Mit Ende 30 konnte ich beruflich kürzertreten. Ich habe nun viel mehr freie Zeit und wollte mir den langgehegten Wunsch erfüllen, Domina zu werden.
Ein Studio, das ich schon lange vom Hörensagen kenne und das hier und auch sonst einen guten Ruf genießt, sucht momentan Mitarbeiterinnen. Ich habe mich mit der Studioleiterin in Verbindung gesetzt, die mich zu einem Vorstellungsgespräch einlud.
Bislang habe ich nur privat und auf Partys gespielt. Das waren hauptsächlich psychologische und klassische Unterwerfungsspiele. Mir ist also klar, dass ich noch viel zu lernen habe.
Die Studioleiterin sah darin kein Problem. Sie und ihre Mitarbeiterinnen würden mich gerne einarbeiten. Ich könne zunächst in Sessions assistieren und im Laufe der Zeit mehr und mehr selbständig arbeiten. Das, was ich vom Studio sah, gefiel mir und die weiteren Konditionen schienen auch verlockend. ;-)
Wir vereinbarten einen Probearbeitstermin vor der Sommerpause des Studios, bei dem die Studioleiterin mich begleiten werde.
Leider verlief der Termin irritierend für mich.
Angefangen damit, dass die Studioleiterin sich um mehr als eine Stunde verspätete und in der Wartezeit keiner so recht etwas mit mir anzufangen wusste, war der Aufenthaltsbereich schmutzig und die anwesenden Damen erschienen mir mehr wie Huren in Fetischgarderobe denn wie Dominas. Die Gespräche drehten sich darum, wie man Kunden am besten schnell "abarbeite" und wieder loswerde. Eine Dame hatte einen Kunden. Während er duschte, kam sie zurück zu uns in den Aufenthaltsraum, lästerte über den Herrn und war angenervt, dass sie nun arbeiten müsse. Vor- und Nachgespräch fanden nicht statt.
Mir fehlte da insgesamt ganz einfach die Wertschätzung den Spielpartnern gegenüber.
Ehrlich gesagt entsprachen die Damen auch nicht ganz meinem Niveau. Ich bin gewiss nicht prüde oder etepetete und hatte nicht erwartet, auf Uni-Professorinnen zu stoßen, aber unterste Schublade muss es ja auch nicht sein.
Als die Studioleiterin endlich eintraf, meinte sie - im Gegensatz zu ihren Aussagen im Vorstellungsgespräch - dass ich ja direkt alleine Kunden übernehmen könne. Weiter nahm sie dann lieber an den allgemeinen Unterhaltungen teil, als mich einzuweisen oder mit mir beispielsweise wie verabredet meine mitgebrachte Kleidung mit mir durchzugehen.
Da zudem an dem Tag ausgesprochener Kundenmangel zu herrschen schien, fuhr ich nach einigen Stunden zurück nach Hause.
Die Studioleitung verlieh der Hoffnung Ausdruck, dass ich nach der Sommerpause wiederkäme, aber ich denke, ich werde das Angebot nicht annehmen.
Wie soll ich nun weiter vorgehen?
Habe ich das falsche Studio oder nur einen schlechten Tag erwischt?
Soll ich einen neuen Versuch bei einem anderen Studio wagen? Aber wonach wähle ich es aus? Ich bin in diesem Punkt sehr verunsichert, weil die Studioleiterin sich sehr negativ über mehrere andere Studios äußerte, die einen guten Ruf haben und an denen mir nichts Negatives aufgefallen wäre.
Vielleicht sollte ich es auch direkt mit einer selbstständigen Tätigkeit in Mietstudios oder an anderen Orten versuchen? Wie gehe ich da vor?
Ich freue mich über Input und Tipps und natürlich besonders die Kontaktaufnahme einer Domina, die eine Mitarbeiterin sucht.
