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Lady Walbu... Bizarrlady...
Lady Jessi... Madame Car...
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cobraman
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Verfasst: So, 30.Mär 2008, 18:33 |
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Registriert: Fr, 29.Feb 2008, 18:42 Beiträge: 52 Wohnort: chemnitz
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ich finde domhunter hat absolut recht und ich unterstütze seine ansicht absolut! Die Doms müssen sich auch ihrer verantwortung bewusst sein uns auch hier gibts grenzen!!!! Zum Glück bin ich bei Lady Xynthia in SEHR guten Händen!!!
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Lady Xynthia
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Verfasst: Mo, 31.Mär 2008, 00:27 |
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| Bereichs-Moderatorin |
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Registriert: Do, 31.Aug 2006, 23:20 Beiträge: 249 Wohnort: Dresden / Chemnitz
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Ich bin der Meinung, dass man dies nicht ausnutzen sollte jemanden in den Ruin zu treiben. Sondern wer dieses "Spiel" mitspielt, sollte dann auch auf seinen Probanten achten, damit dies nicht passiert. Schliesslich hat man dann als Top auch eine gewisse Verantwortung. Die nur leider selten jemand in dem Bereich so ernst nimmt. Und genau das ist das ist das gefährliche daran.
_________________ Erleide die Qual meiner Unnahbarkeit und bringe damit meine Augen zum Leuchten!
www.lady-xynthia.de
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Harka
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Verfasst: Di, 01.Apr 2008, 18:59 |
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| Seniormitglied |
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Registriert: Di, 02.Nov 2004, 13:44 Beiträge: 100 Wohnort: Westsachsen
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das thema ist ja nun wahrlich lang genug diskutiert worden, nicht nur hier
Fazit: Lady Xynthia hält nicht viel davon, es war eher nur eine Frage was andere dazu denken
meine persönliche Meinung: wem es gefällt der soll sich jemand suchen der das macht, gibt im netz sogar seiten wo blackmailingschuldner öffentlich ausgeschrieben werden, mit adresse und allem drum und dran
demjenigen viel spaß
wie heißt es so schön: " Des Menschen Wille ist sein Himmelreich."
_________________ Zitat: "Es ist der falsch, welcher nach dem Mund redet um zu gefallen."
skype ID stonehorn64
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Erchemnitz
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Verfasst: Do, 03.Apr 2008, 13:18 |
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Registriert: Di, 04.Sep 2007, 15:37 Beiträge: 77 Wohnort: bei chemnitz
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Tja deswegen gibt es halt ein Forum.Um Gedanken auszutauschen.
Auch ich habe schon Seiten mit den Veröffentlichung der Namen ,Adressen und Bilder von Blackmailsklaven gesehen.Mitleid kann ich mit den betroffenen Personen jedoch nicht haben.Die Verträge haben sich diejenigen sicher durchgelesen und durch Unterschrift akzeptiert.
Jedes Detail kann im Vetrag festgehalten werden und somit hat jeder sein Schicksal selbst in der Hand.Das einzige was beidseitig bindend sein sollte,ist das korrekte Einhalten des geschlossenen Vertrages.Vom Einstieg über Bedingungen im Verlauf bis zum Ausstieg.
Fazit: Jedem das seine.

_________________ geschmissen und frei aber nicht frei von Gedanken
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devotus321
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Verfasst: Mi, 23.Sep 2009, 19:28 |
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| Seniormitglied |
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Registriert: Mo, 20.Apr 2009, 18:40 Beiträge: 436
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@ Harka
Lady Xynthia scheint der Geldsklaverei jedenfalls nicht ganz abgeneigt zu sein. Schließlich erwähnt sie dies auf ihrem Paindom-Profil unter www.paindom.com/Lady-Xynthia sogar unter ihren Vorlieben.
