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Sa, 23.Mai 2009, 06:52
Jeanies hat geschrieben: Ob hier jemand ist, der da schon geboren war?

Herzliche Grüße
winke winke
Domhunter, der war ja schon dabei, als der Fussball erfunden wurde %lach%
dum spiro, spero....

So, 31.Mai 2009, 19:53
Ich habe es geahnt, die Bayern sind mit Klinsmann nicht Meister
geworden, und normalerweise wäre das diese Saison wirklich machbar
gewesen. Aber Schwamm drüber, und nächste Saison wieder besser
machen.

Und andererseits: Wer so viel Tore schießt wie Wolfsburg, der hat es
irgendwo auch verdient, das muß man anerkennen. Und so ist mal ein
Verein Meister geworden, der es noch nie vorher war. Zum Großteil ist
das sicher auch ein Verdienst vom Trainer.

Und das beste an der ganzen Saison: Die 05-er sind wieder da, nächste
Saison ist wieder Fastnacht in der Bundesliga!

Gruß an alle

Andi62

So, 31.Mai 2009, 20:57
05 gegen FC? Und beide auch noch zum Faschingsverein nach München? Gibt es eigentlich auch Karneval auf Schalke oder erwecken die nur immer den Eindruck?

Die Bayern kaufen jetzt erst mal wieder die Konkurrenten schwach und werden im nächsten Jahr wieder souverän Meister, Pokalsieger.

Herzliche Grüße
winke winke

Di, 02.Jun 2009, 16:53
GGGGGRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRR %puh% %puh% %puh% %puh% %red% %red% %red%

OK, welche der Damen meldet sich freiwillig, um unserem abtrünnigen Christopherus Däumling mal so richtig die Eier lang zu ziehen (Instanbuler Dominas bevorzugt.)
Das wäre mir eine Herzensangelegenheit, und im Gegensatz zu Daum ist es mir damit verdammt ernst.

Di, 02.Jun 2009, 18:53
Einfach unglaublich :shock: :shock: :shock: :shock:

Es gibt Nachrichten die fühlen sich an, als hätte man voll einen in die Fresse bekommen. Wenn dieser „Schlag“ auch noch völlig unerwartet kommt, weiß man, wie sich ein klassischer mentaler K.O. anfühlt.

Diese Erfahrung durfte jetzt die FC-Gemeinde machen. Der K.O.-Schläger trägt den Namen Christoph Daum, auch unter den Kampfnamen „ Messias“ in Köln bekannt.

Aber der Reihe nach.

Die Ausgangssituation war eine denkbar einfache:
Auf der einen Seite befand sich ein Traditionsverein, der in den Niederungen des deutschen Fußballs mehr oder weniger ums Überleben kämpfte. Gebeutelt von jahrzehntelanger sportlicher Misswirtschaft und zahllosen Fehleinkäufen, bedurfte es etwas oder jemanden besonderes, um aus dem nicht mehr anhalten wollenden Fahrstuhl erfolgreich und nachhaltig auszusteigen.

Auf der anderen Seite befand sich ein Trainer, der in Europa ein anerkannter und geachteter Fußballtrainer war. Mit der Einschränkung, dass er in seiner Heimat weder anerkannt, noch geachtet war. Durch Drogenmissbrauch, den ihm der Eine oder Andere sicherlich noch verziehen hätte, und vielmehr durch hemmungslose Lügen, verspielte er sich binnen Tagen seine über Jahre aufgebaute Reputation in ganz Deutschland. Das heißt FAST in ganz Deutschland. Denn es gab eine Stadt, eine Region und eine gigantische Fangemeinde, die trotzdem er auch sie auf infame Art und Weise belogen und betrogen hatte, nach wie vor zu ihm hielt.

Schließlich kam es, wie es vielleicht kommen musste: Der Traditionsverein und der Messias fanden wieder zueinander. Nicht auf „normale“ Art und Weise – nein, der Traditionsverein kroch auf allen Vieren durch die Flure eines Krankenhauses, bis sich der Messias nach anfänglichen Dementis nach etlichem Flehen und Betteln zu einer Zusage erbarmte. Natürlich zu seinen Bedingungen. Zu Bedingungen, die ihm jederzeit diesen Schlag in die Fresse jener die ihn anbeteten erlaubte. Die Aussicht, mit seiner angeblichen „Herzensangelegenheit“ seine Reputation in der Heimat aufpolieren zu können, wird wohl letztendlich den Ausschlag für sein „Ja“ gegeben haben. Grundsätzlich war auch nichts dagegen einzuwenden, schließlich hätte diese Liaison eine klassische Win/Win-Situation darstellen können. Hätte….

