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Steve Jobs 1955 - 2011

Do, 06.Okt 2011, 13:42
Guten Tag allerseits,

am Abend des 05.10.2011 erreichte uns die Meldung, dass der Apple Gründer Steve Jobs seinem Krebsleiden erlegen ist.

Es war ein Apple PC an dem ich die ersten Mausklicks übte und anfing, mich über SM zu informieren.
Ein Macbook wurde genutzt, um meine erste Studiosession zu organisieren und die Nutzung des iPhone und iMac sind längst ein Teil meines Alltags geworden.

Danke Steve Jobs ...

Besten Gruß
der Nachtfalter

...dem möchte ich mich anschließen...

Do, 06.Okt 2011, 14:13
....dem möchte ich mich anschließen....

Ich habe die Meldung erst heute Morgen, als ich www.daf.fm um 8.00 gucken wollte, erfahren.

Obwohl es sich ja bereits über Jahre hinweg abzeichnete, dass Jobs nicht auf dem Weg der wirklichen Genesung ist, so trifft einen es doch ziemlich.

Auch ich habe das erste Mal das Spiel "Lemminge" auf einem Mac gespielt. Heute halten da mehr die alltäglichen Rechner für her. Doch Jobs hat aus meiner Sicht gezeigt, dass man mit Kreativität und Willenstärke in der Lage ist, eines der größten Konzerne in der Welt zu schaffen.

Und da es sich bei uns allen ja auch um eine Menge kreativen Dingen dreht, wünsche ich allen eine gute Gesundheit und immer ein wenig Freude im Leben.

Gruß

Pavarot

Fr, 07.Okt 2011, 13:20
Auch wenn ich mit iPhone oder iPad nix am Hut habe, bin ich seit über 15 Jahren (auch) berufsbedingt begeisterter "Macianer" und kam (und komme) in den Genuss der Entwicklung der Macs vom PowerPC bis zum iMac.

RIP Steve


Gesehen in der Sz:
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Fr, 07.Okt 2011, 14:26
Beruflich absolut top und für mich selbst eine Inspiration. Sein Privatleben mit vielen "Wirrungen" möchte ich allerdings nicht leben wollen. Ich frage mich, ob er rückblickend wohl sein Leben anders leben würde.

Nachdenkliche Grüße,
Meriten

Fr, 07.Okt 2011, 15:32
Meriten hat geschrieben:Beruflich absolut top und für mich selbst eine Inspiration. Sein Privatleben mit vielen "Wirrungen" möchte ich allerdings nicht leben wollen. Ich frage mich, ob er rückblickend wohl sein Leben anders leben würde.
Von den vielen "Wirrungen" seines Privatlebens höre ich heute zum ersten Mal, weiß ja nicht, wo Du das her hast. Werde mir in den nächsten Wochen seine Biographie zulegen und vielleicht hinterher etwas schlauer sein.

Für mich zählt Steve Jobs jedenfalls zu den ganz Großen der Branche, wenn er nicht sogar der Größte ist! In dem Bereich hat er schon die Welt verändert und das im positiven Sinne.

Gruß
JumpyCat

Fr, 07.Okt 2011, 15:43
Steve Jobs Leistungen sind sicher unstrittig. Er hatte in seinem Bereich den nötigen Schuss Genialität um zu dem zu werden der er war.

Und dennoch gab es wohl auch Schattenseiten. In einer größeren westfälischen Tageszeitung stand heute im Kommentar zu seinem Leben und Wirken auch der Hinweis das die Arbeit in den unteren Schichten für und bei Apple unter teilweise unwürdigen Bedingungen zu Hungerlöhnen verlief und das Genie davon sehr wohl wusste und nichts dagegen unternahm.

M.f.G. Richard III.