Ich bin weiblich, Ende 30, trage Konfektionsgröße 42 / 44 und bin eine mondän bis elegante Erscheinung. Ich habe studiert, bin lernwillig, -fähig und sehr gespannt auf die Tätigkeit als Domina. Ich habe Spaß daran mich zu inszenieren und Teil der zum Leben erweckten Phantasien meiner Spielpartner zu sein.
Ich glaube, eine Tätigkeit auf Termin passt besser zu mir als die Arbeit mit Laufkundschaft. Ich bin mobil im PLZ-Bereich 4/5 sowie grenznah in NL und B - natürlich in Einzelfällen auch weiter weg.
Re: Berufswunsch Domina
Sa, 29.Aug 2015, 07:05Hallo IvyIvy_ hat geschrieben: wollte mir den langgehegten Wunsch erfüllen, Domina zu werden.
Sollte es wirklich dein innerster Wunsch sein und du daran Spaß hast, dann solltest du dein Ziel nicht aus den Augen verlieren und nicht vorzeitig aufgeben.
Da du ja flexibel bist wie du schreibst :
versuche es bei weiteren Studios in dem besagten PLZ-Bereich. Ich kann mir vorstellen das es bei euch Sexworkerinnen genau so ist wie bei uns Gästen: wenn die Chemie / Ambiente nicht stimmt, macht es keinen Spaß und fühlt sich unwohl.Ivy_ hat geschrieben:Ich bin mobil im PLZ-Bereich 4/5 sowie grenznah in NL und B - natürlich in Einzelfällen auch weiter weg.
In den Studios, in denen ich bis jetzt war, fühlte ich mich ich mich bis jetzt immer wohl, auch das Niveau fand ich auch nicht unterste Schublade. Ok was hinter den Kulissen abgeht bekomme ich als Gast nicht mit. Aber das was ich mit bekomme ist wie sich die Dame beim Vor und Nachgespräch mir gegenüber verhält, welche Wortwahl, drängt sie mich raus oder nimmt sie sich Zeit das Gespräch zu ende zuführen. So etwas kann ich einschätzen und hier habe ich bis jetzt wohl immer Glück gehabt.
wünsche dir viel Glück das du das richtige Studio für dich findest.
Re: Berufswunsch Domina
Sa, 29.Aug 2015, 08:54Hallo,
das was Du da schilderst wie es abgelaufen ist, ist unter aller Kanone.
Unprofessionell und unmöglich. Es ist wirklich traurig und absolut niveaulos.
Mehr fällt mir dazu nicht ein.
Ich wünsche Dir, dass Du bessere Erfahrung machst.
VG
das was Du da schilderst wie es abgelaufen ist, ist unter aller Kanone.
Unprofessionell und unmöglich. Es ist wirklich traurig und absolut niveaulos.
Mehr fällt mir dazu nicht ein.
Ich wünsche Dir, dass Du bessere Erfahrung machst.
VG
UPDATE: 03.09.2025 ICH BIN WIEDER AKTIV ! Neue Nummer 0160-4047894 (WhatsApp bevorzugt)
Kontakt bitte per Mail: herrin-jessy@hotmail.de
https://www.galeriedesade.com/Hamburg/M ... a3310.html
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Re: Berufswunsch Domina
Sa, 29.Aug 2015, 17:42Ich habe mich sehr über die teilweise ausführlichen und auch sehr hilfreichen Reaktionen gefreut und möchte mich vorab schon einmal dafür bedanken.
Für die Antworten möchte ich mir etwas Zeit nehmen, bin dafür dieses Wochenende aber ein bisschen zu eingebunden. Ich melde mich also in den nächsten Tagen.
Über weitere Nachrichten - gerne auch via PN - freue mich mich.
Für die Antworten möchte ich mir etwas Zeit nehmen, bin dafür dieses Wochenende aber ein bisschen zu eingebunden. Ich melde mich also in den nächsten Tagen.
Über weitere Nachrichten - gerne auch via PN - freue mich mich.