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Harka
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Verfasst: Mi, 23.Sep 2009, 20:19 |
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| Seniormitglied |
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Registriert: Di, 02.Nov 2004, 13:44 Beiträge: 100 Wohnort: Westsachsen
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@ devotus 321
naja nun sieh das mal nicht ganz so streng, ich kenne Lady Xynthia lange genug um einzuschätzen, das Sie das sicherlich in einem profil als Vorliebe mit aufführt, allerdings sind Ihr sklaven welche real sind und auch den realen Kontakt suchen sehr viel lieber
denn Blackmailing läuft doch in einem sehr anonymen Rahmen, solange es funzt, oder denkst du nicht auch
_________________ Zitat: "Es ist der falsch, welcher nach dem Mund redet um zu gefallen."
skype ID stonehorn64
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devotus321
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Verfasst: Do, 24.Sep 2009, 18:29 |
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| Seniormitglied |
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Registriert: Mo, 20.Apr 2009, 18:40 Beiträge: 436
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@ Harka
Obwohl ich Lady Xynthia (noch) nicht persönlich kenne, glaube ich dir gerne, dass sie in erster Linie reale Sessionkontakte sucht. Aber der Umstand, dass Lady Xynthia Moneyslavery und Blackmailing hier im Forum thematisiert und auf den besagten Profil die Geldsklaverei als Neigung anführt, zeigt doch, dass sie diesem Thema zumindest nicht generell abgeneigt ist.
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Lady Xynthia
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Verfasst: Do, 24.Sep 2009, 23:46 |
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| Bereichs-Moderatorin |
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Registriert: Do, 31.Aug 2006, 23:20 Beiträge: 249 Wohnort: Dresden / Chemnitz
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Ich denke, es ist Zeit, wiedereinmal selbst etwas dazu zu sagen...also fang ich mal an:
Was das "Paindom" betrifft, ist es so, dass ich dort einfach alles angekreuzt habe, was geht :-) Das hat natürlich auch geschäftliche/professionelle Hintergründe.
Desweiteren habe ich nichts dagegen, wenn jemand diese Vorliebe hat. Nur sollte diejenige, die dies am "Opfer" ausübt sich voll bewusst sein, dass sie ALLEIN die Verantwortung für ihn hat. Das heisst, sie ist für sein TUN/HANDELN verantwortlich. Deswegen muss man zwingend eingreifen, wenn ein psychischer Knick entsteht und das erfordert sehr viel Wissen und Verantwortung.
Viele Damen, die sowas anbieten kennen jedoch die Grenzen nicht, sind egoistisch und denken nur an sich und ihren eigenen Reichtum - immer her damit - was mit dem Opfer ist und passiert kann denen ja egal sein. Dies denken sie sich aber nur.
Die Sache mit dem Schuldschein mag ja noch gehen - ist ja auch rechtlich gültig, wenn es eine realisierbare Summe ist und auch noch einen Ausweg/Codewort/Codesumme gibt. In diesem Fall gibt es 2 Möglichkeiten:
1. Der Schuldner zahlt brav und die Gläubigerin erfreut sich dann daran.
2. Der Schuldner unterschreibt, zahlt aber die vereinbarten Raten einfach nicht - Gläubigerin müsste sich kümmern und per Anwalt Ihr Geld beim Schuldner "einklagen". Spätestens nach Abgabe der Eidesstaatlichen Versicherung wäre hier erstmal für 3 Jahre "Ruhe". Aber wer macht sich denn schon die Mühe?
Also fangen die meisten einfach mit Erpressung (Blackmailing) an.
Der Schuldner wird dadurch ängstlich und zahlt fein.
Was die Moneydoms jedoch nicht wissen, ist, dass sie in diesem Fall schon ein Verbrechen eingehen.
Wenn es hart auf hart kommt - auch mit dementsprechenden Verträgen - könnte das Opfer Sie im "Erpressungsfall" anzeigen etc.
Zivilrechtlich ist Blackmailing erlaubt und die schriftlichen Dinge sind somit ok.
Aber Strafrechtlich weiss jeder Mensch, dass sowas (Erpressung) gegen Gesetze/Regeln verstösst.
Fazit: Am Ende ist die Dame diejenige, die dafür Hinter Gittern büßen muss.
Und wer es soweit kommen lässt, ist selbst Schuld. Ich muss das jedenfalls nicht haben.
