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 Beitrag Verfasst: Do, 14.Feb 2008, 21:42 
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@absatzratte:
Ob hier oder privat über Mail: Jede Reaktion berührt mich sehr!
Ehrlich!
Deine Meinung (und die aller anderen Leser) geht mir tiefer, als alles andere, was ich bisher im Studio oder bezüglich meiner Internetpräsenz jemals gefühlt habe. "Zwanzig Jahre" scheint mir doch tiefer unter die Haut zu gehen, als ich es vorher geahnt habe.
Schreibe hier, oder ganz privat, oder ruf mich an.
Liebe Grüsse
Lady MacLaine


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 Beitrag Verfasst: Fr, 15.Feb 2008, 13:03 
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Meine Frau hat das Buch in 2 Tagen gelesen, was an und für sich schon ein Kompliment ist, und auch ich fand das Buch äusserst interessant.

Was mir gefällt, ist die Ehrlichkeit zu sich selber wie auch zu anderen, die man selten sieht oder liest. Keine grossen Ausreden "wer und was alles Schuld ist" und obwohl man vieles nicht direkt beeinflussen kann (Schicksalschläge, Reaktionen von anderen, Neigungen (z.B. zu bestimmten Männern, etc.)), ist es schön zu sehen, dass Sie immer wieder aufgestanden sind, ihren Humor, Kampfgeist und eine gesunde Lebenseinstellung behalten haben. Da sollten sich viele ein Vorbild - auch ich - nehmen.

Was ich zudem interessant fand, ist die Darstellung von Westberlin und den Leute, die vor der Wende nach Berlin gezogen sind. Ich war und bin relativ häufig in Berlin und kenne einige "Westberliner" und ich habe das Gefühl doch noch ab und zu ein Teil dieser Atmosphäre zu spüren, obwohl alle sagen, dass es heute ganz anders ist.


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 Betreff des Beitrags: Buchkritik
 Beitrag Verfasst: Mi, 27.Feb 2008, 18:56 
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Registriert: Mo, 20.Sep 2004, 19:24
Beiträge: 274
Hallo Lady MacLaine, hallo Forum,

Auch ich habe das Buch gelesen und bin seither schwer beeindruckt von der Persönlichkeit, die für mich hinter den Schilderungen dieses ganz und gar nicht alltäglichen Lebens wahr zu nehmen ist. Ich möchte natürlich keine Einzelheiten verraten, um den daran Interessierten, die es bisher nicht gelesen haben, nicht die Spannung und die Freude daran zu verderben, weshalb ich auf eben diese Einzelheiten nicht näher eingehen kann. Hier nur so viel:

Es war entschieden der beste Weg, dass Sie sich entschlossen haben, das Buch nicht über einen Verlag zu veröffentlichen, wo es zwangsläufig von einem Lektor oder mehreren Lektoren bearbeitet worden wäre, und diese hätten ganz sicher mehrere Passagen gestrichen. Nicht nur SM-Praktiken werden hier unverblümt beim Namen genannt und beschrieben, sondern auch die Verhältnisse in anderen Berliner Szenen in den 80er und 90er Jahren, wie etwa dem Zockermilieu, aber auch die Situation der Edelgastronomie in West-Berlin vor dem Mauerfall und der ewige Kampf mit Finanzbehörden und Immobilienspekulanten.

Und, was für jüngere Leute sehr interessant sein dürfte, die an Zeiten vor dem Internet nur verschwommene Kindheitserinnerungen haben, ist die Situation für Fetischisten und SMer in den 80ern, wo es viel schwerer war, Gleichgesinnte zu treffen, aber auch an Ausstattung zu kommen, die man vielfach selber bauen musste oder nur zu sehr überteuerten Preisen bekommen konnte, was sich viele, die nur die Onlineshops kennen und diese ganz selbstverständlich nutzen, wohl gar nicht vorstellen können. Es musste ja alles verdeckt gehen, offiziell war es nur halb legal, teilweise illegal, bei Anzeigen durften die Ausdrücke ja nicht genannt werden, es musste ja alles umschrieben und das umschriebene nochmal umhüllt werden, bis man zuletzt nur noch ahnen konnte, worum es überhaupt ging, aber das musste reichen und letztendlich haben sich die Leute doch gefunden, aber unter viel gewaltigeren Schwierigkeiten als heute, und das wird in dem Buch sehr eindringlich geschildert.