Re: Berufswunsch Domina
So, 30.Aug 2015, 07:28Also deiner Beschreibung nach war das ein Studio, was meines Erachtens nach erst garnicht existieren sollte....allerdings kann ich mir vorstellen, dass es bestimmte Diskrepanzen zwischen der Realität und dem, was sich eine Aussenstehende so vorstellt, gibt.
Unhygienische Zustände sind allerdings ein absolutes No-GO.
Du solltest dich um den Laden nicht mehr kümmern und einen neuen suchen....da wird sich schon was finden, was deinen Ansprüchen gerecht wird. Gerade im Bereich 4/5 gibt es Studios zu Hauf, die gut sind!
Unhygienische Zustände sind allerdings ein absolutes No-GO.
Du solltest dich um den Laden nicht mehr kümmern und einen neuen suchen....da wird sich schon was finden, was deinen Ansprüchen gerecht wird. Gerade im Bereich 4/5 gibt es Studios zu Hauf, die gut sind!
Re: Berufswunsch Domina
So, 30.Aug 2015, 17:13Wenn Dir das Umfeld nicht gefällt und andere Faktoren (Kohle, etc.) dafür nicht entschädigen, lass es in diesem Studio sein.
In Deiner Region gibt es ja zahlreiche Studios und Du bist ja intelligent und hoffentlich initiativ genug diese mal zu "überprüfen" (Internetauftritt, Interviews, Ort, Studioeinrichtung, Gästebewertungen, etc.) bzw. einen ersten Eindruck zu bekommen, ob die für Dich passen können und dann Dich zu bewerben.
Mein Eindruck ist, dass es wenn man ca. 40 Jahre alt ist, vom Aussehen nicht dem sogenannten "Idealbild" entspricht und man von 0 anfängt, es langwierig, schwierig, aufwendig und frustrierend sein kann, eine Stammkundschaft aufzubauen um genügend "Tätigkeit auf Termin" zu haben. Andere mögen hier etwas anderes sagen, aber vermutlich können Dir Damen, die schon lange im "Business" sind mehr dazu sagen.
Was vermutlich der Hauptpunkt ist, ist die Motivation und der scheint mir bei Dir etwas unklar bzw. Du schreibst "Mit Ende 30 konnte ich beruflich kürzertreten. Ich habe nun viel mehr freie Zeit und wollte mir den langgehegten Wunsch erfüllen, Domina zu werden." Warum ist es Dein Wunsch Domina zu werden? Interessanter und spezieller Job? Möglichkeit ohne Ausbildung relativ gut zu verdienen? Menschen eine Freude zu mache bzw. zu dienen (und ja, als professionelle Domina macht man einen Dienstleistungsjob)?, etc.
Wie gesagt, vieles kannst Du nur beantworten und der Rest regelt der Markt. Und den Markt einzuschätzen, können evtl. Damen, die Studios führen und viele Damen haben kommen und gehen gesehen oder dann einfach ins kalte Wasser springen und schauen, ob es Markt gibt.
In Deiner Region gibt es ja zahlreiche Studios und Du bist ja intelligent und hoffentlich initiativ genug diese mal zu "überprüfen" (Internetauftritt, Interviews, Ort, Studioeinrichtung, Gästebewertungen, etc.) bzw. einen ersten Eindruck zu bekommen, ob die für Dich passen können und dann Dich zu bewerben.
Mein Eindruck ist, dass es wenn man ca. 40 Jahre alt ist, vom Aussehen nicht dem sogenannten "Idealbild" entspricht und man von 0 anfängt, es langwierig, schwierig, aufwendig und frustrierend sein kann, eine Stammkundschaft aufzubauen um genügend "Tätigkeit auf Termin" zu haben. Andere mögen hier etwas anderes sagen, aber vermutlich können Dir Damen, die schon lange im "Business" sind mehr dazu sagen.
