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Domina -hauptberuflich oder nebenberuflich?

Do, 30.Aug 2012, 17:48
Hallo an alle,

mich würde mal interessieren, ob es mehr Dominas gibt die ihren Job hauptberuflich, oder nebenbei ausüben.

Eine Freundin von mir, bildet sich ein das hauptberuflich machen zu wollen (bisher hat sie es nur nebenher betrieben).

Gerne können auch Subs, die einige persönlich kennen, hier ihre Erfahrungen schreiben.

Mir kommt es nämlich abundzu so vor, als könnte man sich mit dem Job nur ein Zugbrot verdienen.....und das es wenige gibt, die wirklich Hauptberuflich in dieser Branche arbeiten.

Aber ganz sicher weiß ich es eben nicht.

Dankeschön für eure Antworten!

Re: Domina -hauptberuflich oder nebenberuflich?

Do, 30.Aug 2012, 18:48
Hallo wolfhawk,

eine generelle Aussage kann ich zwar nicht treffen, berichte aber gerne über meine Erfahrungen.

Ich persönlich kenne fast alle Varianten:

Ich habe seit knapp drei Jahren ein eigenes Studio, und lebe hauptberuflich davon.
Vorher habe ich hauptberuflich in einem Studio mitgearbeitet, und konnte ebenfalls davon leben.

Die Variante "drei Tage angestellt im Büro, und 2 Tage im Studio" kenne ich aber ebenso wie die Variante "von 8-12 im Büro und ab 13 Uhr im Studio".

Das lag in meinem Fall aber nicht am mangelndem Verdienst im Studio, sondern an der Tatsache, daß ich mich zur damaligen Zeit nicht entscheiden konnte/wollte, welchen der beiden Berufe ich vollzeitmäßig ausüben wollte.

Ob Deine Bekannte hauptberuflich von ihrem Domina-Dasein leben kann, hängt natürlich von vielen Faktoren ab: Dem Standort, ihrem Service-Angebot, ihrem Alter, ihrem Aussehen und ihrem Können.

Da hilft nur eine objektive Marktanalyse und gute Selbsteinschätzung.

Da Deine Bekannte ja bereits nebenerwerblich als Domina tätig ist, sollte sie einschätzen können, wieviele Gäste sie am Tag / in der Woche / im Monat spielen müsste, um auf einen annehmbaren Umsatz zu kommen.

Es gibt sicherlich viele Damen, die von ihrem Domina-Hauptberuf gut bis sehr gut leben können; es gibt aber auch viele Kolleginnen, die am Existenzminimum herumkrebsen.

Die Vorteile eines angestellten Jobs + Nebenerwerb als Domina liegen auf der Hand:

regelmäßiges Einkommen, wenn man angestellt ist, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, bezahlter Urlaub

All dies sind natürlich Dinge, die eine hauptberufliche, selbständig arbeitende Domina nicht hat.

Und es kann ja durchaus ein beruhigendes Gefühl sein, die Miete/Fixkosten mit dem Angestelltengehalt zahlen zu können, und sich ein wenig das TG mit dem Nebenerwerb aufzubessern. *smile*

Die Nachteile sind vielleicht nicht ganz so sichtbar und hier schildere ich Dir gerne meine Erfahrungen:

Als ich noch im Büro war, hatte ich während der Bürozeit natürlich nicht die Möglichkeit, Terminvereinbarungen zu treffen, weil ich ja nicht einfach ans Handy gehen konnte.
Und natürlich bin ich auch desöfteren nicht um 12 Uhr aus dem Büro gekommen, wie geplant, sondern habe Überstunden geleistet.

Auch da war es für Gäste unmöglich, mich telefonisch zu erreichen.

Meine Gästezahlen sind dadurch def. geschrumpft.

Das Umschalten vom einen, in den anderen Beruf war für mich manches Mal schwierig. Man hatte noch den Kopf voller Bürokram, hetzte Richtung Studio, und sollte dann flockig-erotisch einen Gast spielen, und sich seinen Streß natürlich nicht anmerken lassen.

Spätere Abendtermine habe ich damals generell nicht angenommen; sonst wäre ich am nächsten Tag im Büro zu müde gewesen.

Die Vorteile des hauptberuflichen Domina-Daseins können natürlich die flexiblen Arbeitszeiten und die Selbständigkeit sein.

Nachteil ist bei vielen Damen, daß sie gegebenenfalls Gäste spielen müssen, die sie eigentlich nicht spielen möchten (sei es nun aus Erschöpfung, oder weil der Gast einem nicht liegt).