Was dann zunächst folgte, war an inkompetenter Personalpolitik kaum noch zu toppen. Es wurden Fußballspieler ans Geißbockheim geholt, die diese Bezeichnung fast schon nicht mehr verdienten. Entweder handelte es sich um Söldner die aber auch wirklich ALLES taten um sich diese Bezeichnung redlich zu verdienen, oder es waren Rekonvaleszenten, die sich für viel Geld im Sanatorium zu Mümgersdorf gesund pflegen lassen durften. Das dies zu keiner Zeit von ihnen mit auch nur einem Minimum an Leistung gedankt wurde, sei hier nur am Rande erwähnt. Als Krönung präsentierte man dann noch brasilianische Ballzauberer, vom windigsten aller südamerikanischen Menschen-Dealer vermittelt. Aber vielleicht hatte sich das noch nicht bis nach Wien oder Istanbul herumgesprochen. Sicher ist allerdings, dass man in Köln jeden anderen Trainer für diese Transfers nach Leverkusen geschleppt und mit rostigen daumendicken Nägeln ans Bayer-Kreuz genagelt hätte.

Nicht so den Messias. Nicht den Mann, dem man im öffentlichen ersten Training vor über 10.000 Zuschauern seine Babys zur Segnung hingehalten hatte. Liebe, Hoffnung und Glaube sind eben oftmals stärker, als allzu harte Tatsachen. Nur so überleben ganze Religionen und ihre Erlöser - auch in Köln.

Im folgenden Jahr schließlich, rüstete man eine Zweitligamannschaft auf, wie es das in der Geschichte der zweiten deutschen Liga wohl nicht allzu häufig gegeben haben dürfte. Selbst den Kapitän eines Champion-League-Teilnehmers lotste man an den Rhein. Es dürfte unumstritten sein, dass dies der Verdienst Daums war. Wer allerdings auch nur einen Hauch Champions-League oder wenigstens einen für Zweitligaverhältnisse vertretbaren Fußball erwartete, der wurde bitter enttäuscht. Der FC taumelte mehr schlecht als recht durch die Saison. Unbegreifliche Aufstellungen, nicht nachvollziehbare Auswechslungen, unverständliche Taktiken waren an der Tagesordnung und zogen sich wie ein rot/weißer Faden durch die Saison. Nicht wenige behaupten nach wie vor, dass es lediglich einer zu grünen Mannschaft aus Hoffenheim, die dem unmenschlichen Druck von 50.000 Fanatikern nicht standhielt, sowie einem überforderten Mainzer Trainer, der seine Mannschaft ins offene Kölner Konter-Messer rennen ließ, zu verdanken war, dass der Aufstieg überhaupt klappte. Es sei jedem selbst überlassen wie das zu beurteilen ist, ich sehe es aber ähnlich.

Über die vergangene Saison kann man sicherlich auch streiten. Wenn der Erfolg Daum recht gibt, und ein 12. Platz in der ersten Bundesliga IST für einen Aufsteiger als Erfolg zu werten, dann hat Daum diese Saison nicht viel verkehrt gemacht. Für Freunde des Ballsports an sich allerdings, war die Saison wohl der blanke Horror. Sicher – die Siege in München, Hamburg und Stuttgart waren etwas Besonderes. Gläubige wie wir nun mal sind, kehren wir aber gerne das unglaubliche Glück, welches wir beispielsweise in München hatten, gerne mal unter den Rollrasen. Hätte der Schiedsrichter das legitime 1:0 von Klose richtig gewertet, hätten die uns aus der Arena geballert. Der HSV war körperlich und nervlich nach den Bremer Derby-Festspieltagen am Boden, wie es eine Mannschaft nur sein kann.
Vor allem waren aber die Heimspiele in Köln als Katastrophe zu werten. Fast allesamt. Mit Mühe und Not wurde ein Team aus Bremen geschlagen, welches unter Kennern nicht einmal die Bezeichnung „B-Team“ verdient hatte. In den Derbys wirkte die Mannschaft teilweise wie gelähmt. Soviel zum „Motivationskünstler“ Christoph Daum, der es nicht geschafft hat, die Mannschaft in den für die Fans wichtigsten Spielen der Saison richtig einzustellen. Nicht mental und schon gar nicht taktisch.