Was vermutlich der Hauptpunkt ist, ist die Motivation und der scheint mir bei Dir etwas unklar bzw. Du schreibst "Mit Ende 30 konnte ich beruflich kürzertreten. Ich habe nun viel mehr freie Zeit und wollte mir den langgehegten Wunsch erfüllen, Domina zu werden." Warum ist es Dein Wunsch Domina zu werden? Interessanter und spezieller Job? Möglichkeit ohne Ausbildung relativ gut zu verdienen? Menschen eine Freude zu mache bzw. zu dienen (und ja, als professionelle Domina macht man einen Dienstleistungsjob)?, etc.
Wie gesagt, vieles kannst Du nur beantworten und der Rest regelt der Markt. Und den Markt einzuschätzen, können evtl. Damen, die Studios führen und viele Damen haben kommen und gehen gesehen oder dann einfach ins kalte Wasser springen und schauen, ob es Markt gibt.
Re: Berufswunsch Domina
Mo, 31.Aug 2015, 12:22Noch 2-3 Anmerkungen:
In diesem Geschäft gehören lange Wartezeiten vermutlich einfach dazu. Und selbstverständlich gibt es Studios, wo die Chefin und andere Damen Hilfestellungen geben und an Dir und Deiner Entwicklung interessiert sind, aber zum Schluss bist Du was Kunden, etc. anbetrifft auf Dich alleine gestellt.
Folgender Satz hat mich auch etwas irritiert. "anwesenden Damen erschienen mir mehr wie Huren in Fetischgarderobe denn wie Dominas"
Ich weiss, dass einige dem widersprechen, aber Dominas sind aus meiner Sicht Huren. Das Worte Hure ist für mich überhaupt nicht (mehr) abfällig (genauso wie z.B. schwul), da es viele Damen selbst verwenden und ich finde es einfach direkter als Sexarbeiterin, Phantasieerfüllerin, etc. Zudem sehe ich den Unterschied nicht, ob man im Repertoire Geschlechtsverkehr hat oder z.B. Facesitting und noch ganz andere Praktiken, die einige Dominas anbieten. Wichtig ist für mich, dass eine Dame diesen Job selbstbestimmt macht, den Kunden und seine Neigung "akzeptiert", nur die Praktiken macht, die sie verantworten kann und "will", etc. Vom gesellschaftlichen Ansehen, arbeitsrechtlichen Situation, etc. gibt es vermutlich sowieso kaum ein Unterschied zwischen einer "normalen" Hure und einer Domina.
In diesem Geschäft gehören lange Wartezeiten vermutlich einfach dazu. Und selbstverständlich gibt es Studios, wo die Chefin und andere Damen Hilfestellungen geben und an Dir und Deiner Entwicklung interessiert sind, aber zum Schluss bist Du was Kunden, etc. anbetrifft auf Dich alleine gestellt.
Folgender Satz hat mich auch etwas irritiert. "anwesenden Damen erschienen mir mehr wie Huren in Fetischgarderobe denn wie Dominas"
Ich weiss, dass einige dem widersprechen, aber Dominas sind aus meiner Sicht Huren. Das Worte Hure ist für mich überhaupt nicht (mehr) abfällig (genauso wie z.B. schwul), da es viele Damen selbst verwenden und ich finde es einfach direkter als Sexarbeiterin, Phantasieerfüllerin, etc. Zudem sehe ich den Unterschied nicht, ob man im Repertoire Geschlechtsverkehr hat oder z.B. Facesitting und noch ganz andere Praktiken, die einige Dominas anbieten. Wichtig ist für mich, dass eine Dame diesen Job selbstbestimmt macht, den Kunden und seine Neigung "akzeptiert", nur die Praktiken macht, die sie verantworten kann und "will", etc. Vom gesellschaftlichen Ansehen, arbeitsrechtlichen Situation, etc. gibt es vermutlich sowieso kaum ein Unterschied zwischen einer "normalen" Hure und einer Domina.
Re: Berufswunsch Domina
Mo, 31.Aug 2015, 12:26Der Begriff Hure ist schon lange nicht mehr negativ besetzt. Er ist gleichzusetzen mit Prostituierte. BTW: Schöne Bewerbung!
