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Schlösschen - Prostituierten"schutz"gesetz

Fr, 07.Jul 2017, 05:46
Aufgrund der neuen Gesetzeslage muß ich mein kleines Schösschen-Team leider auflösen.

Raumanmietungen von Kolleginnen sind ab sofort nicht mehr möglich.
Sessions mit mehreren Damen sind leider auch nicht mehr möglich.

Ich bedanke mich bei meinen Damen (Madame Mabelle, Fräulein Zartbitter) für die tolle Zusammenarbeit in den letzten 2 Jahren.

Zukünftig werde ich das Studio wieder alleine betreiben. Für meine Gäste bleibt alles beim Alten.

traurig,
Lady Tanja
_______________________
www.lady-tanja-hamburg.de
http://blog.lady-tanja-hamburg.de
www.galerie-de-sade.de/Hamburg/Lady-Tanja-a302.html

Re: Schlösschen - Prostituierten"schutz"gesetz

So, 09.Jul 2017, 12:44
Ich lese immer etwas von Genehmigungspflicht der Räume, was auch verständlich ist. Ein Bordell neben einer Schule kommt nicht gut an.
Nun ist es aber doch so, dass ein Studio bereits genehmigt ist und somit von mehreren Damen benutz werden kann, so sagt es zumindest mein gesunder Menschenverstand.
Sollte es nicht so sein und jede Domina ein eigenes Studio haben müssen, wird es sehr eng auf dem Immobilienmarkt.
Wenn eine Domina Räume nicht an eine andere Domina vermieten darf, darf dann ein Hauseigentümer an eine Domina oder einer Prostituierten vermieten?

Sollte es wirklcih so sein, dass ein Studio immer nur von einer Dame genutz werden darf, sinken die Angebote in den Städten drastisch.

Skandal im Sperrbezirk !!!
Mag die Leidenschaft, die Leiden schafft.

Nicht, weil es schwer ist, wagen wir es nicht,
sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer

Die Schmerzen und Qualen des Sklaven sind zur Ergötzung und Freude der Herrin,
die Spuren sind sein Lohn

Re: Schlösschen - Prostituierten"schutz"gesetz

So, 09.Jul 2017, 14:49
Dann sind die Studios im Gewerbegebiet klar im Vorteil.
Im Gegenzug würde es bedeuten, dass einige alt eingesessene Häuser geschlossen werden, egal ob Studio oder Bordell.

Ich würde eine Mietgemeinschaft gründen und schon können beliebig viele Damen arbeiten.
Mag die Leidenschaft, die Leiden schafft.

Nicht, weil es schwer ist, wagen wir es nicht,
sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer

Die Schmerzen und Qualen des Sklaven sind zur Ergötzung und Freude der Herrin,
die Spuren sind sein Lohn

Re: Schlösschen - Prostituierten"schutz"gesetz

So, 09.Jul 2017, 20:17
Ich habe mich einmal durch die Galerie de Sade gearbeitet und jetzt qualmt mein Kopf.
Ich verstehe gar nichts mehr.
Das Schlößchen-Team wird aufgelöst wegen dem neuen Gesetz, auf der anderen Seite werden Events, Ausbildungen, Session mit zwei Dominas, Suche nach Übungsobjekten, Dreh von Videos, Gemeinschaftserziehungen usw. angeboten. Das volle Sortiment.
Mag die Leidenschaft, die Leiden schafft.

Nicht, weil es schwer ist, wagen wir es nicht,
sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer

Die Schmerzen und Qualen des Sklaven sind zur Ergötzung und Freude der Herrin,
die Spuren sind sein Lohn

Re: Schlösschen - Prostituierten"schutz"gesetz

Mo, 10.Jul 2017, 05:42
Ich bin tatsächlich ein wenig verwundert über die Reaktionen. Habt ihr denn in den letzten 2 Jahren so überhaupt nicht mitgelesen, was das neue Prost-Gesetz bedeuten wird?

Ob ein Studio eine Konzession erhalten wird, hängt u.a. von folgenden Faktoren ab:

- 2 Sanitärräume
- Notrufsysteme in allen Räumen
- abschließbare Spinde
- Verbot von Übernachtungsmöglichkeiten

Außerdem muß ich als Betreiberin:

- Kontrolle der Hurenausweise der Kolleginnen
- Vorlegen eines Betriebskonzeptes bei der zuständigen Behörde


...und vielerlei Auflagen mehr. Die Gebühren für eine Konzessionierung sind auch nicht gerade aus der Portokasse zu bezahlen.