Also wenn ich Moneydom wäre, würde ich dies mit Sicherheit auf meiner Webseite unter Vorlieben erwähnen, bzw. was noch besser ist, gleich auf die Hauptseite schreiben, damit es auch gleich alle lesen. Denn diese Vorliebe ist sehr sehr weit verbreitet - wissen wohl nur nicht all zu viele.
Moneydoms sind in meinen Augen diejenigen, die auch nur ausschliesslich Geld verlangen - dies erkennt man meist auf deren Hp´s, indem man für telefonischen Kontakt nur eine 0900er Nummer findet und bei Emailkontakt im Voraus erstmal schön bezahlen darf, bevor man überhaupt eine Antwort bekommt oder eine reale Session.
Am Ende ist es jedoch so, dass man keine reale Session bekommt und umsonst bezahlt hat - dies nennt man dann ABZOCKE, weil es nicht im beiderseitigen Einverständnis geschieht.
Ein einfacher Schuldschein aber schon. Den gibt es auch im richtigen Leben und hat auch nichts mit SM zu tun. In diesem Fall wäre es nur ein psychisches Spiel.
Liegt eben alles im Angesicht des Betrachters.
_________________ Erleide die Qual meiner Unnahbarkeit und bringe damit meine Augen zum Leuchten!
www.lady-xynthia.de
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sara
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Verfasst: Fr, 16.Jul 2010, 15:31 |
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| Seniormitglied |
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Registriert: Do, 09.Mär 2006, 22:52 Beiträge: 480
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Ich hab das Wort "Blackmail-Vertrag" heute bei Lady Xynthia zum ersten Mal gelesen und dann die Google-Suche angeschmissen. Dabei bin ich dann bei http://www.blackmail-vertrag.de/ gelandet, habe die Beispielverträge angesehen, frage mich allen Ernstes, ob die Aussage "bindet rechtsgültig" wirklich korrekt ist und wenn ja, ob dann nicht zumindest unwirksame und somit zu ersetzende Klauseln drin sind und die Vertrags-Anbieter ganz bewußt die Rechts-Unsicherheit der Vertrags-Abschließer ausnutzen -immerhin steht ja der Hinweis drin: "Die Parteien verpflichten sich, unwirksame oder nichtige Klauseln durch rechtswirksame zu ersetzen, die dem wirtschaftlich Gewollten am nächsten kommen." Das frage ich jetzt mal im Xing-Business-Forum die Anwälte.
Und meine persönliche Meinung: Egal ob rechtsgültig oder nicht, so ein Vertrag ist ganz sicher nicht "sane" (im Sinne von safe-sane-consensual) und somit auch mit meinem BDSM-Verständnis absolut nicht vereinbar!
dreck.... hat geschrieben: Ich könnte mir aber sehr gut vorstellen einen Schuldschein zu unterschreiben der nur dann gültig wird, wenn ich nicht wie vereinbart auf Befehl der Herrin zur Session erscheine. Dieser müsste dann aber nach einem bestimmten Zeitpunkt, z.B. 1 Jahr ungültig werden. So dass ich "nur" die vereinbarten Session antreten muss.
Naja, je nach Höhe des Betrages wäre das quasi sowas wie eine Stornoregelung, nur anders formuliert. Stornoregelungen gibt es auch bei nicht wahrgenommenen Terminen jeder anderen Art (Reise, Hotel, Konzert etc.) und entschädigen den Anbieter (und ggf. auch den Nutzer) für die im Falle eines Nicht-Wahrnehmens (bzw. ggf. Nicht-Stattfindens) vergeblich freigehaltene Zeit bzw. den vergeblich freigehaltenen Platz - und sofern sich beide Parteien klar im Vorfeld darüber einigen, finde ich das auch zwischen Domina und Gast durchaus praktikabel (und zumindest bei Gegenseitigkeit der Regelung auch durchaus fair und angemessen) - es ist im Grunde die Umkehrung einer Anzahlung - wer eine Anzahlung verlangt und diese einbehält bei Nichtwahrnehmen des Termins, macht ja dasselbe wie jemand mit einer Stornogebühr, die bei Nichtwahrnehmen des Termins im Nachhinein -auf Vertrags- oder Vertrauensbasis- als Entschädigungszahlung fällig wird. Das alles ist aber keine Geldsklaverei, zumindest nicht bei vernünftigen Ausfall-Summen (in maximal der Größenordnung eines Sessionhonorars bei wahrgenommenen Termin). dreck.... hat geschrieben: Noch reizvoller wäre ein Vertrag, bei dem vereinbart wird das die Herrin kompromitierende Fotos per Mail an Freunde schickt oder veröffentlicht, wenn ich nicht wie im Vertrag vereinbart auf Befehl der Herrin zur Abstrafung erscheine.