Bello e impossibile
Re: Berufswunsch Domina
Mo, 31.Aug 2015, 15:07Huur heisst mieten... wir Kunden mieten die Dienstleistung der Dame - auch für mich nicht negativ besetzt.
Ansonsten möchte ich mich meinem Vorschreiber anschliessen: Für mich eine angenehme Einführung - sprich Werbung - aber: positiv besetzt!
Ansonsten möchte ich mich meinem Vorschreiber anschliessen: Für mich eine angenehme Einführung - sprich Werbung - aber: positiv besetzt!
Re: Berufswunsch Domina
Mo, 31.Aug 2015, 15:43Ja ich! ''Hure'' ist für mich nachwievor klar ein abfälliges Schimpfwort.cm hat geschrieben: Ich weiss, dass einige dem widersprechen, aber Dominas sind aus meiner Sicht Huren. Das Worte Hure ist für mich überhaupt nicht (mehr) abfällig (genauso wie z.B. schwul), da es viele Damen selbst verwenden und ich finde es einfach direkter als Sexarbeiterin, Phantasieerfüllerin, etc.
Re: Berufswunsch Domina
Mo, 31.Aug 2015, 15:50Da kann ich nur zustimmen: Hure und Domina sind 2 verschiedene Begriffe und haben miteinander nichts zu tun
Re: Berufswunsch Domina
Mo, 31.Aug 2015, 18:21Du lieber Himmel!
Ich weiß ja, dass ihr braven Sklaven der ganzen Sache gerne ein bisschen Patina überschmiert.....mit Herrin und Göttin und dem ganzen Quark. Das dient euch doch etwas zur Beruhigung des eigenen Gewissen. Nach dem Motto. "Zur Hure geh ich ja nicht, ich geh ja zur Herrin!"
Das nützt aber nix: Sex für Geld ist Sex für Geld.
Punkt. Da beisst die Maus kein Faden ab.
Jede Domina ist eine Hure. Sonst würde sie ihren Lebensunterhalt ja auch ganz solide bei Aldi an der Kasse oder beim örtlichen Bürgeramt am Schreibtisch verdienen und nicht Fremden für Geld das weiße mayo aus dem Schwxxz Wxxx.
MfG
Lady Maclaine
PS: Die zwei von tausend Besuchern die (warum auch immer) ohne Abspritzen das Studio verlassen, bitte jetzt nicht losschreien. Eure Bewegründe sind für die Masse nicht relevant
Ich weiß ja, dass ihr braven Sklaven der ganzen Sache gerne ein bisschen Patina überschmiert.....mit Herrin und Göttin und dem ganzen Quark. Das dient euch doch etwas zur Beruhigung des eigenen Gewissen. Nach dem Motto. "Zur Hure geh ich ja nicht, ich geh ja zur Herrin!"
Das nützt aber nix: Sex für Geld ist Sex für Geld.
Punkt. Da beisst die Maus kein Faden ab.
Jede Domina ist eine Hure. Sonst würde sie ihren Lebensunterhalt ja auch ganz solide bei Aldi an der Kasse oder beim örtlichen Bürgeramt am Schreibtisch verdienen und nicht Fremden für Geld das weiße mayo aus dem Schwxxz Wxxx.
MfG
Lady Maclaine
PS: Die zwei von tausend Besuchern die (warum auch immer) ohne Abspritzen das Studio verlassen, bitte jetzt nicht losschreien. Eure Bewegründe sind für die Masse nicht relevant
Re: Berufswunsch Domina
Mo, 31.Aug 2015, 21:31@Lady Maclaine,
>> Die zwei von tausend Besuchern die (warum auch immer) ohne Abspritzen das Studio verlassen........ Eure Bewegründe sind für die Masse nicht relevant <<
Aber vielleicht für eine Dame, deren Berufswunsch Domina ist.
Gruß von einem der Tausend.
slave-nrw
>> Die zwei von tausend Besuchern die (warum auch immer) ohne Abspritzen das Studio verlassen........ Eure Bewegründe sind für die Masse nicht relevant <<
Aber vielleicht für eine Dame, deren Berufswunsch Domina ist.
