Also für diejenigen, die es noch nicht gewusst haben, wieso Prostituierte viel Geld mit einer Tätigkeit, für die es keine besonderen Ausbildung bedarf, verdienen, sei auf den eben gefundenen Artikel von Evelyn Korn und Lena Edlund im Journal of Political Economy 2002, 181 ff verwiesen. Die Autorinnen erklären mit finanzmathematischen Formeln die Bezahlung als Entschädigung für geringe Heiratschancen der Prostituierten. Ist wirklich spannend zu lesen.
http://www.the-idea-shop.com/papers/prostitution.pdf
Der Umkehrschluss, dass preisgünstige Dominas großartige Heiratschancen haben, ist aber wahrscheinlich nicht zutreffend.
Mit der Frage, ob eine Prostitutionslegalisierung das Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage durcheinandergebracht hat, setzen sich Cho, Dreher und Neumayer in ihrem Artikel „Does Legalized Prostitution Increase Human Trafficking auseinander“. Der Substitutionseffekt der Ersetzung der illegalen Prostitutionsausübung durch die legale einheimischen Prostitution sei danach zwar festzustellen, führe aber gleichwohl zu einer Prostitutionsausweitung.
http://www2.vwl.wiso.uni-goettingen.de/ ... _DP_96.pdf
Naja, ob das so alles stimmt, fragt sich Tatze.
Re: Bepreisung von Dienstleistungen und deren Angebotsnachfr
Di, 12.Mär 2013, 17:09Zum zweiten Teil würde ich sagen das es zutreffend ist.
Das Legalisierungsgesetz der Rotgrünen Regieriung hat schon sehr dazu beigetragen das der Markt explodiert ist.
Einge reden auch vom größten Puff in Europa den wir mittlerweile anscheinend haben.
Das Legalisierungsgesetz der Rotgrünen Regieriung hat schon sehr dazu beigetragen das der Markt explodiert ist.
Einge reden auch vom größten Puff in Europa den wir mittlerweile anscheinend haben.
Re: Bepreisung von Dienstleistungen und deren Angebotsnachfr
Di, 12.Mär 2013, 23:16@
1. Wir leben in einem freien Land mit freier Berufswahl/-ausübung.
2. Angebot und Nachfrage regeln den Preis.
3. Die Fragestellung kann doch wohl kaum Grundlage dafür sein, ob man Zwangsprostitution verfolgen soll oder nicht.
Heutzutage wird Alles und Jeder in Frage gestellt - ich finde das inzwischen sehr abtörnend. Übertragen auf die Gesellschaft leben wir heute doch quasi in einer Cover-DDR mit gegenseitiger Diskriminierung und Ausgrenzung. Das Schlimmste ist doch, dass gegen diese wachsende Spaltung der Gesellschaftsschichten (ich hasse dieses Wort!!!) nichts unternommen wird.
1. Wir leben in einem freien Land mit freier Berufswahl/-ausübung.
2. Angebot und Nachfrage regeln den Preis.
3. Die Fragestellung kann doch wohl kaum Grundlage dafür sein, ob man Zwangsprostitution verfolgen soll oder nicht.
Heutzutage wird Alles und Jeder in Frage gestellt - ich finde das inzwischen sehr abtörnend. Übertragen auf die Gesellschaft leben wir heute doch quasi in einer Cover-DDR mit gegenseitiger Diskriminierung und Ausgrenzung. Das Schlimmste ist doch, dass gegen diese wachsende Spaltung der Gesellschaftsschichten (ich hasse dieses Wort!!!) nichts unternommen wird.