Fr, 07.Okt 2011, 18:00
JumpyCat hat geschrieben:
Meriten hat geschrieben:Beruflich absolut top und für mich selbst eine Inspiration. Sein Privatleben mit vielen "Wirrungen" möchte ich allerdings nicht leben wollen. Ich frage mich, ob er rückblickend wohl sein Leben anders leben würde.
Von den vielen "Wirrungen" seines Privatlebens höre ich heute zum ersten Mal, weiß ja nicht, wo Du das her hast. Werde mir in den nächsten Wochen seine Biographie zulegen und vielleicht hinterher etwas schlauer sein.
Zum Beispiel einfach mal nach "Lisa Brennan-Jobs" googeln. Das ist sicherlich nicht das Verhalten eines großen Mannes und leider auch nicht das einzige Beispiel, das mir missfällt. Ich möchte aber nicht im Nachhinein und zumal er gerade gestorben ist, ein großes Fass aufmachen. Mich würde eher interessieren, ob er im Laufe der Zeit auch seine Einstellung geändert hat.

Gruß,
Meriten

Sa, 08.Okt 2011, 18:26
Mann sollte aber zu seiner Verteidigung sagen, dass der Mann in einem Staat groß geworden ist, indem der Kapitalismus in seiner reinsten Form ausgeübt wird!

Also nicht so wie bei uns, da in Deutschland das Christilich-Soziale ebenfalls eine wesentliche Rolle spielt. Folglich kann man bei uns von der Ausübung eines Christlich Sozialen Kapitalismus sprechen, indem der Starke dem Schwachen hilft (in Form von Hartz IV und der Zuteilung einer eigenen Sozial-Wohnung).

Drüben hast du halt Pech gehabt, wenn du deinen Job verlierst, da gibt es keinen der jemanden dann hilft.

Somit hast du keine andere Wahl als ein harter Kapitalist zu werden, der nur durch Leistung überzeugen kann. Jede Art von Sozialem setzt der Amerikander mit Kommunismus gleich und dem entsprechend sind dann auch die Reaktionen. Mit Menschlichkeit gewinnt der reine Kapitalist keinen Profit, deswegen hat sich Steve Jobs als wahrer Amerikaner sehr gut behauptet und den Markt mit seinen Innovationen bereichert!

Sa, 08.Okt 2011, 20:01
Steve Jobs wuchs bei Adoptiveltern auf, einfache, geringverdienende Arbeiter, die mit dem Wenigen, was sie hatten, sein Studium finanzierten.

Als Steve Jobs merkte, wie seine Adoptiveltern deshalb noch mehr verarmten, warf er dieses Studium hin und wechselte in sein späteres Metier hinein, in welchem er final der Welt seinen Stempel aufdrückte.

Er gab Zeit seines Lebens alles vor, Konkurrenz belächelte ihn anfangs regelmäßig, um dann seine Ideen zu übernehmen und nachzuahmen.

Er war den anderen stets um Wellenlängen voraus.

Auch schlechte finanielle Zeiten durchstand er - immerhin war er mal mit rund 1 Mlliarde in den Miesen, was ihn nicht davon abhielt, beinahe zur selben Zeit einen Mitbewerber für 150 Mio aufzukaufen mit dem Ergebnis, dass er danach erfolgreicher denn je wurde.

Auch bewies er nachweislich soziales Engagement in Bezugauf Behinderte und Kinder - dort spendete er nicht unbeträchtliche Summen und engagierte sich, was das das " Ausbeuten " eigener Arbeiter zwar nicht aufhebt, aber doch einen Gegenpol bildet.

2003 wurde bei ihm eine sehr seltene Form von Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert und man gab im noch maximal 6 Monate zu leben - dann war sein Krebs doch operabel, er bekam Jahre später eine Leber transplantiert und bereits 6 Monate später bereicherte er die Welt mit weiteren Errungenschaften.

Legendär seine Vorträge - und besonders jene 6 Tge vor seinem Tod, in welchem er diesen als Bereicherung empfand.
Er hatte schon vor seinem Ableben seinen Frieden mit sich selbst gemacht.

Das alles sollte auch gesagt sein.