Gruß von einem der Tausend.
slave-nrw
Re: Berufswunsch Domina
Mo, 31.Aug 2015, 21:49Naja, da mag vielleicht das Problem auch in der Vorstellung liegen. Klar, im Grunde genommen ist auch die Domina Dienstleisterin. Manche sehen das extrem nüchtern und realistisch, andere mögen die Patina eben doch schätzen. So wie eben die meisten Studiobesucher einfach Kunden oder Freier sind während einige andere sich das anders erhoffen.
Die Frage ist damit offen - Berufswunsch Domina - ist das, rein nüchtern betrachtet der Wunsch, eine Hure im Fetisch-Outfit zu sein? Oder gibt es da auch andere Sichtweisen? Damen, die mehr erwarten und selbst eine idealistischere Vorstellung haben?
Natürlich ist das nicht so einfach. Wir Sklaven wünschen uns ja einerseits eine Lady, die uns beherrscht und das tut, was sie will - und schreien dann oft genug auf, wenn die Lady zufälligerweise nicht das tut was uns gerade mal eben durch den Kopf geht
Ganz klar - Domina aus rein geschäftlichen Gründen muss nüchtern sein und bleiben. Beruf = Berufung? Wenn man die Berufung verspürt, ist die Realität eben doch brutal und unerwartet. Ist es nicht auch so beim Schüler, der Arzt werden will? Um zu helfen? Der dann von den gnadenlosen Schichtdiensten im Krankenhaus desillusioniert wird? Oder der Anwalt werden möchte weil er an Gerechtigkeit glaubt? Und dann nach und nach merkt, wieviel faule Fassade da vor dem brüchigen Gerüst des Rechtsstaats hängt?
Anders herum - wer dann den Beruf umsetzen muss um selbst zu überleben, hat keine Wahl - er/sie muss sich anpassen um geschäftlich über die Runden zu kommen. Wer das nicht muss, weil genügend Background vorhanden ist, darf sich ein wenig mehr Idealismus und Eigensinn erlauben. Und mag am Ende dann vielleicht sogar trotzdem oder gerade deshalb erfolgreich sein ...
Die Frage ist damit offen - Berufswunsch Domina - ist das, rein nüchtern betrachtet der Wunsch, eine Hure im Fetisch-Outfit zu sein? Oder gibt es da auch andere Sichtweisen? Damen, die mehr erwarten und selbst eine idealistischere Vorstellung haben?
Natürlich ist das nicht so einfach. Wir Sklaven wünschen uns ja einerseits eine Lady, die uns beherrscht und das tut, was sie will - und schreien dann oft genug auf, wenn die Lady zufälligerweise nicht das tut was uns gerade mal eben durch den Kopf geht
Ganz klar - Domina aus rein geschäftlichen Gründen muss nüchtern sein und bleiben. Beruf = Berufung? Wenn man die Berufung verspürt, ist die Realität eben doch brutal und unerwartet. Ist es nicht auch so beim Schüler, der Arzt werden will? Um zu helfen? Der dann von den gnadenlosen Schichtdiensten im Krankenhaus desillusioniert wird? Oder der Anwalt werden möchte weil er an Gerechtigkeit glaubt? Und dann nach und nach merkt, wieviel faule Fassade da vor dem brüchigen Gerüst des Rechtsstaats hängt?
Anders herum - wer dann den Beruf umsetzen muss um selbst zu überleben, hat keine Wahl - er/sie muss sich anpassen um geschäftlich über die Runden zu kommen. Wer das nicht muss, weil genügend Background vorhanden ist, darf sich ein wenig mehr Idealismus und Eigensinn erlauben. Und mag am Ende dann vielleicht sogar trotzdem oder gerade deshalb erfolgreich sein ...
Re: Berufswunsch Domina
Di, 01.Sep 2015, 08:21slave-nrw: Eine professionelle Domina bei der die Kunden nicht abspritzen dürfen, wird in Deutschland kaum auf einen grünen Zweig kommen. Oder kennst Du eine?