Aber vor allem wird die professionelle SM-Welt, die Welt der Dominas und Dominastudios hier wirklich illusionslos geschildert. Es wird von guten Gästen berichtet, bei denen nicht nur die Sessions passten und die „Chemie“ zwischen Gast und Domina stimmte, sondern die auch menschlich sympathisch waren, auch lebenslange Freunde wurden, aber auch von missglückten Sessions und von Situationen, die aus dem Ruder liefen, weil sich der Gast falsch einschätzte oder schlicht und einfach gelogen hat, was seine körperlichen und gesundheitlichen Voraussetzungen anging.
Ein Schwerpunkt wird auf das kollegiale Zusammenarbeiten verschiedener Damen in einem Studio gelegt, und es entsteht wirklich der Eindruck, dass es nicht selten vorzukommen scheint, dass sich die Damen gegenseitig übervorteilen und schließlich der Konkurrenzkampf die Oberhand gewinnt, bis im Zorn gegangen wird.
Natürlich gibt es auch hier die andere Seite, wo Freundschaften entstehen, die über Jahrzehnte andauern, wie diese Biografie beweist.

Und noch etwas möchte ich hier anmerken, auch wenn es in dem Text nicht direkt angesprochen wird, und entschuldigen Sie vielmals, Lady MacLaine, wenn ich hier einen unberechtigten Zusammenhang herstelle:
Gerade jüngere Damen, die hier im Forum mitlesen und sich mit dem Gedanken tragen, Domina zu werden und ein Studio zu eröffnen, junge Damen, die glauben, mit einem Studio und ein bisschen Leder und Gummi und Peitsche schwingen und ein paar Befehle brüllen schnell reich zu werden und in die High Society aufzusteigen, diesen Damen dürfte nach dem Lesen von „Zwanzig Jahre an der Peitsche“ klar sein, dass Domina kein leichter Beruf ist, dass man hier kein leichtes und schnelles Geld verdient und dass ein Dominastudio keine Gelddruckmaschine ist.

Ich möchte jetzt hier nicht weiter ins Detail gehen, schließlich bin ich nicht der selbsternannte „Literaturpapst“ Marcel Reich-Ranicki, der hätte das Werk sowieso verrissen, so wie er alles verreißt und niedermacht, was er nicht selbst geschrieben hat. Für mich steht jedenfalls fest, dass „Zwanzig Jahre an der Peitsche“ in der BDSM-Literatur einen festen Platz einnehmen wird, und ich möchte heute behaupten: Keinen unbedeutenden Platz. Wäre ich ein Schleimer, käme jetzt von mir der Satz: Dieses Buch hat den Literaturnobelpreis verdient. Da ich kein Schleimer bin, trage ich nicht so dick auf, aber ich bin mir sicher: Sollte es irgendwann einmal in der BDSM-Literatur Preisverleihungen für Autoren und ihre Werke geben, dann wäre „Zwanzig Jahre an der Peitsche“ sicherlich einer der ersten Anwärter auf einen solchen Preis, und in die Geschichte der SM-Literatur wird es sowieso eingehen. Vielleicht wird es irgendwann die gleiche Bedeutung haben wie Sacher-Masochs „Venus im Pelz“, die Werke des Marquis, die Geschichte der O oder die Bücher von Matthias Grimme, ich weiß es nicht; verdient hat es dieses Werk jedenfalls.

Und was Flüchtigkeitsfehler beim Schreiben anbelangt, die unterlaufen jedem, und je länger und umfassender der Text wird, desto leichter und heimtückischer schleichen sie sich ein. Ich übe selbst den fast ausgestorbenen Beruf des Fonotypisten, der Schreibkraft aus, ich weiß also, wovon ich rede.

So, das wäre es hierzu von meiner Seite. In der Hoffnung, dass diese Kritik, diese versuchte Rezension niemand in den falschen Hals bekommt, verabschiedet sich bis demnächst: Dreiachser.