DomHunter
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Sa, 08.Okt 2011, 22:01
Hallo Zusammen, ich bin da anderer Meinung. Klar, Steve Jobs ist tot, okay, ja, ist tragisch, ruhe er in Frieden, es sei ihm vergönnt, und klar sollte kein Mensch an Krebs sterben müssen, der Krebs ist eine dreck...., weiß ich, mein Vater ist auch an Krebs gestorben und das sehr qualvoll. - Aber ich kann dieser Lobhudelei für Apple nichts abgewinnen. Im Gegenteil, der ganze Apple-Schamott ist eine riesengefahr für Leute wie mich. Wer hat Touch Screen erfunden? Apple. Wer macht den Mist nach? Die Konkurrenz. Computer mit Touch Screen sind für mich und meinesgleichen unbedienbar, noch unbedienbarer als eine Maus. Wir brauchen Computer mit einer anständigen Tastatur und anständigen Tastaturbefehlen, sonst können wir sie trotz Sprachausgabe und Braillezeile nicht bedienen. Die ganze Apple-Familie ist für unsereinen absolut unbedienbar, ebenso wie ein Bankautomat mit Touch Screen, was sich auch immer mehr breit macht. Ich wünschte, es hätte Apple nie gegeben, dann gäbe es auch diese unseligen Touch Screen-Gerätschaften nicht, die die Computerbedienung für uns Blinde unmöglich machen. Das greift immer mehr um sich wie ein Virus, wie ein sehr bösartiger Virus, und ist eine große Gefahr für uns. Was nützt es, überall Barrierefreiheit zu fordern, und dann kommt dieser Unfug daher? Windows war schon schlimm genug, für uns war MS-DOS das ideale, hätte man ausbauen können. Für Windows konnten Hilfsmittel erfunden werden, die die Bedienung ermöglicht haben und bisher noch ganz gut ermöglichen, aber wenn dieser Touch Screen-Virus immer weiter um sich greift, dann wird es dafür keine Hilfsmittel geben, denn wie sollte man die erfinden, wie sollten dafür Bedienungsmöglichkeiten ohne zu sehen gefunden werden? Tragisch, dass Steve Jobs tot ist, aber ich hoffe auch, dass Apple jetzt in absehbarer Zeit vom Markt verschwindet und wieder vernünftigere Computer gebaut werden. Handys werden von mir sowieso grundsätzlch ignoriert, die existieren für mich genausowenig wie vor 20 Jahren. Darüber sollte mal nachgedacht werden. - Und um zu unserem Thema SM zurückzukommen: Hätte es von Anfang an Apple-Computer gegeben und solche Abartigkeiten wie Iphone und IPad - alleine von den Worten wird mir schon schlecht -, dann hätte ich nie das Internet bedienen können und wäre heute nicht im Dominaforum und hätte niemals Informationen über SM bekommen können. Diesen Appell musste ich jetzt einfach loslassen. In diesem Sinne bis neulich: Dreiachser.

Auch das...

So, 09.Okt 2011, 20:23
...

Steve Jobs gestorben, Krebs seit 2004...
Vermögen, lt. „Fortune“, ca 8,3 Mrd. Dollar.
Unter der Armutsgrenze, rd. 46 Millionen US-Amerikaner,
Lebensmittel auf Lebenmittelkarten, wie in Kriegs- und Nachkriegszeiten bei uns...
Man muss sein Geld zusammen halten...sonst stirbt man arm.

Re: Auch das...

So, 09.Okt 2011, 21:43
erodom hat geschrieben:...

Steve Jobs gestorben, Krebs seit 2004...
Vermögen, lt. „Fortune“, ca 8,3 Mrd. Dollar.
Unter der Armutsgrenze, rd. 46 Millionen US-Amerikaner,
Lebensmittel auf Lebenmittelkarten, wie in Kriegs- und Nachkriegszeiten bei uns...
Man muss sein Geld zusammen halten...sonst stirbt man arm.
Falsch. 2003 kam die Diagnose.
Bello e impossibile
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