Bei mir persönlich würde im Übrigen ein Antrag auf Konzessionierung bei der zuständigen Baubehörde das Outing eines Verwandten nach sich ziehen, der dort arbeitet.

Für mich alles gute Gründe, um nicht zu konzessionieren.

Da ich mein kleines Studio alleine tragen kann, verlieren dank des Gesetzes nun zwei Kolleginnen aus meinem festen Team einen tollen Arbeitsplatz.

Auch andere Kolleginnen, die nicht auf meiner HP genannt waren, und ebenfalls desöfteren bei mir angemietet haben, müssen sich einen neuen Wirkungskreis suchen.

Die Studios, die z.B. in der GdS mit mehreren Damen werben, haben sich entweder dazu entschlossen, zu konzessionieren (der Gesetzgeber erlaubt eine Übergangsfrist bis zum 30.09.17 bis zur Antragstellung) oder aber sie ignorieren die Gesetzeslage und riskieren hohe Bußgelder.

Ich tue das nicht.

Velvet Steel hat ja netterweise den Link zum Baurecht bereits gepostet.

Und wer Lust hat, sich durch die geschätzten 140 Seiten des GEsetzes zu arbeiten, googelt einfach nach "Prostituiertenschutzgesetz".

@Tattoo: Mietgemeinschaft ist nicht möglich. Da hat der Gesetzgeber vorgesorgt. Näheres im Gesetzestext.

Das Studiosterben kleinerer Studios hat doch schon begonnen (ich verweise aufs Schlösschen und das Studio Rex), und es wird sich fortsetzen...

So weit von mir,

lieben Gruß,
Lady Tanja
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Re: Schlösschen - Prostituierten"schutz"gesetz

Mo, 10.Jul 2017, 07:05
Tanja hat geschrieben:Habt ihr denn in den letzten 2 Jahren so überhaupt nicht mitgelesen, was das neue Prost-Gesetz bedeuten wird?
ehrlich gesagt nein.
Zwar habe ich verfolgt, dass es stark thematisiert wurde, jedoch nicht die Inhalte.
Zum einen betreibe ich kein Bordell und zum anderen kann ich eh nicht ändern, was da fabriziert wird - schon gar nicht, ohne mich als Kunde zu outen.

Die Inhalte klingen als gäbe es nur Zwangsprostituierte und jeder "armen Hure" möchte man das erbärmliche Leben in den Dreckslöchern etwas angenehmer machen.

Wen und was man damit aber trifft, wird entweder übersehen oder in Kauf genommen, möglicherweise unter dem Aspekt "ist doch schön wenn der Schweinkram vom Markt verschwindet".

Re: Schlösschen - Prostituierten"schutz"gesetz

Mo, 10.Jul 2017, 07:30
Herr Müller-Schulze hat geschrieben:Die Inhalte klingen als gäbe es nur Zwangsprostituierte und jeder "armen Hure" möchte man das erbärmliche Leben in den Dreckslöchern etwas angenehmer machen.

Wen und was man damit aber trifft, wird entweder übersehen oder in Kauf genommen, möglicherweise unter dem Aspekt "ist doch schön wenn der Schweinkram vom Markt verschwindet".
Genau darum geht es auf'm bzw. unterm Strich: nicht Schutz, sondern Schikane!

Fast alle gesetzlichen Bestimmungen gehen an der Realität vorbei, auf Fachfrauen wird nicht gehört, da findet man eher die Ansichten der selbsternannten "Schutzpatronin" sämtlicher (Zwangs)Prostituierten Alice Schwarzer wieder.

Bis jetzt sind die Verwaltungen ja noch nicht in der Lage, das Gesetz anzuwenden. Ich bin aber mal gespannt, was dann passiert, wenn die ersten Kontrollen und "Zwangsregistrierungen" anlaufen....

Spätestens zum nächsten Jahreswechsel, wenn auch der Bestandsschutz keinen Bestand mehr hat, wird es spannend.

Grüße
Lederfreak
Optimismus für Singles: "Mein Bett ist halb voll!"