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 Betreff des Beitrags: Toller Bericht
 Beitrag Verfasst: Do, 28.Feb 2008, 09:50 
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Hallo Dreiachser,
nur soviel: Besser hätte man es nicht beschreiben können.

Schöne Grüße
die absatzratte


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 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Sa, 01.Mär 2008, 01:02 
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So....hat ziemlich lange gedauert (andererseits sind 303 Seiten natürlich ein ganz schönes Trumm), aber mein kleiner Beitrag zur Präsentation dieses großen Textes ist wohl abgeschlossen: Alles ist neu auf die Site hochgeladen, die kleinen Flüchtigkeitsfehler im Text sollten beseitigt sein, und die Lesbarkeit, insbesondere der pdf Versionen, sollte noch mal deutlich besser sein.

(Je nach Browsereinstellungen kann es nötig sein, auf *reload* zu klicken, um die neuen Versionen zu sehen.)

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"Eine Frage bleibt: Was will das Weib?"
S. Freud


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 Betreff des Beitrags: Dein Buch
 Beitrag Verfasst: Do, 06.Mär 2008, 16:58 
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Liebe Lady MacLaine,

erst vor wenigen Tagen habe ich hier nach sehr langer Zeit mal wieder reingeschaut und die Veröffentlichungen zu Deinem Buch gelesen. Lange habe ich jetzt in dem Forum nichts mehr geschrieben, aber zu diesem Punkt möchte ich kurz noch mal in das Forum zurückkehren und wenige Zeilen schreiben.

Als ich vor längerer Zeit Dein Buch gelesen habe, war ich davon ziemlich bewegt. Bewegt von Deiner Ehrlichkeit und Offenheit zu Dir selber; aber auch Deine Ehrlichkeit und Offenheit und indirekter und direkter Kritik zu der SM Szene. Für diese Ehrlichkeit und Offenheit habe ich Dich schätzen gelernt. Ehrlichkeit und Offenheit, welche man leider in der SM Szene, insbesondere in der Profi SM-Szene und Foren und der angeschlossener Industrie, kaum noch bzw. äußerst selten erlebt.

Dein Buch ist nach meiner Empfindung mit Deinem „Herzblut“ geschrieben und Du hast dich dort sehr authentisch eingebracht und Dein Leben mit und ohne SM erzählt. Eine Geschichte, in der ich Dich nicht immer beneidet habe. Du hast die Zeilen geschrieben, das kann man merken... und kein Geistschreiber.... aber es sind zum glück auch keine so direkten Geschichten, die mehr für die SM-Neurotiker geeignet wären. Einfach die ehrliche und offene Realität, wie Du sie gesehen und erlebt hast. Auch wenn Du es nicht wußtest, Du hattest mir damals mit diesem Buch, mit Deiner Lebensgeschichte, persönlich sehr geholfen.

Mit diesem Buch wirst Du Dir u.U. nicht nur Freunde gemacht haben; aber mit Ehrlichkeit und Offenheit, die viele Menschen nicht vertragen, macht man sich eben nicht nur Freunde. Aber wer will das auch schon.

Für jeden passiven SM ler , der auf Profi Studios „angewiesen“ ist, insbesondere für „Neueinsteiger“ und „Träumer“ ein sehr zu empfehlendes Buch. Es beschreibt die Wirklichkeit der Profi-SM Szene.

Auch wenn ich Deine Beweggründe verstehe, ist es nach meinem Empfinden schade, dass das Buch nicht als „normales Taschenbuch“ erscheinen wird und dadurch eine erheblich größeren Anzahl von Personen erreichen wird.

Bleib so wie Du bist... und geh Deinen Weg weiter.

Pass´ auf Dich auf.

Lg an Dich und nach Berlin

dieter

P.S. Ich bin dann mal wieder weg

_________________
"Zwei Wege boten sich mir dar, und ich ging den, der weniger beschritten war - und es veränderte mein Leben."