Das wird schon schwieriger.... Solange du wirklich in deine SM-Vorlieben eingeweihte Freunde nimmst und es somit ein reines Spiel ist, weil das Versenden der Fotos letztlich keine Konsequenz außer einer gewissen Peinlichkeit hat, ist es in Ordnung. Gleiches gilt, wenn die Lady beispielsweise deine Fotos dann auf ihrer Seite veröffentlichen darf und du beruflich und privat dadurch nichts zu verlieren hast, weil du ohnehin überall geoutet bist, wo es drauf ankommt... auch dann mag es erregendes Spiel sein, letztlich ohne Konsequenzen.
Wenn du aber damit "spielst", dass Fotos an deinen Arbeitgeber geschickt werden könnten, der dich wohlmöglich kündigt etc, dann ist es genauso wenig "sane" wie das Eingehen oben genannter Verträge und strikt abzulehnen. (Und uneingeweihte Freunde oder flüchtige Bekannte dann ggf. mit deinen Fotos zu belästigen, fände ich schon den Freunden und Bekannten gegenüber wohlmöglich unfair...also nicht dir gegenüber, aber den Dritten gegenüber nicht angemessen und würde daher als Lady selbst da die Finger davon lassen, sofern ich nicht vorher explizit von den Freunden -z.B. durch Zusenden einer Nachricht von der Email-Addy aus, an die ich ggf. die "Drohfotos" senden soll - bestätigt kriege, dass das so für sie okay ist.....)
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otrok
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Verfasst: Fr, 16.Jul 2010, 17:35 |
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| Seniormitglied |
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Registriert: Mi, 26.Mär 2008, 16:38 Beiträge: 491
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sara hat geschrieben: "Die Parteien verpflichten sich, unwirksame oder nichtige Klauseln durch rechtswirksame zu ersetzen, die dem wirtschaftlich Gewollten am nächsten kommen."
Hallo Sara
Bei der Passage handelt es sich um eine Art "salvatorischer Klausel". Salvatorische Klauseln sind grundsätzlich zulässig, können sie doch einen Vertrag, den beide Parteien grundsätzlich ja wollen, in seinem Bestand retten. Wenn aber der ganze Vertrag als rechtswidrig taxiert wird, dann nützt auch so eine Klausel nichts... Das Problem bei der obig formulierten Klausel ist ja auch, dass sie offen formuliert ist und dass nicht klar ist, durch was die monierte Passage ersetzt werden soll. Können sich die Parteien nämlilch nicht im Konsens finden, was denn nun "dem Gewollten" am nächsten kommt, dann kann die Passage auch nicht durch eine gültige Klausel ersetzt werden. Gut, das könnte u.U. noch ein Richter tun. Halte ich aber nicht für im Sinne des Erfinders.
Grundsätzlich gilt im Privatrecht: "wo kein Kläger da kein Richter". Halten sich beide Partein an die Vereinbarung, dann werden auch rechtswidrige Forderungen erfüllt. Ruft aber eine Partei den Richter an, dann ist die Chance sehr gross, dass solch ein Vertrag gänzlich als ungültig erklärt wird.