Was Christoph Daum letztendlich mit Matthias Scherz veranstaltete, kann man nur als „unwürdig“ bezeichnen. Dass man Matthes ein Abschiedsspiel verweigerte, kann man vielleicht noch akzeptieren (obwohl ich es definitiv NICHT tue). Allerdings nicht mit dem Hintergrund, dass man einem Ümit Özat, den ich übrigens sehr schätze und mag, der nicht ein Viertel der Zeit beim FC war, sogar ein internationales Abschiedsspiel gegen eine europäische Spitzenmannschaft gewährt. Daums Aussage in Hamburg, er hätte Scherz nicht eingewechselt, weil die Fans nach ihm riefen, ist für mich nicht einmal im Ansatz nachvollziehbar. Es ist ein Affront gegen Scherz UND gegen seine „Gläubigen“, die ihm immer und überall den Rücken freihielten. Wenn der Verein darüber hinaus einerseits beteuert Scherz sei in Sachen Vereinstreue selten, ja fast schon ein Unikat und springt andererseits so mit ihm um, dann hat dieses Verhalten in meinen Augen etwas von „gespaltener Zunge“. Wir wissen alle, dass Scherz weit davon entfernt ist, ein „Fußball-Künstler“ zu sein. Genauso gut wissen wir aber auch, dass er sich jederzeit und überall für uns den verdammten Arsch aufgerissen hat. Und er war nicht mehr oder weniger beim FC angestellt, als unsagbar viele, die für erheblich mehr Geld jeden Einsatz haben vermissen lassen.

An dieser Stelle noch einmal ein fettes DANKESCHÖN, Matthias Scherz!

Apropos Abschiedsspiel für Ümit – dieses Spiel mit Christoph Daum als Fenerbrace-Trainer wird doch nicht allen Ernstes stattfinden? Hier ist eine mittlere Katastrophe schon vorprogrammiert. Ein hämischer Spruch der Türken in Richtung FC-Fans, und der Kessel Müngersdorf geht in eine Art und Weise hoch, wie man es bisher nicht kannte. Die Verantwortlichen sollten es sich verdammt gut überlegen, ob sie Daum diesen Gang zumuten wollen. Ich vermag mir irgendwie nicht wirklich vorzustellen was passiert, wenn der auch nur seinen Kopf im Stadion blicken lässt. Der wird das Wort „Hass“ verbal-akustisch in seine Seele eingebrannt bekommen.

Bezeichnend dafür, wie sehr ihm der FC eine „Herzensangelegenheit“ war, ist für mich sein Anruf an Overath, in dem er, nach Aussagen Glowaczs, mit den drei Worten „ich bin weg“ einen Schlußstrich zog. Wenn wir Fans die Daumsche Faust in die Fresse bekommen haben, dann hat Overath mit diesen Worten einen Vorschlaghammer abbekommen. Gut das Overath, vielleicht auch verbunden mit ein wenig Selbstzweck, einem ehemals drogenabhängigen Lügner eine zweite Chance eingeräumt hat. Schlecht, dass es ihm von Daum so gedankt wird.

Mir tun die unzähligen Fans leid, die an Daum glaubten. An seine Beteuerungen, der FC läge ihm wirklich am Herzen. An dem, was er an Hoffnungen für die Zukunft unseres Vereins verkörperte. Ich bedauere jene, die sich an unzähligen Stammtischen, in etlichen Büros und auch in der eigenen Familie immer vor ihm stellten, an ihn glaubten, ihm den Rücken freihielten und Daum somit die Integration in der deutschen Trainergilde und unserer Gesellschaft überhaupt ermöglichten.

Diese Leute, ihre treuesten Fans, jene, die wie ein unsichtbarer Schild stets vor ihnen standen, „lieber“ Herr Daum, diese Leute haben sie mitten ins Herz getroffen.


Greetz

Mondragon
!!! Happy Peoples have NO Storys !!!

Di, 02.Jun 2009, 19:13
Tja Mondi, je mehr ich darüber nachdenke :
Diese Aktion ist zwar eine riesige Enttäuschung, ein Verlust ist es aber nicht unbedingt.

Was den Fußball angeht, den wir gespielt bzw. nicht gespielt haben : Hätten wir vor Jahren einfach Friedhelm Funkel behalten, wären wir jetzt spielerisch genauso weit. Und spätestens seit heute ist mir ein FF, ein Ewald Lienen oder auch in Peter Latour menschlich bedeutend lieber.

Also, das Leben geht weiter, und vielleicht mit einem neuen Trainer mit weniger Star-Allüren sogar besser als zuvor.

FC forver, my first love and my last.

Mi, 23.Sep 2009, 21:58
%klatsch% %klatsch% %klatsch% %klatsch% %klatsch% %klatsch% %hula% %hula% %hula%

OK, keine Bundesliga , aber ist ja es Offtopic :-D :-D :-D :-D

Sensationeller Sieg im Pokal meines FC über die von mir gar nicht so sehr geliebten Golfsburger. Dazu noch die Pillen und die Ost-Holländer ausgeschieden. Für mich heute Abend ein inneres Oktoberfest ( ohne Dicke-Backen-Musik), und späte, späte Genugtuung nach meinem Pokaltrauma von 1995 (gegen Wolfsburg ausgeschieden, traurige Gechichte)

Aber jetzt ist ja alles wieder gut, jetzt noch die Pillen am Samstag putzen und ich schwebe endgültig auf Wolke 7.

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