(Robert Frost)


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 Beitrag Verfasst: Do, 06.Mär 2008, 18:24 
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Dank an cm, Dreiachser und dieter_dd für Eure Kommentare!
Zu der Bemerkung von dieter möchte ich berichten, dass es in Kürze eine Book-on-Demand-Ausgabe geben wird, die man beim Verlag bestellen kann und dann geliefert bekommt.
Jagged wird so lieb sein und mir beim Layout helfen und wenn nichts schief geht, wird das Buch in 4 oder 6 Wochen lieferbar sein.
Gruss von
Lady MacLaine


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 Betreff des Beitrags: Re: Dein Buch
 Beitrag Verfasst: Do, 06.Mär 2008, 19:36 
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Beiträge: 456
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Dreiachser hat geschrieben:
Aber vor allem wird die professionelle SM-Welt, die Welt der Dominas und Dominastudios hier wirklich illusionslos geschildert.


dieter_dd hat geschrieben:
Für jeden passiven SM ler , der auf Profi Studios „angewiesen“ ist, insbesondere für „Neueinsteiger“ und „Träumer“ ein sehr zu empfehlendes Buch. Es beschreibt die Wirklichkeit der Profi-SM Szene.


An dieser Stelle sei mir ein kurzer Einwurf gestattet.
Ich habe das Buch ebenfalls gelesen, fand es enorm persönlich und bewegend und würde es ebenfalls unbedingt empfehlen.

Aber: Es beschreibt nicht "die Wirklichkeit der Profi-SM-Szene". Dieses Buch ist die Autobiographie einer professionellen Domina, und zwar einer, die auf einem eher ungewöhnlichen Weg zu ihrem Beruf gekommen ist, und zudem ein für meine Maßstäbe enorm turbulentes Leben hatte. Das macht diese Geschichte sicherlich für den Leser sehr viel interessanter, als beispielsweise meine Biographie das wäre. Ich selbst kenne aber Dutzende von SM-Profis, die, genau wie ich, keineswegs von der Ambivalenz zu ihrem Beruf geprägt sind, die Lady MacLaine durchlebt hat. Die ihren Job auch in Stressphasen nicht als sonderlich hart erleben, sondern genausoviel Spass und Befriedigung in dieser Branche finden, wie andere Menschen, die das Talent und Glück besitzen, ein Hobby, eine Leidenschaft, zu ihrem Broterwerb gemacht zu haben und davon leben zu können.

Ergo: "Zwanzig Jahre an der Peitsche" beschreibt, sehr fesselnd, die Wirklichkeit des Lebens von Lady MacLaine, und damit natürlich eines kleinen Teils der Profi-SM-Szene der letzten zwanzig, fünfundzwanzig Jahre. Daraus kann man aber mitnichten auf "die Szene" als ganzem schliessen. Und wenn jemand glaubt oder behauptet, dass "das so ist", weil es bei Lady MacLaine so ist oder war, dann unterliegt er leider einem Irrtum.

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 Beitrag Verfasst: Do, 06.Mär 2008, 20:01 
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Liebe Lady MacLaine
Sie wissen, dass ich Undines Ansicht teile ... :-D
Allerdings wissen Sie auch, dass mich Ihre Geschichte sehr berührt hat und dass ich sie als etwas vom Besten erachte, was ich in der letzten Zeit gelesen habe. Es ist schön, dass sie nun auch in gedruckter Form herauskommt!
Mit herzlichem Gruss
Annemarie

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Freiheitsberaubungen aller Art