Und wie geschrieben, muss die Domina im professionellen Bereich die Wünsche der Kunden erfüllen. Oder glaubt jetzt hier ernsthaft, dass wenn eine Domina einem reinen Flagelanten jedes Mal 30 Minuten die Füsse küssen lässt und einen devoten Kunden nur auspeitscht, dass die Kunden je wieder kommen? Im Vorgespräch erzählt man von seinen Neigungen, Lieblingspraktiken und Tabus und die werden dann so umgesetzt. Wenn jemand z.B. Praktik XY als Lieblingspraktik angibt, wird die Domina dies machen. Viele von den Kunden sind sogar extrem penibel - die Dame muss genau diese Kleidung tragen, der Sklave genau diese Gummimaske, es muss genau so ablaufen, etc. etc. Klar haben viele den Wunsch, das Gefühl zu haben, dass die Domina alles autonom entscheidet. Aber warum sind die Studios genau so eingerichtet wie wir Kunden dies wollen? Warum tragen die Dominas genau diese Kleidung, die uns erregt (egal ob bei X Gummi und bei Y High Heels, etc.) und sehen möglichst so aus wie in unseren Phantasien?
Ich finde dies übrigens überhaupt nicht verwerflich, den eine gute professionelle Domina hat meines Erachtens zwei Ziele: Erstens, dass sie genügend Geld verdient und den Job "geniesst" (genauso wie bei jedem anderen Beruf - vieles ist Routine, aber ab und zu macht es Spass und grundsätzlich findet man den Job OK). Und zweitens, dass der Kunde ein schönes Erlebnis hat und befriedigt, entspannt, zufrieden, glücklich, etc. nach Hause geht. Und der zweite Punkt, führt dazu, dass man genug verdient und man auch den Job gerne macht (oder ist z.B. ein Koch zufrieden, wenn die Kunden unbefriedigt, unglücklich und hungrig nach Hause gehen, da das Essen ihnen nicht gepasst hat?).
Und wie geschrieben, muss die Domina im professionellen Bereich die Wünsche der Kunden erfüllen. Oder glaubt jetzt hier ernsthaft, dass wenn eine Domina einem reinen Flagelanten jedes Mal 30 Minuten die Füsse küssen lässt und einen devoten Kunden nur auspeitscht, dass die Kunden je wieder kommen? Im Vorgespräch erzählt man von seinen Neigungen, Lieblingspraktiken und Tabus und die werden dann so umgesetzt. Wenn jemand z.B. Praktik XY als Lieblingspraktik angibt, wird die Domina dies machen. Viele von den Kunden sind sogar extrem penibel - die Dame muss genau diese Kleidung tragen, der Sklave genau diese Gummimaske, es muss genau so ablaufen, etc. etc. Klar haben viele den Wunsch, das Gefühl zu haben, dass die Domina alles autonom entscheidet. Aber warum sind die Studios genau so eingerichtet wie wir Kunden dies wollen? Warum tragen die Dominas genau diese Kleidung, die uns erregt (egal ob bei X Gummi und bei Y High Heels, etc.) und sehen möglichst so aus wie in unseren Phantasien?
Ich finde dies übrigens überhaupt nicht verwerflich, den eine gute professionelle Domina hat meines Erachtens zwei Ziele: Erstens, dass sie genügend Geld verdient und den Job "geniesst" (genauso wie bei jedem anderen Beruf - vieles ist Routine, aber ab und zu macht es Spass und grundsätzlich findet man den Job OK). Und zweitens, dass der Kunde ein schönes Erlebnis hat und befriedigt, entspannt, zufrieden, glücklich, etc. nach Hause geht. Und der zweite Punkt, führt dazu, dass man genug verdient und man auch den Job gerne macht (oder ist z.B. ein Koch zufrieden, wenn die Kunden unbefriedigt, unglücklich und hungrig nach Hause gehen, da das Essen ihnen nicht gepasst hat?).