Re: Schlösschen - Prostituierten"schutz"gesetz

Mo, 10.Jul 2017, 07:40
Von " Sterben " möchte ich nicht sprechen, wohl aber von " Verändern " und " Anpassungen " an die neue Lage ( wie jetzt auch bei Tanja ).

Ich war letzte Woche z. B. in 4 verschiedenen Studios ( und vier unterschiedlichen Bundesländern bzw. Städten ), die Studiobetreiberinnen stehen in direkter Kommunikation mit verantwortlichen Stellen.
Und überall herrscht kein Ehrgeiz seitens dieser Stellen, die Keule rauszuholen - wenn also kein Recht gebeugt wird, sieht es danach aus, dass Studios, die bis dato noch nicht negativ aufgefallen sind, nicht viel zu spüren bekommen werden seitens Justizia und deren ausführenden Organen.
Von Vorteil ist, als Vermieter aufzutreten, nicht als Betreiber und sich auch administrativ umzustellen und neu aufzustellen ( saubere Buchführung, Vermietungsverträge, Quittungen, Kassenbuch etc )
Bei Wohnungen ohne Gewerbebezug ist das Arbeiten in einer Wohnung mit SM Bereich zulässig, sofern die Ausübene Mieterin gem. Mietvertrag und dann selber konzessioniert ist.
Dann auch mal ein Wort zu sogenannten " Sperrbezirken ". Manch eine glaubt, sie dürfe dort überhaupt nicht arbeiten - Sperrbezirk heißt nichts anderes, als das - öffentlich - auf den Straßen Prostitution untersagt ist, nicht aber innerhalb Gebäuden.
In jeder Werbung sollte die Gesetzeslage in Wort berücksichtigt werden - bin ich also Themenzimmervermieterin, würde ich das nicht mehr SM Studio nennen, sondern die Wortwahl anpassen.
Es gäbe dann auch keine Mitarbeiterinnen mehr, sondern Mieterinnen.
Hinweise darauf sollten auf keiner Homepage fehlen - also alles so, wie es z. B. in Bayern schon lange gang und gäbe ist.
Und kurz noch zur Kondompflicht - bei Nichteinhaltung wird nicht etwa die Dienstleisterin belangt, sondern nach Vorstellungen von Justizia der zahlende Kunde. Allein hieran macht sich der Unsinn diverser Neu- Regelungen schon fest - gar nicht durchsetzbar auf die Art.

Zusammengefasst verschwindet nach meiner Einschätzung kaum etwas von der Bildfläche, da man sich individuell auf seine Stadt und sein Bundesland bezogen neu aufstellt. Und das passiert auch gegenwärtig, nicht zuletzt durch die Aufklärungs- und Informationsarbeit der Sexworker.

Es geht eher um Veränderung, Verkleinerung oder bei bekannten Großstudios den Vorgaben entsprechend konzessionieren nach Baurecht und Brandschutz auf Basis von Bebauungsplan ( Misch- oder reines Gewerbegebiet ).
Mehrere Toiletten gibt es eh zumeist und für Extra- Zimmer zur Übernachtung der Mieterin muss halt noch gesorgt werden, sofern noch nicht vorhanden.
Bei Tanja ist es dann zuvorderst ein individuelles Outingproblem eines Verwandten, was final zu einem 1- Frau Unternehmen geführt hat.
Wobei bei bekannten, guten Stammgästen eine gewisse Kreativität in tatsächlicher Ausführung überall Einzug halten wird.

Wenn ich irgendwo oben falsch liege, bitte ich um Korrektur.



DomHunter
( ...Strap-it-On... )
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http://www.flash-emotions.com
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Re: Schlösschen - Prostituierten"schutz"gesetz

Mo, 10.Jul 2017, 10:19
Bei Wohnungen ohne Gewerbebezug ist das Arbeiten in einer Wohnung mit SM Bereich zulässig, sofern die Ausübene Mieterin gem. Mietvertrag und dann selber konzessioniert ist.
Ein-Frau-Unternehmen brauchen keine Konzessionierung, sondern "nur" einen Hurenpass, den es nach erfolgter Gesundheitsberatung gibt.
Diese Anmeldepflicht gilt für jede SW, wenn sie nicht illegal weiterarbeiten möchte.
Zusammengefasst verschwindet nach meiner Einschätzung kaum etwas von der Bildfläche, da man sich individuell auf seine Stadt und sein Bundesland bezogen neu aufstellt.
Die Einschätzung teile ich nicht...aber wir werden sehen.