_________________ Wie nennt man das Sexualorgan des Sklaven? - Gehirn :-)
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sara
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Verfasst: Fr, 16.Jul 2010, 18:11 |
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| Seniormitglied |
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Registriert: Do, 09.Mär 2006, 22:52 Beiträge: 480
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Ja, aber da wäre meine Frage, ob sich der Anbieter eines solchen Vertrages dann zumindest ab dem 2. Mal (wenn er also bereits durch ein Gericht darauf hingewiesen wurde, dass es rechtswidrig ist und sich somit nachweislich nicht mehr auf Unwissenheit berufen kann, falls man das überhaupt je kann) strafbar macht, wenn er weiterhin nach Dummen sucht, die solche Verträge unterzeichnen? Also ob diese Art von Abzocke rein rechtlich legal ist (obwohl sie es ethisch nicht ist), weil ja quasi versteckt im Vertrag selbst drinsteht, dass er halt nicht gültig ist - oder ob sie rechtlich illegal ist, weil (zumindest ab dem ersten verlorenen Prozeß) ja wissentliche Irreführung erfolgt (im Gegensatz zu manchen Spiel-Sklavenverträgen, die teilweise einen expliziten Hinweis darauf enthalten, dass sich beide Parteien über deren Rechtsunwirksamkeit bewußt sind)?
Klar - wo kein Kläger, da kein Richter - aber trotzdem würde ich gern wissen, ob sowas nicht ggf. ein Fall für die Staatsanwaltschaft wäre - die Betreiber scheinen sich ja aber sehr sicher zu sein, dass sie auch dann nichts zu befürchten hätten, falls sie jemand bei Behörden meldet - also die Frage, ob man mit so einem Vertrag wirklich nichts Schlimmeres "riskiert", als im Falle einer Einzelklage halt die entsprechenden Einnahmen wieder zurückzahlen zu müssen.
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sara
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Verfasst: Fr, 16.Jul 2010, 18:30 |
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| Seniormitglied |
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Registriert: Do, 09.Mär 2006, 22:52 Beiträge: 480
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P.S. Habe jetzt erst die Stellungnahme der Anbieterin selbst zu der Sittenwidrigkeits-Frage gelesen und die ist in der Tat spannend:
http://www.blackmail-vertrag.de/files-b ... kmail.html
Demnach sagen 2 Anwälte und mehrere Jura-Studenten, die Verträge wären nicht sittenwidrig.
Und außerdem gibt es ja stets eine (teils sehr kostenspielige) Möglichkeit zum Ausstieg....wer wirklich genug Geld hat, kann es sich also schon leisten, sowas mitzumachen.... falls es wirklich Menschen gibt, die sowas als "Kick" empfinden (gibt es die? naja, warum sollte es sonst jemand unterschreiben), gibt es vielleicht auch welche, die mitrechnen und rechtzeitig den Vertrag kündigen, solange sie es sich noch bequem (!) leisten können - man wird ja nicht zwangsläufig in den Ruin getrieben, nur weil man einer sehr kostspieligen Sache zusagt - manche Urlaube kosten soviel wie dort die Ablöse-Summen, und nicht jeder, der so einen Urlaub macht, geht pleite - oder ist automatisch verrückt, weil er soviel Geld zum Fenster rauswirft - das ist er aber dann, wenn er sein eigenes Budget nicht im Griff hat - wenn ich es mir so überlege, ist die Idee nicht mehr grundsätzlich unsane (auch wenn mir vollkommen schleierhaft ist, wieso das jemand geil finden sollte - gibt es irgendwo so ein Forum wie dieses hier, wo sich entsprechende Sklaven zu Wort melden? es wäre interessant, die mal zu hören.....) - trotzdem bleibe ich dabei, dass ich nicht unsane spielen will, und in der money-slavery wäre es superschwer zu unterscheiden, fürchte ich - aber das Problem stellt sich nicht nur dort:
ich halte es auch für unsane, wenn jemand reale Verachtung sucht und nicht nur ein Verachtungs-Rollenspiel: das kann ich aber sehr leicht überprüfen, indem ich dem Gast vorher sage, dass ich das gerne mit ihm "spiele", aber ihn grundsätzlich natürlich wertschätze - diejenigen, die damit nicht können, sind nicht die richtigen Kunden für mich .... - um herauszufinden, ob ich jemandem eine potentielle Ablösesumme von z.B. 5000€ (teuerster Fall bei Blackmail, soweit ich gesehen habe) zumuten kann, müßte man sich vielleicht erst einen Konto- und Depotauszug zeigen lassen; wer z.B. über 60.000€ hat, dem würde ich durchaus zutrauen, dass er sich nicht versehentlich ruiniert .... man sollte dann aber das ständige weitere Anhäufen der Schulden noch limitieren, bei Blackmail summiert sich das ja dann ständig auf.... das mal so als Resumee meiner zwischen vorhin und jetzt angestellten Überlegungen, auch wenn diese noch nicht abgeschlossen sind und ich das Thema zumindest für heikel halte und auch den Kick, falls es einen gibt, definitiv nicht verstehe.... bisher hatte ich noch nie eine ernstzunehmende Anfrage nach moneyslavery (wer nichtmal bereit ist, ein einmaliges Telefonerziehungs-Geld zum Standardpreis zu zahlen, damit ich mich mit ihm über die potentiellen Für und Widers einer solchen Praktik und seine Vorstellungen und Motive dazu unterhalten kann, den brauche ich ja wohl als potentiellen Geldsklaven nicht ernst zu nehmen, oder?) und habe daher noch nie wirklich drüber nachgedacht.