Ob Deine Bekannte so "gut" ist (egal aus welchen Gründen), sich nicht verbiegen zu müssen, weil das Geld sonst fehlen würde, das muß sie natürlich selbst beurteilen.

Letztendlich habe ich mich für den Beruf entschieden, der mir flexiblere Arbeitszeiten und mehr Eigenständigkeit bringt...und besonders wichtig: mir mehr Spaß macht!
Und das ist in meinem Fall definitiv der Beruf der Domina.

Dafür habe ich das beruhigende Gefühl eines angestellten Gehaltes aufgegeben...und bisher nicht bereut.

Ich wünsche Deiner Bekannten viel Kraft, um die - für sie richtige - Entscheidung zu treffen.

just my two cents,
LadyTanja
_______________________
www.lady-tanja-hamburg.de
http://blog.lady-tanja-hamburg.de
www.galerie-de-sade.de/Hamburg/Lady-Tanja-a302.html

Re: Domina -hauptberuflich oder nebenberuflich?

Mo, 05.Nov 2012, 00:48
Dem Beitrag meiner befreundeten Kollegin, Tanja, gibt es kaum noch etwas hinzuzufügen.
Ich selber lebe hauptberuflich vom Domina-Sein. Und lebe gut davon.
Natürlich zahle ich auch brav meine Steuern!
Gut leben tue ich aber nur, weil ich zuvor fast 10 Jahre im Vertrieb und Marketing eine leitende Position hatte, und diese Mechanismen sehr gut kenne. Es reicht heutzutage eben nicht mehr, dass man gute Arbeit macht, man muss dies auch noch gut verkaufen.

Ich kenne etliche Frauen, die sehr gut von ihrer Domina-Arbeit leben. Alle diese machen ein super Marketing. Es ist keine dabei, die nur in einem Studio rumsitzt und auf Gäste wartet.
Solche verdienen zum Teil auch ganz brauchbar. Das hängt dann vom Angebot oder Aussehen ab.
Für sehr viele reicht das, was sie als Domina verdienen, aber leider nicht aus, um davon zu leben. Bei einigen Kolleginnen, verstehe ich selber nicht, warum die so wenig Kunden haben. Und extrem viele Sexworkerinnen sind eh dauernd pleite.
Also, das Geld liegt leider nicht auf der Straße.

Falls die Kollegin mal Tipps braucht, kann sie sich gerne bei mir melden. Ich helfe gerne, sofern ich das denn kann.

Gruß,
Johanna
JOHANNA WEBER
Berührbare Dominanz
mit Intelligenz
0151 - 1751 9771
info@johannaweber.de
https://johannaweber.de/

Re: Domina -hauptberuflich oder nebenberuflich?

Do, 04.Jul 2013, 03:14
Ich möchte weder den Hauptberuf missen noch die zweitberufliche Domina-Tätigkeit.

Immerhin habe ich mal mit sehr hoher Motivation studiert und fände es sehr schade, gar nicht mehr gemäß der entsprechenden Qualifikation zu arbeiten -
es geht also bei meiner hauptberuflichen Arbeit nicht nur um die Sicherheit eines geregelten Einkommens, sondern auch um mein Interesse und ein Können, was ich nicht verkümmern lassen möchte. Dennoch hat die hauptberufliche Karriere unter dem Domina-Outing gelitten, und auch das bedauere ich zwar, bereue es aber nicht. Aktuell bin ich daher in der Industrie gelandet und nicht mehr in der Forschung tätig.

Sprich: es wäre mir lieber, wenn mein damals angehender Doktorvater keine Sorge gehabt hätte, dass "mein Gewerbe geeignet sei, dem öffentlichen Ansehen des Institutes zu schaden" und mich als wissenschaftliche Mitarbeiterin zu beschäftigen, ABER wenn die Alternative nur ein Doppelleben gewesen wäre, dann hätte ich das eben auch nicht führen wollen.

(A propos: sollte hier irgendein Professor/Forschungsleiter der Medizin, Biowissensschaften oder Naturwissenschaften mitlesen und mir eine Stelle mit Promotionsmöglichkeit zum Dr.rer.nat. anbieten wollen oder solltet ihr jemand Entsprechendes kennen, der mich wirklich nach Leistung und nicht nach Dünkel beurteilen möchte - bitte SEHR gerne PM an mich!)
Antworten

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