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Mannheim - Lupinenstraße

Mo, 24.Apr 2006, 00:20
Moin

Ich hätte vor mal durch die Lupinenstraße in Mannheim zu schlendern, um mal zu gucken ob es dort evtl. was SM-technisch zu besuchen gibt.
Doch irgendwie habe ich da Bedenken. War von euch schonmal jemand dort? Wie "sicher" ist es da? Habe keine Lust dort von Typen blöd angequatscht oder sonstwie belästigt zu werden.

Gruß

Do, 08.Jun 2006, 18:15
Also vorweg, die Lupinenstrasse ist sicher (weiß das beruflich) und man wird nicht von irgenwelchen Leuten angesprochen. Allerdings ist SM-technisch nicht wirklich etwas geboten - kann sich ändern - aber eben momentan tote Hose.

weibliche Kundinnen offenbar nicht erwünscht....

So, 11.Jun 2006, 05:55
Also, als Frau durchzugehen, auch in bester lesbischer Kundinnen-Absicht, ist jedenfalls nicht besonders empfehlenswert: da wird beleidigt und mit Pißeimern geworfen.... (und daß, obwohl ich nichtmal allein drin war, sondern in männl. Begleitung: ein Studienkollege, der im Gegensatz zu mir wirklich "nur gucken" wollte & selbst gar kein Geld dabei hatte --- ich hätte ja erwartet, daß man uns auf den 1.Blick für ein Heteropärchen hält, das auf der Suche nach einem 3er ist; wie Konkurrenz sah ich an dem Tag wirklich nicht aus, war nicht gestylt, sondern in Alltags-Unikleidung)

So, 11.Jun 2006, 20:09
Tja,
in sogenannte Puffgassen sollte man als Frau auch nicht gehen. Ich kenne einige von diesen Gassen und irgendwie steht immer ein Schild wie, Frauen und Personen unter 18 Jahren haben keinen Zutritt. Was mich vermuten läßt, daß diese Straßen sicherlich keine öffentlichen Straßen sind.

Achso, ich glaube in Mannheim ist die Security nicht weit. Wenn du Richtung Fluß gehst und dann aufs linke Eck achtest, dann sieht du eine Kneipe.
Conrad, nur echt mit dem C

der Satz ärgert mich etwas

So, 11.Jun 2006, 23:42
Der Satz "dahin sollte man als Frau nicht gehen" ärgert mich ziemlich.

Wie gesagt, wenn darin eine/r von uns Geld für sex.Dienstleistungen ausgegeben hätte, dann ich + nicht er.


Ich verstehe, daß ich nicht als konkurrierende Hure Eintritt finde, ohne Zimmermiete zu bezahlen. Ich verstehe auch, daß ich nicht als reine Voyeurin rein sollte ohne Zahlungsabsicht (aber wieviele Männer tun genau das nicht ebenfalls)? Aber ich finde, "man" sollte auch "als Frau" ernstgenommen werden, wenn man den angebotenen Service ernsthaft nutzen möchte. Mir wurde z.B. nachgerufen, daß ich ausseh wie eine Vogelscheuche --- welcher männliche Kunde, egal wie er tatsächlich aussieht, wird bzgl. seines Äußeren beleidigt, z.B. als fetter Sack? Dem Manne versucht frau zu schmeicheln, wieso nicht auch mir? Wieso werden mir Dinge nachgerufen, daß mir jegliche Erotik vergeht? Ich glaube, einfach nur deshalb, weil die Leute es nichtmal in Erwägung ziehen, daß ich zahlungswillige Kundin sein könnte, und das finde ich traurig...ist Homosexualität immer noch so tabu? (Ich erwarte auch von keiner Lady, daß sie mich gegen ihren Willen bedient, falls sie lesbische Erotik abstoßender findet als heterosexuelle. Aber deswegen muß sie mich nicht niedermachen, oder? Ich war aber bereits 2x "Puffkundin" -nur deshalb hatte mein Kumpel mich gefragt, ob ich ihn in die Lupi begleite, weil er das nämlich wußte und sich alleine nicht traute...was für eine Farce- und hatte den Eindruck, für die jeweiligen Dienstleisterinnen war eine Mumu entweder mal eine nette Abwechslung oder zumindest "Wxxx gleich Wxxx / Arbeit gleich Arbeit", egal ob sie's nun einem Kerl besorgt oder einer weiblichen Person.
Vielleicht hätte ich noch öfter entsprechenden Service in Anspruch nehmen wollen, aber jedesmal die Angst, dann wieder so verletzend abgewiesen zu werden, wenn ich mich gerade in wirklich lustvoller Stimmung befinde, hat mich dann doch eher abgehalten, es überhaupt zu versuchen... und ich frag mich, ob das anderen Frauen nicht evtl. auch so geht, oder ob die Profi's sich noch genauso abweisend verhalten würden oder nicht doch bewerben/umschmeicheln wie ihre männl. Gäste, wenn sie uns als potentielle Kundinnen überhaupt erstmal WAHRNEHMEN würden??)