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 Beitrag Verfasst: Do, 06.Mär 2008, 21:42 
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Hi Undine!
Natürlich hast du vollkommen recht, wenn du bemerkst, dass meine Geschichte nun wahrlich nicht die Geschichte von SM (privat oder professionell) ist.
"Zwanzig Jahre an der Peitsche" ist nicht mehr und nicht weniger als meine eigene Geschichte. Eine Geschichte, die per Zufall im BDSM gelandet ist.
Natürlich weißt du aber auch, dass viele Szenen, die ich aus dem Studio beschrieben habe, der Realität entsprechen. Und genauso weiß ich, dass deine private und professionelle Beziehung zu SM nichts mit meiner zu tun hat.
Wir leben da in verschiedenen Welten und sehen die Sache aus vollkommen verschiedenen Blickwinkeln. Für mich war SM am Ende immer nur ein Vehikel. Am Anfang um Liebe zu erringen und später um Freiheit, Wohlstand und Erfolg zu haben.
Nie und niemals, zu keiner Zeit und nimmer habe ich jemals irgendjemandem vorgespielt, dass ich SM wirklich emfinde! Das habe ich ganz klar und offen im Buch geschrieben und auch über all die Jahre meinen Besuchern vermittelt.
Die ganze Nummer mit den "leuchtenden Augen" und der "tropfenden Möse" hab ich mir immer erspart und bin ich selbst geblieben.
Ich hätte viel drum gegeben, irgendwann einmal nach Meinhard einen Partner zu finden, der mich einfach bloss "so" (ohne SM, ohne Getue und ohne Verrenkungen) geliebt hätte.
Das ist nicht passiert und ich habe meinen Frieden damit gemacht.
Da ich aber trotzdem eine der besten, profiliertesten und technisch unschlagbaren Dominas in Deutschland bin, erlebe ich auch immer wieder (und ganz besonders nach den offenen worten auf meinen HP) tolle Sessions in meinem ganz persönlichen Fetischbereich.
Du gehörst zu einer anderen Generation.
Du lebst und erlebst SM anders.
Aber (by the way) ist es nicht schön, dass wir trotzdem kommunizieren können?
Wir sehen uns im Juni *freu*
Gruss von
Lady MacLaine


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 Betreff des Beitrags: Unglaubliches....
 Beitrag Verfasst: Do, 06.Mär 2008, 22:37 
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Beiträge: 385
Wohnort: Der Pott
@Undine:
Wie kannst Du nur meine Empfindungen in Deine Worte packen....toll... unglaublich... gemein (Gorbatschowzitat)...

@Lady McL
Nicht das Leben endet mit dem Hoffen,
sondern das "Hoffen" mit dem Leben.

Machen Sie bitte keinen verfrühten Frieden...
nicht um Ihrer selbst willen.
Trotz aller Umstände
Denn das Leben hat mehr zu bieten als einen voreiligen Frieden....auf dem Golfplatz...
Ehrlich. Ich persönlich glaube daran....

Hoffnungsvolle Grüße

Rahed

der beim Lesen dieses Werkes viel "Bedauern" empfand und hofft dass der "Job" vielleicht doch Erfüllung für Sie bietet und wenn es die Genugtuung ist etwas richtig gemacht zu haben....


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 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Fr, 07.Mär 2008, 00:46 
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Registriert: So, 13.Jun 2004, 20:50
Beiträge: 456
Wohnort: Hamburg
Lady MacLaine hat geschrieben:
Natürlich hast du vollkommen recht, wenn du bemerkst, dass meine Geschichte nun wahrlich nicht die Geschichte von SM (privat oder professionell) ist.


Ah, meine Bemerkung ging auch weniger an deine Adresse, als vielmehr an einige Fans, die da meines Erachtens ein wenig überinterpretiert haben.

Zitat:
Natürlich weißt du aber auch, dass viele Szenen, die ich aus dem Studio beschrieben habe, der Realität entsprechen. Und genauso weiß ich, dass deine private und professionelle Beziehung zu SM nichts mit meiner zu tun hat.
Wir leben da in verschiedenen Welten und sehen die Sache aus vollkommen verschiedenen Blickwinkeln.


D'accord.

Zitat:
Da ich aber trotzdem eine der besten, profiliertesten und technisch unschlagbaren Dominas in Deutschland bin, erlebe ich auch immer wieder (und ganz besonders nach den offenen worten auf meinen HP) tolle Sessions in meinem ganz persönlichen Fetischbereich.


Das glaube ich dir gern. Ich behaupte übrigens ganz und gar nicht, dass eine private SM-Neigung eine notwendige Voraussetzung dafür ist, einen guten, auch exzellenten Job als Profidomina zu machen - dazu reichen Technik, Erfahrung und Empathie. Ich hangel mich im Studio ja sowieso hauptsächlich am Spannungsbogen meines Gastes entlang, gelegentlich ist mir mein eigener Trieb sogar beim Dienstleisten im Weg (das sind dann die Aktionen, bei denen ich erst den Kerl rausschmeisse, und mir später auf die Session einen runterh..e, weil das nie und nimmer in seinen Film gepasst hätte ;)).