Ansonsten stimme ich Dir zu: Es geht um Veränderung, Verkleinerung und eine gewisse Kreativität.

Große Studios werden keine andere Möglichkeit als die Konzessionierung haben, kleine SM-Studios werden sich sehr gut überlegen, ob sie konzessionieren werden oder nicht.

In Bayern sieht es sicher anders aus als in Hamburg.

Bei mir persönlich waren es erstens kaufmännische Überlegungen, sprich die Frage:
Verdiene ich mit Raumanmietung von Kolleginnen genug, um mir eine Konzessionierung leisten zu wollen?

Da ich mein Studio so konzipiert hatte, daß ich es alleine tragen kann, und ich mit meinen Gästen alleine genug verdiene, und nicht auf Kolleginnen angewiesen bin, konnte es nur eine Antwort geben: Keine Konzessionierung!

Das Outing meines Verwandten kam natürlich erschwerend hinzu.

Ich hab mir die Entscheidung nicht leicht gemacht und sie hat mich durchaus mehrere Wochen und Monate beschäftigt.

Ich mag es sehr, mit Kolleginnen zusammen zu arbeiten, und auch für den Gast ist eine weitere Dame ja ein willkommenes "Goodie".

Aber sei es drum: Das Schlösschen ist nun wieder ein 1-Frau-Betrieb, und alle Gäste, die eine intime Atmosphäre schätzen, sind bei mir weiterhin gut aufgehoben.

in diesem Sinne,
Gruß,
Lady Tanja
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www.lady-tanja-hamburg.de
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www.galerie-de-sade.de/Hamburg/Lady-Tanja-a302.html

Re: Schlösschen - Prostituierten"schutz"gesetz

Mo, 10.Jul 2017, 11:17
@Domhunter

Es ist ganz grossartig für die 4 Kolleg*innen, mit denen Du gesprochen hast, dass sie wenig bis gar nichts befürchten. Es freut mich für jede Einrichtung, wenn sie weiter machen können wie bisher.

Allerdings stehen diesen 4 Studios auch viele Kolleg*innen gegenüber, die jetzt ihre Räumlichkeiten verlieren, bzw. ihr Betriebskonzept dahin ändern, dass eine Enschränkung passiert.

Ich erhalte in der Woche mindestens einen Anruf von Kolleg*innen aus dem ganzen Bundesgebiet, die verzweifelt sind, weil sie keine Möglichkeit haben werden, an eine Konzession zu kommen.

Auch in Berlin schliessen Läden, das wird sich über das ganze Bundesgebiet auch verbreiten.

Deine Information bezüglich Sperrgebiet ist übrigens nicht ganz richtig:
Dann auch mal ein Wort zu sogenannten " Sperrbezirken ". Manch eine glaubt, sie dürfe dort überhaupt nicht arbeiten - Sperrbezirk heißt nichts anderes, als das - öffentlich - auf den Straßen Prostitution untersagt ist, nicht aber innerhalb Gebäuden.
Hier kannst Du nochmal nachlesen:
https://berufsverband-sexarbeit.de/sperrbezirk/

Sperrbezirke sind lokal unterschiedlich definiert und wer meint, nur der Strassenstrich, bzw. die "öffentliche" Prostitution sei betroffen, irrt in den meisten Fällen gewaltig.

Den Irrtum mit der Einzelkonzessionierung bei Einzelmieter*innen hat Tanja ja schon gut aufgeklärt.

Übrigens: auch das Vermieten von Themenzimmern fällt unter das Führen eines Bordellbetriebes, ausser Du bietest tatsächlich einen Übernachtungsbetrieb an, zum marktüblichen Preis und legst ausdrücklich fest, dass das Anmieten zum Zwecke der Prostitution verboten ist.

Leider gibt es keinen netten kleinen "Workaround".

Ob und wie krass die Keule des baurechts und der Konzessionierung darniederknüppelt, werden wir in naher Zukunft sehen. Für die Kolleg*innen in Ba-Wü, Bayern, Saarland und evtl. auch in Bremen seh ich aber schwarz.

Funfact: Bremen vergibt Aliase für Kolleg*innen, die sich einen Aliasausweis ausstellen lassen wollen.
Lady Velvet Steel

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