Mo, 12.Jun 2006, 21:20
Das mag ja alles sein, aber wenn nun so eine Straße eher eine Privatstraße ist und der Besitzer möchte nicht, daß Frauen die Straße betreten, dann ist das halt so. Ob ich das persönlich gut finde steht doch auf einem ganz anderen Blatt.

Es geht doch auch noch weiter. Wenn sich eine Frau in einem Hurenforum anmeldet, dann wird automatisch davon ausgegangen, daß Frau auch Hure ist. Genauso kann Frau aber auch Kunde/Freier sein und Berichte schreiben wollen. Egal ob nun lesbisch angehaucht oder hetero, zu Callboys gehend.
Conrad, nur echt mit dem C

Ist das denn so?

Mo, 12.Jun 2006, 23:18
Ist das denn wirklich so mit den "Privatstraßen"??? Gibt es da EINEN "Besitzer" ??? Werden da wirklich nicht HÄUSER vermietet, sondern STRASSEN ???

Steht denn in Mannheim an der Lupi ein solches Schild? Wenn ja, hab ich's tatsächlich übersehen! Ich weiß, daß es in Hamburg an der Herbertstr. so dransteht. Aber in Mannheim hatte ich, meine ich, sogar extra geguckt und wie gesagt dann erwartet, daß man uns wohl fälschlicherweise für ein Heteropärchen halten, aber willkommen heißen würde und uns Dreier anbieten (dann hätte ich ggf. aufklären müssen, daß ich nicht gedenke, meinem Kumpel seinen Spaß auf meine Kosten mitzufinanzieren und nur allein buchen möchte.....) So sehr straßenkundig bin ich ja nun auch nicht, aber jetzt würde es mich doch tatsächlich interessieren, wie das rechtlich mit den Miet/Besitzverhältnissen gehandhabt wird. Und darf man wirklich alle Ausschlußkriterien wählen, die man möchte? Ich weiß, heikles Thema, aber da muß ich an den Film "Das Leben ist schön" denken, wo an einem Geschäft "Für Hunde und Juden verboten" steht und der jüdische Vater seinen Sohn mit genau dem Argument beruhigt, daß doch jeder Besitzer an sein Geschäft dranschreiben könne, was er wolle, genausogut könnte da auch "Für Känguruhs und Westgoten verboten" stehen und das sei doch nicht schlimm, wenn jemand nunmal keine Känguruh's und Westgoten mag. Und so würde dieser Ladenbesitzer halt keine Hunden und keine Juden mögen.....

Übrigens, wenn das wirklich so ist, das keine weibliche/lesbische Kundschaft erwünscht ist, wäre ein entsprechender (freundlicher, nicht verbietender, sondern erläuternder) Hinweis ja wirklich sinnvoll. Ich stelle halt auch infrage, ob das bei diesem Ausschließkriterium die eigentliche Absicht ist, oder ob wir nicht einfach nur aus dem Blickfeld geraten sind und automatisch angenommen wird, jede Frau wäre gleich Konkurrenz.
Denn wie gesagt, es gibt ja durchaus Huren, die Frauen bedienen (ich hab's immerhin 2x erlebt) . Ich nehme schon an, daß auch in den Schaufensterstraßen entsprechend aufgeschlossene Ladies sitzen, oder?

Vielleicht melden sich ja auch mal ein paar entsprechende Profi-Frauen
hier zu Wort?
Antworten

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