Zitat:
Du gehörst zu einer anderen Generation.
Du lebst und erlebst SM anders.
Aber (by the way) ist es nicht schön, dass wir trotzdem kommunizieren können?


Unbedingt. Ich freue mich auch schon sehr auf unser nächstes Treffen!

Und wünsche dir natürlich auch weiterhin viel Erfolg mit deinem Buch - eine Druckversion on demand halte ich auch für eine prima Idee!

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 Betreff des Beitrags: Re: Dein Buch
 Beitrag Verfasst: Fr, 07.Mär 2008, 16:39 
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Beiträge: 105
dieter_dd hat geschrieben:
Es beschreibt die Wirklichkeit der Profi-SM Szene.



Undine schrieb:

Zitat:
Aber: Es beschreibt nicht "die Wirklichkeit der Profi-SM-Szene".


Nun, 25 Jahre war ich sehr regelmäßig bei Profi Dominas gewesen. Vom Norden bis Süden und vom Osten bis Westen dieser Republik. Es waren einige Damen die ich erleben durfte. Nach meinem Empfinden:Schlechte und Gute.

In diesem Zusammenhang:
Nie hatte ich einen Besuch bei Lady MacLaine in Berlin als Profi Domina.

Trotzdem habe ich im Buch von Lady MacLaine, neben der bewegenden Schilderung ihrer Lebensgeschichte auch sehr sehr sehr vieles gelesen, was auf jedes Studio , was ich kennen lernen konnte, zutrifft. Auch in den Studios, wo ich mich sehr wohl gefühlt habe, treffen die Feststellungen zu. Es ist halt ein Dienstleistungsgewerbe.

Insoweit ist meine Feststellung/Empfindung als Gast/KUnde, dass es die reale Welt der Profi Szene wiederspiegelt nach meinem Empfinden schon sehr glaubwürdig.

Auch wird es in der Natur der SAche nicht ausbleiben, dass Undine die Sache von einer anderen Seite betrachtet und natürlich zu anderen Ergebnissen kommen kann/muss. Undine sitzt halt auf der anderen Seite der "Theke" und muß auch einen anderen Blickwinkel haben. was sogar für mich verständlich ist.

Die Feststellung ob der Inhalt des Buches nun die Realität wiederspiegelt oder nicht, sollte jeder für sich selber entscheiden und sich nicht einseitig diktieren lassen.

Ich glaube, zu der Thematik ist sonst wirklich alles gesagt.

lg

dieter

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(Robert Frost)


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 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Di, 19.Aug 2008, 13:51 
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Beiträge: 59
Wohnort: Berlin
Liebe Lady MacLaine,

auf Ihrer Webseite zum Buch schreiben Sie unter der Rubrik "Reaktionen" im April dieses Jahres, dass sie eine "on demand" Version Ihres Buches planen. Leider habe ich bei amazon dazu nichts entdecken können. Daher meine Frage: ist diese Version schon erschienen und falls ja, wo kann man diese erhalten?

Merci ;)


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 Beitrag Verfasst: Mi, 20.Aug 2008, 05:54 
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Registriert: Fr, 16.Apr 2004, 18:49
Beiträge: 1178
Wohnort: Berlin
Hi Switchhiker:
Noch einen ganz kleinen Moment Geduld :-D
Es war schon eine ganze Menge Arbeit, das Manuskript für die BOD-Ausgabe umzuarbeiten und Jagged - der mir die ganze Zeit geholfen hat - musste sich erst mal in das Programm einarbeiten.
Jetzt ist es fertig und ich habe die erste Probeausgabe zu Hause und lese die allerletzte Korrektur.

Das Buch ist wunderschön geworden und es ist etwas ganz anderes, die Geschichte "richtig" in den Händen zu haben, als sie auf dem PC zu lesen.
Ich denke nächste Woche geht "Zwanzig Jahre" endlich in den Handel %klatsch%
Gruss
Lady MacLaine


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