Sa, 08.Sep 2007, 21:25
von Dreiachser
Hallo zusammen,
ich denke, ich gehe mit meinem Beitrag mal zurück zum Thema, weg von Rechtschreibfehlern und ob jemand locker bleibt oder nicht .
Die Frage war doch, ob man als Gast „Einzelkämpferinnen“ bevorzugt oder Großstudios. Nun, ich kenne keine Großstudios und auch keine Studios, wo mehr als eine Dame praktiziert. Bisher war ich nur in zwei Studios, und das waren einzelne Damen: Lady Sabine Weber vom Allroundstudio in Nürnberg und Madame Yvonne Dominique vom Studio Sturm in München, die sich jetzt, nachdem sie in neue Räumlichkeiten umgezogen ist, Madame Libelle nennt. Zu dieser Session vor etwa 2 Wochen werde ich mich bei „Dominas in München“ noch äußern. Ich werde zu beiden wieder hingehen, wenn es sich irgendwann machen lässt.
Größere Studios schrecken mich rein gefühlsmäßig ab. Das lässt mich an große Arztpraxen denken, Gemeinschaftspraxen, wo viel Personal rumläuft und viele Patienten. Wenn ich daran denke, dass sich dort u.U. die Gäste gegenseitig über den Weg laufen und man auch, wie in einigen Berichten schon erwähnt wurde, abgefertigt wird wie am Fließband, das lässt mich an Massenabfertigung und Supermarkt denken, unpersönlich und kalt, aber das sind nur Gedanken meinerseits, vielleicht ist es ja in guten Studios nicht so. Bisher habe ich keines kennen gelernt und auch ehrlich gesagt Hemmungen davor, weshalb ich mir, als ich zum ersten Mal woanders als in Nürnberg Erfahrungen sammeln wollte, in München wieder eine Domina im eigenen Einzelstudio suchte. Ich hatte Hemmungen, beim Bizarradies oder wie die großen Münchener Studios noch heißen anzurufen, aber das liegt wohl auch daran, dass ich an sich sehr menschenscheu bin und es für mich schon Überwindung bedeutet, auf EINEN Menschen zuzugehen und bei einem Telefonat, bei dem ich die Stimme der Dame höre und dadurch merke, ob sie mir schon mal von dieser Seite sympathisch ist oder nicht, zu entscheiden, einen Termin zu machen, und dann bei einem relativ kurzen Vorgespräch so viel Vertrauen aufzubauen, dass ich mich jetzt dieser Frau ausliefere und von ihr Praktiken an meinem Körper vornehmen lasse, die außerhalb der BDSM-Kreise als pervers und krank gelten. Das ganze dann in einem großen Studio, wo man sich drei, vier oder mehr Damen vorstellt und dann recht schnell entscheiden muss, mit wem man die Session durchführen will. Das würde mich überfordern. Andererseits würde es mich schon mal reizen, beispielsweise in Berlin die Residenz Avalon zu besuchen, wenn man die Berichte auf deren Webseite liest, das würde mich schon mal reizen, eine solche Wochenendveranstaltung zu besuchen, und vielleicht klappt es auch mal. Aber noch bin ich nicht so weit, für eine Session von ein, zwei Stunden in ein Großstudio zu gehen. Vielleicht ändert sich das mal, aber noch kann ich mir das nicht vorstellen. Deshalb sage ich heute ganz klar: Ich ziehe die Einzelkämpferin vor.
In diesem Sinne bis neulich: Dreiachser.