Also vorläufiges Fazit: es müßte sane sein, und das halte ich inzwischen nicht mehr für völlig ausgeschlossen, dass es das im Einzelfall sein kann, aber wirklich befassen würde ich mich mit dieser Frage erst, wenn ein konkreter Interessent mir wirklich ausführlichst Rede & Antwort stehen würde und wir nicht nur ein Codeword, sondern auch noch ein Vermögenslimit (das realistisch sein müßte, und durch regelmäßigem Kontostands-Nachweis überprüfbar) festlegen würden....aber eigentlich glaube ich an sowas nicht wirklich, das so eine Anfrage jemals bei mir eintrudelt und halte es daher für rein fiktive Spekulation .... wie handhabst du das denn mit der Verantwortlichkeit, Lady Xynthia ?
Nachtrag:
Nochmal zur Motivation, bei jemandem, der wirklich Geld hat (und den es nicht "kickt", sich zu "ruinieren"): Könnte das Dekadenz sein??? Ich halte es ja auch für totale Verschwendung, wenn jemand sich einfach mal so ohne Anlaß eine Flasche Edelchampagner leistet, aber es soll Leute geben, die das einfach so tun und ihn dann nichtmal leertrinken und gerade die Verschwendung geil finden - ist es vielleicht was ähnliches, einer fremden Frau, die man vom Foto her für schön hält, einen sauteuren, aber für die eigenen Verhältnisse noch voll bezahlbaren Tribut zu überweisen????
Wer als Kick wirklich anstrebt, sich zu ruinieren, den halte ich aber definitiv für insane - da würde ich auf "selbstverletzendes Verhalten" als auf SM spekulieren!
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heelsfan
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Verfasst: Mi, 21.Jul 2010, 08:53 |
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| Mitglied |
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Registriert: Fr, 08.Dez 2006, 09:47 Beiträge: 56
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ich kannte das Thema bisher nicht! Scheinbar gibt es wirklich Menschen
die so was tun, allerdings bin ich ebenso wie die Mehrheit hier absolut gegen
Geldsklaverei. Das ist menschenverachtend und sittenwidrig.
@Sara
Auch wenn 2 Juristen und ein paar Studenten sagen diese Art Verträge sind nicht sittenwidrig, bin ich sicher sie hätten vor Gericht keinen Bestand.
Frage 100 Juristen und du bekommst 100 Antworten.
So jetzt freue ich mich auf eine tolle Stunde bei meinen 2 Dominas

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Meriten
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Verfasst: Mi, 21.Jul 2010, 10:50 |
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| Seniormitglied |
Registriert: Mi, 14.Jul 2010, 22:50 Beiträge: 260
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Durch googeln habe ich auf Offenbachonline.de die Einschätzung des Amtsrichters gefunden, der die Verträge für sittenwidrig hält. Etwas anderes hätte mich auch gewundert.
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hunne62
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Verfasst: Mi, 24.Aug 2011, 16:20 |
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| Mitglied |
Registriert: Do, 31.Mär 2005, 18:14 Beiträge: 55
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Ich kenne moneyslavery aus eigener langer Erfahrung. Ich kenne auch die Kritik und die Fragwürdigkeit. Aber ich muss gestehen, dass es überraschenderweise ein sehr geiler und auch süchtig machender Fetisch ist.
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