanze stammt aus Südamerika und wird bei uns, wie auch der ähnliche Bauerntabak (Nicotina rustica), angebaut.

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:

Die Blätter und Blüten des Tabaks enthalten das Alkaloid Nicotin.
Als tödliche Menge gilt 40 - 60 mg des Wirkstoffs, enthalten in einer Zigarre oder in 5 Zigaretten ( bei starken Zigaretten oder Zigarren auch schon in weniger). Vergiftungen treten gewöhnlich nicht durch das Rauchen ein, da das meiste Nicotin verbrannt wird. Aber gerade Kinder sind gefährdet, die Zigaretten in den Mund stecken und davon essen! Stark gefährdet und in ihrer Entwicklung beeinträchtigt sind Säuglinge rauchender Mütter sowie Kinder im Mutterleib! Die Symptome einer Nicotinvergiftung sind Brennen und Kratzen im Mund- und Rachenbereich, Kopfschmerzen, kalter Schweiß und kühle, blasse Haut. Es folgen Krämpfe, manchmal auch Durchfälle, Herzklopfen, Brustbeklemmungen und auch Atemnot. Der Patient leidet ferner unter Sehstörungen und unter Trübung des Bewußtseins. Tödlich eingenommene Dosen bewirken Atemlähmung innerhalb weniger Minuten.
Vorsicht auch vor selbst hergestellten Schädlingsbekämpfungsmitteln aus Tabakkraut. Es kann bei falscher Handhabung durch Hautkontakt und Inhalation zu Vergiftungen kommen. Bei behandelten Gemüsepflanzen und Kräuter besteht zusätzlich die Gefahr der Vergiftung, wenn bei ihrem Verzehr das Gift mit aufgenommen wird.

Tiergiftig:

Tabakpflanzen sind giftig für Pferde, Rinder und Kühe, Schafe, Ziegen, Schweine sowie für Hunde und Katzen, für Nager, wie Hasen, Kaninchen, Hamster und Meerschweinchen. Tiere, die in der Nähe von Tabakfelder weiden sind natürlich besonders gefährdet. Die Symptome einer Tabakvergiftung sind erst eine Verängung der Pupillen und danach eine Erweiterung. Ferner Speichelfluß, Atemnot mit möglicherweise plötzlicher Atemlähmung und Tod. Die Tiere sind erregt; sie leiden unter Magenkrämpfen und Lähmungen, haben einen erhöhten Harndrang, auch verlangsamt sich der Herzschlag. Bei Pferden kann es zu Fehlgeburten kommen, auch geht gehen die toxischen Wirkstoffe in die Milch von säugenden Stuten über.
Die tödliche Dosis an getrockneten Tabakblätter liegt für Pferde, Kühen und Rindern bei 300 - 500 g, bei Schafen und Ziegen aber nur bei 30 g. Hunde und Katzen, wohl auch Nagetiere, verenden bereits nach der Aufnahme von 5 - 25 g getrockneter Blätter, also möglicherweise bereits nach einer Zigarette.

Verfasst: So, 27.Jul 2008, 14:30
von Unique Mistress
@ leather...

nikotin ist ein zentrales nervengift, insofern ist das verschlucken von zigarettenresten wohl kaum ratsam. mal abgesehen davon, dass auch der filter im zweifel verdaut werden muss.
ich denke, hier gilt, wie in vielen anderen bereichen, in denen toxische wirkstoffe verwendet werden (ich denke da in richtung klinische eingriffen...), die phantasie auszuweiten und solche risiken durch geeignete praktiken zu umschiffen.
vieles geht, man muss nur wissen, wie und ein bisschen kreativ sein.

grüße von
christina